Unterstützung bei der Umstellung, Organisation und laufenden Optimierung der Rechnungslegung

Das betriebliche Rechnungswesen dient dazu, der gesetzlichen Pflicht einer externen Berichterstattung nachzukommen. Weil sich die handelsrechtlichen Regelungen schnell ändern und Berichte immer früher fällig werden, ist die externe Berichterstattung zunehmend einer "Compliance"-Gefahr ausgesetzt. Die International Financial Reporting Standards (IFRS) und die Steuergesetze erhöhen diese Komplexität. Eine verlässliche Berichterstattung wird schwieriger, aber für das Vertrauen der Stakeholder immer wichtiger.

Umstellung auf eine andere Rechnungslegung oder neue Standards

Seit Jahren unterstützt PwC Unternehmen erfolgreich bei der Rechnungslegungs-Umstellung (Conversion) von einer Vorschrift auf die andere: US GAAP, IFRS, Handelsrecht oder ein anderes Landesrecht. Die Szenarien, die eine Umstellung erfordern, sind vielfältig:

  • Ein Private-Equity Investor möchte mehrere Gesellschaften seines Portfolios an die Börse bringen und benötigt dafür jeweils IFRS- oder US GAAP-Abschlüsse.
  • Ein Eigentümer-geführter Mittelständler benötigt für seine weitere internationale Expansion Fremdkapital. Die Bank fordert jährliche IFRS-Konzern-Abschlüsse. Der Eigentümer möchte für seine Kunden im Ausland einen Abschluss seines Konzerns vorlegen, dessen Regelungen sie verstehen können.
  • Ein deutscher Konzern kauft Gesellschaften z.B. in Südamerika hinzu. Diese Gesellschaften müssen in das Konzernreporting nach den IFRS integriert werden. Bisher haben die Gesellschaften nur nach den landesrechtlichen Vorschriften Abschlüsse aufgestellt.
  • Eine deutsche Gruppe wird von einem chinesischen Investor übernommen. In diesem Fall müssen die deutschen Gesellschaften sowie die ausländischen Tochterunternehmen auf die chinesischen Vorschriften umgestellt werden.

Diese Umstellungen stellen eine Herausforderung für Unternehmen sowie deren Mitarbeiter dar und haben weitgehende Auswirkungen auf die Systeme und Prozesse. Umso wichtiger ist es daher, einen kompetenten Berater zu haben, der Unternehmen in der Implementierungsphase mit Fachexpertise und Verständnis für das Geschäft begleitet.

Das modulare Dienstleistungsangebot von PwC bietet auf Wunsch das komplette Projektmanagement sowie die Qualitätssicherung. Dazu gehören eine Vorstudie, die Klärung kritischer Bilanzierungsfragen, die Unterstützung bei der Ermittlung der Anpassungsbuchungen und Datengenerierung für den Anhang sowie ein ausführliches Schulungsprogramm. PwC verfügt hier über eine hohe Beratungskompetenz, die auch die Implementierung geeigneter IT-Lösungen zum Gegenstand hat.

Die gleiche Herausforderung stellt sich für Unternehmen auch, wenn neue Vorschriften innerhalb des angewendeten Rechnungslegungswerks eingeführt werden. Als aktuelle Beispiele können hier IFRS 15 „Erlöse aus Verträge mit Kunden“ oder IFRS 16 „Leasingverhältnisse“ genannt werden. Auch hier gewährleistet das modulare Dienstleistungsangebot von PwC eine effiziente Umstellung auf die neuen Vorschriften.

Ist die Umstellung des ersten Berichtsjahres geschafft, ist an der laufenden Optimierung des Berichtsprozesses und an der Ausrichtung der Organisation des Rechnungswesens zu arbeiten (Embedding).

Organisation und laufende Optimierung der Rechnungslegung

Ziel des Embedding ist es, die Rechnungslegung (bspw. IFRS) stärker in die Unternehmensprozesse einzubetten. Der Nutzen: eine aktive Steuerung und Kontrolle des Erstellungsprozesses und damit die Sicherstellung der Qualität. Zudem sparen Unternehmen Zeit und Kosten ein, weil das Embedding automatisiert und nicht wertschöpfende Tätigkeiten auf ein Mindestmaß reduziert.

Das Rechnungswesen muss eine Vielzahl von Berichtspflichten erfüllen können. Das setzt voraus, dass verschiedene Fachbereiche des Unternehmens einbezogen werden. PwC unterstützt Firmen, die Verantwortlichkeiten für die IFRS-Themen nach best practice zu strukturieren und die Schnittstellen zwischen den Fachbereichen (Finanzbuchhaltung, Controlling, Treasury und Rechtsabteilung) aufzuzeigen.

Experten führen die Mitarbeiter der Fachabteilungen an die ihnen übertragenen Themen heran und halten sie auf dem Laufenden. Zudem unterstützt PwC Unternehmen bei der Überarbeitung der Bilanzierungsrichtlinien und der Erstellung von Praxishandbüchern.

Accounting Compliance

Neue Anforderungen an die Rechnungslegung sind abteilungsübergreifend zu implementieren – gleichzeitig ist die korrekte Anwendung der Rechnungslegungsvorschriften sicherzustellen und die Auswirkungen auf das Geschäftsmodell sind im Auge zu behalten. Das Finanz- und Rechnungswesen muss hier als Business Partner anderer Abteilungen und Bereiche agieren und so die Accounting Compliance gewährleisten. In Abhängigkeit von der Komplexität und der Ermessenhaftigkeit der jeweiligen rechnungslegungsrelevanten Sachverhalten ist festzulegen, ob die Bilanzierungsentscheidung standardisiert und automatisiert werden kann oder ob diese durch Einbindung eines Center of Excellence mit Richtlinienkompetenz und Konsultationspflichten zu treffen ist. Qualität kann so durch ein unternehmensindividuelles System kosteneffizient sichergestellt werden. Die fachlichen Fähigkeiten der eingebundenen Mitarbeiter muss dafür entsprechend stetig überprüft und ggf. ausgebaut werden.

PwC unterstützt Sie bei der Implementierung eines effektiven Accounting Compliance Systems und schneidet die Leistungen dabei auf Ihre unternehmensspezifischen Bedürfnisse zu.

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Prof. Dr. Rüdiger Loitz

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Martin Petry

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