PwC prämiert sechs Unternehmen für ihre Berichterstattung zu Nachhaltigkeit

23 Oktober, 2019

Verleihung des „Building Public Trust Award 2019“: PwC zeichnet die Deutsche Bahn, EnBW, BASF und SAP sowie den österreichischen Maschinenbauer Palfinger und die Schweizer SGS für ihre vorbildliche Berichterstattung zu Aspekten der Nachhaltigkeit aus.

Frankfurt, 23. Oktober 2019

Die Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft PricewaterhouseCoopers hat zum 4. Mal den „Building Public Trust Award“ verliehen. Mit diesem Preis prämiert PwC seit 2016 Unternehmen, die durch eine besonders transparente und glaubwürdige Berichterstattung zu Nachhaltigkeitsaspekten überzeugen. Vergeben wurden die Preise gestern Abend im Rahmen einer Feier im Frankfurter PwC-Tower.

Die Auszeichnung für den besten integrierten Bericht („Best Integrated Report“) in Deutschland, der Nachhaltigkeits- und Finanzinformationen verzahnt, geht in diesem Jahr an die Deutsche Bahn. Die Jury bezeichnet den integrierten Bericht des Konzerns als sehr gelungenes Beispiel für „die Verknüpfung von wesentlichen Nachhaltigkeitsthemen mit steuerungsrelevanten Kennzahlen“ und lobt „das gute Zusammenspiel aus qualitativen und quantitativen Angaben“.

„Die integrierte Berichterstattung, die finanzielle und nichtfinanzielle Werttreiber umfasst, entwickelt sich immer mehr zum Standard. Denn Stakeholder wie Öffentlichkeit, Investoren und Analysten erwarten heute deutlich mehr von einem Geschäftsbericht als nur Daten zur Finanzlage eines Unternehmens. Sie wollen auch wissen, inwieweit der Konzern gesellschaftliche Verantwortung übernimmt, sich für Umwelt- und Arbeitnehmerbelange sowie Menschenrechte einsetzt und wie der Klimawandel sich auf die Unternehmensleistung auswirken könnte. Unternehmen wie die Deutsche Bahn treiben diesen Wandel maßgeblich voran.“

Nicolette Behncke, PwC-Partnerin und Expertin für CSR-Reporting

Berichte aus Österreich und der Schweiz erstmals Teil der Analyse

Erstmals analysierte die mit Vertretern aus Wirtschaft, Wissenschaft, Investoren, Aufsichtsräten und einer Rating-Agentur besetzte Jury in diesem Jahr auch integrierte Berichte aus Österreich und der Schweiz. 

Von den österreichischen Unternehmen konnte der Maschinenbauer Palfinger die Jury überzeugen und erhält den Preis in der Kategorie „bester integrierter Bericht“ für Österreich. Bei Palfinger sei „Nachhaltigkeit ein integraler Bestandteil der Unternehmensstrategie und Unternehmensführung“, so die Experten, was sich in dem „sehr umfassenden und ausgewogenen integrierten Bericht“ widerspiegele. 

Aus der Schweiz gewann das auf Dienstleistungen rund um Prüfen, Testen, Verifizieren und Zertifizieren spezialisierte Unternehmen SGS den Award für den besten integrierten Bericht schweizweit. Das Unternehmen beeindruckte die Jury insbesondere mit „seinem strukturierten und quantitativem Ansatz zur Messung gesellschaftlicher Wertbeiträge entlang seiner Kapitalien.“

EnBW für Transformation ausgezeichnet, SAP und BASF für Kontinuität

In der Kategorie „Leader in Transformation“ konnte sich EnBW durchsetzen. Der Energiekonzern hat sein Geschäftsmodell grundlegend verändert und diesen transformativen Prozess von Beginn an mit einer transparenten und innovativen Berichterstattung begleitet. Die Jury lobt den Bericht für „die konsequente Einbettung der nichtfinanziellen Aspekte und insbesondere für eine aussagekräftige Klimaberichterstattung“, wodurch „eine hohe Glaubwürdigkeit“ entstehe. 

Zu den weiteren Preisträgern zählen BASF und SAP, die in Deutschland seit Jahren eine Vorreiterstellung in der integrieren Berichterstattung einnehmen und diese Rolle durch den Ausbau ihrer integrierten Steuerung unter Beweis stellen. Um der durchgehend hohen Berichtsqualität der beiden Konzerne sowie deren Aktivitäten in der Value Balancing Alliance zur Messung gesellschaftlicher Wertbeiträge Tribut zu zollen, zeichnet die Jury sie in der Kategorie „Kontinuität im Integrated Reporting“ aus. 

Klimaberichterstattung noch nicht zufriedenstellend

„Neben den diesjährigen Preisträgern gibt es zahlreiche weitere Unternehmen, die mit einem integrierten Reporting überzeugen. Verbesserungspotenzial sehen wir jedoch bei der Umsetzung der Klimaberichterstattung.“

Petra Justenhoven, Leiterin des Bereichs Assurance bei PwC und Jury-Mitglied

In der Kategorie TCFD („Task Force on Climate-related Financial Disclosures“) verzichtete die Jury in diesem Jahr auf die Kür eines Siegers, da das „aktuelle Berichtsniveau in der gesamten Untersuchungsgruppe ausbaufähig ist und noch nicht den Ansprüchen der Stakeholder gerecht wird“, so das Expertengremium.

Über PwC:

PwC betrachtet es als seine Aufgabe, gesellschaftliches Vertrauen aufzubauen und wichtige Probleme zu lösen. Mehr als 276.000 Mitarbeiter in 157 Ländern tragen hierzu mit hochwertigen, branchenspezifischen Dienstleistungen in den Bereichen Wirtschaftsprüfung, Steuer- und Unternehmensberatung bei.

Die Bezeichnung PwC bezieht sich auf das PwC-Netzwerk und/oder eine oder mehrere der rechtlich selbstständigen Netzwerkgesellschaften. Weitere Details unter www.pwc.com/structure.

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Gregor Damm

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