PwC Studie zeigt: Pop-Up-Radwege treffen auf breite Zustimmung in der Bevölkerung

22 September, 2020

Knapp Zweidrittel der Befragten wünschen sich einen dauerhaften Erhalt von Pop-Up-Radwegen / Bei den 16-19-Jährigen sind es sogar 76 Prozent / 3 von 10 wollen auch nach der Krise häufiger das Rad nutzen

Düsseldorf, 22. September 2020

Eine aktuelle PwC-Studie „Wie COVID-19 die Mobilität in Deutschland bewegt“ zeigt, dass die deutsche Bevölkerung vermehrt auf das Fahrrad umsteigt. Ein durch die Pandemie gesteigertes Bedürfnis nach Abstand durchzieht alle Altersgruppen. So genannte Pop-Up-Radwege finden immer größeren Anklang in der Bevölkerung.

Diese neuen Radwege bieten den Menschen Sicherheit. Zum einen besteht ein geringeres Infektionsrisiko, da die neuen Fahrradwege beim Einhalten von Distanzen helfen. Zum anderen wird dem erhöhten Radverkehrsaufkommen Rechnung getragen, indem durch ausreichenden Sicherheitsabstand zwischen den einzelnen Fahrrädern und zum Autoverkehr Unfälle vermieden werden können. „Und dies sind auch die Gründe, warum Pop-Up-Radwege über alle Altersgruppen hinweg so gut ankommen. Gerade die jüngeren Generationen befürworten deren dauerhaften Erhalt, und selbst die über 60-Jährigen stimmen mehrheitlich (60 Prozent) dafür. Ein klares Votum der Bevölkerung für den Erhalt der Pop-up-Radwege“, erklärt Hansjörg Arnold, Leiter Mobility Transformation bei PwC Deutschland.

Der Bedarf einer erweiterten Radverkehrsinfrastruktur ist offensichtlich groß. So hat die bevölkerungsrepräsentative PwC-Befragung von 2.000 Personen ergeben, dass der Trend zum Fahrrad anhalten könnte. 32 Prozent der Befragten wollen auch nach der Krise häufiger das Fahrrad für den Weg zur Arbeit nutzen. 27 Prozent gaben das auch für Freizeit, Einkäufe und Erledigungen an.

In den USA und in Kolumbien wurden Pop-Up Radwege bereits zu Beginn der Pandemie eingeführt. In der französischen Hauptstadt Paris wurde jüngst beschlossen, eine Strecke von 50 km dauerhaft zum Radweg umzuwidmen. In Deutschland war Berlin ein Vorreiter, weitere Städte wie München, Leipzig, Düsseldorf und Stuttgart folgten. „Diese Entwicklung nun wieder rückgängig zu machen, geht an dem Bedürfnis der Bevölkerung vorbei. Vielmehr sollten in neuen Verkehrskonzepten verschiedene Arten der Mobilität ihren Platz finden. Der Radverkehr kann so zu einem wichtigen Bestandteil einer nachhaltigen Mobilitätswende werden“, unterstreicht Arnold.

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Martin Krause

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