Beratung bei der Umstellung der Rechnungslegung

23 November, 2017

Seit Jahren unterstützt PwC Unternehmen bei der Rechnungslegungs-Umstellung (Conversion) von einer Vorschrift auf die andere: IFRS, Handelsrecht oder ein anderes Landesrecht. Die Szenarien, die eine Umstellung erfordern, sind vielfältig:

  • Ein Start-up Unternehmen beabsichtigt kurzfristig eine Börsenplatzierung und benötigt dafür IFRS-Abschlüsse. Es muss schnell gehen, HGB- und IFRS-Expertise sind ebenso wie eingespielte prozesse bedingt vorhanden, Ressourcen sind knapp
  • Ein Eigentümer-geführter Mittelständler benötigt für seine weitere internationale Expansion Fremdkapital. Die Bank fordert erstmals jährliche Konzernabschlüsse. Die ausländischen Tochtergesellschaften bilanzieren bereits nach IFRS in ihren Einzelabschlüssen und der Eigentümer will daher den Konzernabschluss auch nach IFRS aufstellen. Die Buchhaltung verfügt zwar über HGB-Expertise - ein Konzernabschluss für die Gruppe wurde bisher allerdings noch nicht erstellt.
  • Der CFO eines deutschen Konzerns hat gehört, dass einige seiner ausländischen Tochtergesellschaften erstmalig IFRS zwingend für den landesrechtlichen Einzelabschluss anwenden müssen. Dafür braucht er einen erfahrenen Berater, der die Umstellung von lokaler Rechnungslegung auf IFRS koordiniert und effizient abwickelt.
  • Ein chinesischer Konzern erwirbt einen in Deutschland ansässigen Hidden Champion. Von dem deutschen Unternehmen wollen die Chinesen einen IFRS- Abschluss, eine Kaufpreisaufteilung, die Hidden Reserves aufdeckt, und ein Reporting Package, das mit chinesischen Schriftzeichen gespickt ist. Der Leiter Konzernrechnungswesen wünscht sich, die Chinesen hätten sie nie entdeckt. Hidden Champions seien doch – wie der Name  schon sagt - in der Öffentlichkeit angeblich weitgehend unbekannt – und was hat das alles mit Hidden Reserves zu tun?
  • Ein deutsches Konzernunternehmen möchte seine Buchhaltungsprozesse in ein Shared Service Center im Ausland auslagern. Für sämtliche europäischen Tochtergesellschaften müssen nach jeweiligem Landesrecht Einzelabschlüsse erstellt und das Konzernreporting bewältigt werden. Trotz intensiver Suche konnte kein(e) Buchhalter(in) gefunden werden, der/die sich im Landesrecht aller Töchter auskennt. Für jedes Land jemanden einzustellen, würde die geplanten Synergien zunichte machen. Nun wird überlegt, die Arbeiten durch einen externen Dienstleister erledigen zu lassen.

Diese Umstellungen stellen eine Herausforderung für Unternehmen sowie deren Mitarbeiter dar und haben weitgehende Auswirkungen auf die Systeme und Prozesse. Umso wichtiger ist es daher, einen kompetenten Berater zu haben, der Unternehmen in der Implementierungsphase mit Fachexpertise und Verständnis für das Geschäft begleitet.

Das modulare Dienstleistungsangebot von PwC bietet auf Wunsch das komplette Projektmanagement sowie die Qualitätssicherung. Dazu gehören eine Vorstudie, die Klärung kritischer Bilanzierungsfragen, die Unterstützung bei der Ermittlung der Anpassungsbuchungen und Datengenerierung für den Anhang sowie ein ausführliches Schulungsprogramm. PwC verfügt hier über eine hohe Beratungskompetenz, die auch die Implementierung geeigneter IT-Lösungen zum Gegenstand hat.

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Prof. Dr. Rüdiger Loitz

Assurance Technology & Innovation, PwC Germany

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