Kick-off von Get RE@di!: Branchengrößen bündeln ihre Digitalisierungsaktivitäten unter Federführung von PwC und EVANA

02 Oktober, 2019

Erarbeitung von Grundlagen für das digitale Transaktions-, Asset und Property Management / Führende Marktteilnehmer stellen umfassende Ressourcen bereit / Sieben Fokusgruppen nehmen ihre Arbeit auf / Regelmäßige Veröffentlichungen und Hochschulkooperationen geplant

Düsseldorf, 2. Oktober 2019

„Get RE@di!“, der Think Tank zur Digitalisierung der Immobilienwirtschaft, hat seine Arbeit aufgenommen. Gemeinsam mit Vertretern aus aktuell 30 etablierten Immobilienunternehmen wollen die Initiatoren PwC und EVANA AG die Transformation der Immobilienbranche vorantreiben. Eines der wichtigsten Ziele ist es, verbands- und unternehmensübergreifende Datenstandards und Prozesse für das digitale Transaktions-, Asset und Property Management in der Branche zu etablieren und somit die Basis für ein effizientes, zukunftsfähiges Real Estate Management zu schaffen. Die Ergebnisse der jeweiligen Arbeitsgruppen, die aus hochkarätig besetzten Initiativen und Gremien wie der Gesellschaft für Immobilienwirtschaftliche Forschung (gif) bestehen, werden dabei mit einbezogen, um eine redundanzfreie und schnelle Umsetzung zu erreichen.

Ralf de la Camp-Gruber, Director Management Consulting, Real Estate / Alternative Investments bei PwC, und Sascha Donner, Chief Innovation and Product Officer bei EVANA, begrüßten am 23. September in Frankfurt rund 50 Teilnehmer zur Auftaktveranstaltung der Fokusgruppen. Zu den Mitgliedern des Think Tanks gehören unter anderem Allianz Real Estate GmbH, alstria office REIT-AG, Barings Real Estate Advisors GmbH, Commerz Real AG, Conren Land AG, CORESTATE Capital Holding S.A., Dream Global Advisors Germany GmbH, HIH Real Estate GmbH, Intreal Solutions GmbH, LHI Kapitalverwaltungsgesellschaft GmbH, PATRIZIA Immobilien AG, Real I.S. AG, TÜV Süd und Wealth Cap Kapitalverwaltungsgesellschaft GmbH. Die Mitglieder des Think Tanks vertreten mit insgesamt rund 33.000 Mitarbeitern und 600 Milliarden Euro Assets under Management bereits zum Start einen signifikanten Anteil der Branche.

„Die Bereitschaft der führenden Marktakteure, sich unternehmensübergreifend den Herausforderungen der Digitalisierung zu stellen, ist in den vergangenen zwei Jahren enorm gewachsen. Das Interesse an Get RE@di! mitzuwirken, war entsprechend groß. Die Unternehmen sind bereit, umfangreiche Ressourcen zur Verfügung zu stellen, weil sie einen klaren Mehrwert erkennen, wenn am Ende alle von den gemeinsamen Ergebnissen profitieren. Wir erarbeiten hier keine Insellösungen, sondern praxisnahe Branchenanwendungen.“

Florian Huber, Manager bei PwC und zuständig für Get RE@di!

Sieben Fokusgruppen beschäftigen sich unter anderem mit den Themen „KI-Nutzung“, „Datenmodelle & Standards“ oder „Corporate Group Functions“. Zudem wird eine eigene Researchgruppe aufgebaut. Darüber hinaus wird Get RE@di! eng mit Hochschulen kooperieren. Sascha Donner erklärt: „Wir werden die Ergebnisse regelmäßig veröffentlichen und in weitere Gremien einbringen. Der offene Austausch mit Arbeitsgruppen aus Verbänden, Initiativen und Vereinen wird ein wesentlicher Bestandteil der Arbeit des Think Tanks sein. Die Arbeitstreffen der Fokusgruppen des Think Tanks finden in einem engen Rhythmus statt. Wir können es uns nicht leisten, uns nur alle paar Monate mal mit Digitalisierung zu beschäftigen. Die drängenden Themen müssen wir mit Hochdruck angehen. Nur so stärken wir unsere Branche im internationalen Marktumfeld.“

Initiiert hatten PwC und EVANA den Think Tank im Februar 2019. Das Motto Get RE@di! steht dabei für „Get Real Estate digital!“. Der Think Tank ist gedacht als zentrale Plattform, der die führenden Marktteilnehmer zur intensiven Arbeit an den Voraussetzungen und Lösungen für ein digitales Real Estate Management zusammenbringt.  Dabei wollen sich die Initiatoren zum einen an Best-Practise-Lösungen aus anderen Branchen und Ländern orientieren und zum anderen auf der von angesehenen Verbänden geleisteten Vorarbeit aufbauen. So bezieht Get RE@di bei der Ausarbeitung der Datenstandards unter anderem die aktuellen Empfehlungen der gif, der Royal Institution of Chartered Surveyors (RICS) sowie des Zentralen Immobilien Ausschusses (ZIA) ein.


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