Ziemlich beste Nachbarn: Warum sich regionales Engagement für Unternehmen auszahlt

06 Mai, 2019

Wie wichtig ist es für Unternehmen in der Region Rhein-Main, gesellschaftliche Verantwortung zu übernehmen? Für welche Projekte engagieren sie sich? Und wie messen sie den Erfolg ihres regionalen Engagements?

Um diese Fragen drehte sich die Veranstaltung „Metropol 2030: Auf gute Nachbarschaft“ bei PwC in Frankfurt. Denn wer heute als Unternehmer erfolgreich sein will, muss die Menschen am Standort mitnehmen.

„Nur gemeinsam entwickeln wir gute Lösungen“

Viele Unternehmen der Metropolregion Frankfurt/Rhein-Main sind in der Welt zu Hause. Sie pflegen internationale Geschäftsbeziehungen, unterhalten Standorte weltweit und entsenden ihre Mitarbeiter ins Ausland. Mit ihrem Heimatstandort sind sie dennoch eng verbunden – das Engagement für die Region Rhein-Main ist ihnen wichtig, wie die Veranstaltung „Auf gute Nachbarschaft: Wie unternehmerischer Erfolg und regionales Engagement zusammenhängen“ aus der Reihe „Metropol 2030“ zeigte.

PwC hatte als Gastgeber im Frühjahr 2019 in den Frankfurter Tower 185 eingeladen. Initiatoren der Veranstaltung waren Frankfurt Business Media, der Fachverlag der F.A.Z., und die Wirtschaftsinitiative FrankfurtRheinMain. Vertreter zahlreicher etablierter Unternehmen aus der Rhein-Main-Region, aber auch von Start-ups diskutierten im PwC-Tower darüber, welche Rolle Corporate Social Responsibility (CSR) in Zukunft spielen wird und wie sie selbst ihre gesellschaftliche Verantwortung in der Region wahrnehmen.

Wie wichtig gute Nachbarschaft ist, betonte Gastgeber Michael Burkhart, Leiter des Bereichs Gesundheitswirtschaft und Managing Partner Region Mitte bei PwC: „Alleine können wir gar nichts mehr machen. Kein Unternehmen kann im Alleingang eine Antwort auf die Probleme, Themen und Herausforderungen dieser Welt finden. Nur gemeinsam entwickeln wir gute Lösungen für unsere Kunden und die Gesellschaft.“ In Zukunft könnten nur Unternehmen, die Brücken bauen – zu anderen Unternehmen ebenso wie zu den Bürgern –, erfolgreich agieren.

„Investition in die eigene Zukunft“

Viele Unternehmen erkennen inzwischen diesen Mehrwert regionaler Verwurzelung in einer globalen Welt und machen ihn zum Bestandteil ihrer Unternehmensstrategie. Gesellschaftliches Engagement in der Region ist für sie auch Teil der Zukunftssicherung, wie es ein Unternehmensvertreter formulierte: „Unternehmerisches Engagement ist eine Investition in die eigene Zukunft. Man investiert in gesellschaftliche Strukturen, in die Attraktivität als Arbeitgeber und in die Attraktivität der Heimatregion.“

Gerade in Zeiten des Fachkräftemangels, betonten die Teilnehmer, sei es wichtig, sich als attraktiver Arbeitgeber zu positionieren und Wert auf die regionale Reputation zu legen. Die Gäste der Veranstaltung erkannten aber auch an, dass der Standort Rhein-Main vielen Unternehmen ideale Arbeitsbedingungen bietet, etwa durch eine hohe Lebensqualität, die junge Talente anzieht und Fachkräfte in der Region hält, sowie die gute logistische Infrastruktur.

„Wenn wir die Bürger auf der Straße nicht mitnehmen, kann das für jedes Geschäftsmodell sofort das Ende bedeuten. Deshalb ist ein Engagement in der Region über das rein Berufliche hinaus kein Luxus, sondern eine zwingende Verpflichtung.“

Michael Burkhart, Standortleiter Frankfurt und Managing Partner Region Mitte

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Michael Burkhart

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Leiter Gesundheitswirtschaft und Managing Partner Region Mitte, PwC Germany

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