PwC forscht mit EVANA zu künstlicher Intelligenz in der Immobilienbranche

04 Oktober, 2017

Künstliche Intelligenz soll künftig Datenerhebung und -analyse im Immobilienbereich übernehmen / PwC-Director Jan Brügelmann: „KI wird zur rechten Hand des Beraters“ / Gemeinsames Forschungsprojekt mit der EVANA AG zur Ermittlung der Potenziale

Düsseldorf, 04. Oktober 2017.

Künstliche Intelligenz (KI) gilt als Schlüsseltechnologie der Zukunft. Sie erlaubt es, repetitive Aufgaben wie etwa das Suchen, Erfassen und Dokumentieren von Daten automatisiert abzuwickeln. In der Immobilienbranche dürfte KI besonderes Potenzial entfalten: Während sich Berater heute noch zum Teil tagelang damit beschäftigen, im Zuge von Immobilientransaktionen einzelne Informationen aus Verträgen oder Abrechnungen herauszulösen, können diese Aufgaben künftig innerhalb von Sekunden durch eine KI abgebildet werden.

Künstliche Intelligenz als rechte Hand des Immobilienberaters

Künstliche Intelligenz hat das Potenzial, Geschwindigkeit und Präzision bei der Bewertung unzähliger Immobilienkennzahlen enorm zu steigern – und das bei deutlich geringerer Fehlerquote.

„Viele Projekte im Immobilienbereich weisen einen hohen Grad an manuellen – und nicht wertschöpfenden – Tätigkeiten auf, wie zum Beispiel das reine Abtippen von Zahlen, um anschließend NOI-Analysen durchführen zu können. Das kann künftig ohne weiteres eine künstliche Intelligenz übernehmen. Sie wird zur rechten Hand des Beraters.“

Jan Brügelmann, Director bei PwC Deutschland im Bereich Real Estate Deals

Noch ist die Technologie jedoch noch nicht so weit, wie Brügelmann schildert: „Zwar experimentieren erste Immobilieninvestoren schon mit Technologien, die auf künstliche Intelligenz zurückgreifen, aber diese erfassen bisher nur die Daten und haben höchstens einige juristische Auswertungsmöglichkeiten. Unsere Vision hingegen ist eine KI, die neben dem Erfassen der Daten auch gleichzeitig kommerzielle Analysefunktionen übernehmen kann, um schnell erste Ergebnisse zu liefern.“

Forschungsprojekt mit PropTech Evana

Um seine Vision zu verwirklichen, hat sich PwC mit dem Frankfurter Start-up und KI-Spezialisten EVANA für ein Forschungsprojekt zusammengetan. Die gemeinsame Arbeitsgruppe arbeitet bereits seit etwa einem halben Jahr zusammen, um eine KI-Lösung zu entwickeln, die genau auf die Beratungsbedarfe von Immobilienfirmen zugeschnitten ist. Ziel der Technologiepartnerschaft ist es, die klassische Beratung durch digitale Auswertungen gezielt zu unterstützen.

„Wir erhoffen uns von dem Forschungsprojekt, die KI von EVANA für unsere Arbeit für Immobilieninvestoren nutzbar zu machen. Der Algorithmus soll dann selbstständig Daten zum Beispiel aus Nebenkostenabrechnungen extrahieren und auf dieser Basis Analysen erstellen, die Chancen und Risiken für unsere Kunden sichtbar machen“, sagt PwC-Experte Brügelmann.

Für die EVANA AG ist die Kooperation mit PwC ein wichtiger strategischer Schritt. Das Unternehmen hat im Jahr 2017 gemeinsam mit einer international erfolgreichen Rechtanwaltskanzlei mehrere Preise bei der Entwicklung von Due Diligence Apps in der Kategorie Legal Tech erhalten. EVANAs CEO Peter Moog: „Wir freuen uns darauf, mit dem Team von PwC nun auch im Beratungsbereich neue Maßstäbe in der Digitalisierung zu setzen.“

Über PwC:

PwC betrachtet es als seine Aufgabe, gesellschaftliches Vertrauen aufzubauen und wichtige Probleme zu lösen. Mehr als 223.000 Mitarbeiter in 157 Ländern tragen hierzu mit hochwertigen, branchenspezifischen Dienstleistungen in den Bereichen Wirtschaftsprüfung, Steuer- und Unternehmensberatung bei.

Die Bezeichnung PwC bezieht sich auf das PwC-Netzwerk und/oder eine oder mehrere der rechtlich selbstständigen Netzwerkgesellschaften. Weitere Details unter www.pwc.com/structure.

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