Real Estate AM Benchmarking Survey 2018

Digital Transformation.

Die Immobilienbranche in Aufbruchsstimmung

Bis 2020 sind im Zuge der Digitalisierung tiefgreifende Veränderungen zu erwarten. Die langfristigen Herausforderungen der Immobilienbranche werden wie in vielen Industrien durch die Digitalisierung angetrieben. Junge Konzepte wie „Shared Working“ und „Space-as-a-service“ oder die Nutzung von Data & Analytics dürften den Aufstieg neuer Geschäftsmodelle beflügeln. Diese dritte Ausgabe der Benchmarking-Studie von PwC gibt einen Überblick über aktuelle Entwicklungen sowie Möglichkeiten und Trends der Digitalisierung in ausgewählten Bereichen der Wertschöpfungskette von Asset-Managern aufzeigen.
Mit einer Teilnehmeranzahl von 18 Asset-Managern, die ein Vermögen von rund 416 Milliarden Euro Assets under Management (AuM) verwalten, repräsentiert die Studie einen Ausschnitt der Branche in Deutschland.

 

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Architekt gestaltet mit VR Brille

Entwicklung im Outsourcing und der IT-Landschaft

Der Trend zum Outsourcing ist ungemindert – Dominanz der individuellen Standardlösungen nimmt zu.
Verglichen zum Vorjahr ist eine leichte Veränderung zu beobachten. Das Facility-Management sowie mit Abstrichen auch das Property-Management haben weiterhin die höchste Auslagerungsquote (Facility-Management zu 92,3 % und Property-Management zu 84,6 % ausgelagert).

Auf die Frage, welche Leistungen innerhalb der nächsten drei Jahre ausgelagert werden könnten, nannte die Hälfte der Teilnehmer Objekt- und Anlagenbuchhaltung. An zweiter Stelle folgt die Buchhaltung von Zweckgesellschaften (SPV Accounting) mit 33 % und an dritter die Fondsbuchhaltung mit 17 %. Auch in naher Zukunft werden viele Leistungen in selbst erbracht.

Die Digitalisierung wird die IT-Landschaften in den Unternehmen grundlegend verändern. Cloud- und Big-Data- Anwendungen sind bereits weit verbreitet. Weitere neue Fähigkeiten wie Data Mining stoßen auf immer größeres Interesse.

Schaubild der Auslagerung von Funktionen im Bereich Real Estate

„Viele Projekte im Immobilienbereich weisen einen hohen Grad an manuellen Tätigkeiten auf, wie zum Beispiel das reine Abtippen von Zahlen. Das kann künftig ohne Weiteres eine künstliche Intelligenz übernehmen. Sie wird zur rechten Hand des Beraters.“

Jan-Ludwig Brügelmann, Director, Real Estate Deals, PwC Deutschland

Die wichtigsten Ergebnisse zur digitalen Transformation

Von den acht essentiellen Technologien verändern IoT, VR und AR die Kernprozesse der Asset Manager derzeit am stärksten.
Die Technologien mit den größten disruptiven Effekten in den kommenden 5 Jahren sind: erstens das Internet der Dinge (IoT), zweitens künstliche Intelligenz (KI) und drittens Robotik. In Zukunft wird der Arbeitsplatz immer mobiler und papierloser dank zunehmender Nutzung von Cloud-Technologien, digitalen Plattformen und virtuellen Datenräumen.

Im Rahmen unserer Umfrage hat uns interessiert, welche der beschriebenen 8 essentiellen Technologien die unterschiedlichen Geschäftsbereiche der Asset Manager von Front- bis Back-Office am meisten beeinflussen wird? Jeder dritte Umfrageteilnehmer geht davon aus, dass das Internet der Dinge (IoT) und Erweiterte Realität (Augmented Reality bzw. AR) weitere Impulse setzen werden.

Schaubild der größten Einflussfaktoren auf die Wertschöpfungskette

Die Digitalisierung in der Immobilien-branche steht erst am Anfang

Bis 2020 will sie sich zum Digital Player weiterentwickeln.

Wie schätzen die Teilnehmer die digitale Reife ihrer Organisation ein? Nach Einschätzung der befragten Unternehmen steht die Immobilienbranche aktuell auf einer Skala von 1 bis 10 bei einem Durchschnittswert von 3,83. Keines der Unternehmen stufte sich höher als 6 ein.

Schaubild zur Digitalen Reife der Organisationen der Studienteilnehmer

Die meisten der befragten Unternehmen der Immobilienbranche befinden sich aktuell auf Stufe 2 des digitalen Reifegrads (Digital User). Dies entspricht auch der Markteinschätzung. Alle Teilnehmer verfolgen das ambitionierte Ziel sich bis 2020 zum digitalen Player weiterzuentwickeln. Hierbei werden sie vor verschiedensten Herausforderungen stehen, die sie proaktiv und mit großer Flexibilität lösen müssen. Weitere Details zu den Ergebnissen in den einzelnen Dimensionen der digitalen Transformation (digitales Reifegrad-Modell) werden in der Studie erläutert.

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