Beratung bei Bilanzierungsfragen im Rahmen von Unternehmenstransaktionen

Größere Unternehmenstransaktionen verlaufen häufig über einen längeren Zeitraum - bedingt durch langwierige Verhandlungen oder kartellrechtliche Genehmigungsverfahren. Gleichzeitig hat das erwerbende Unternehmen nur wenig Zeit zwischen Kauf und Erstellung eines Jahres- oder Quartalsabschlusses, das neue Tochterunternehmen bilanziell zu integrieren. Experten von PwC unterstützen Unternehmen bei der Analyse der bilanziellen Folgen einer Unternehmenstransaktion und zeigen Handlungsalternativen auf.

Obwohl viele Unternehmen bereits nach International Financial Reporting Standards (IFRS) bilanzieren, gibt es dennoch Unterschiede, etwa durch die unterschiedliche Ausübung von Wahlrechten oder bestimmte branchen- oder landesspezifische Bilanzierungspraktiken. Diese Abweichungen werden bei der Anwendung unterschiedlicher Bilanzierungsstandards erheblich größer (zum Beispiel IFRS versus US GAAP oder HGB). Zugleich führt der neue IFRS 3(R) zu wesentlichen Änderungen bei der Bilanzierung von Unternehmenskäufen.

Der neue Standard IFRS 3(R) ist verpflichtend für Geschäftsjahre, die nach dem 1. Juli 2009 beginnen, also für viele Unternehmen ab 2010. Dennoch sollten sich IFRS-Anwender schon heute mit den Änderungen intensiv auseinandersetzen. Denn in der Übergangszeit kann der neue Standard bereits freiwillig angewendet werden.

Alte oder neue Version des IFRS 3? PwC-Experten helfen entscheiden

Die Entscheidung, ob ein Unternehmen die bisherige oder bereits die neue Version des IFRS 3 anwendet, kann erhebliche Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage haben. Daher sollte man bei Unternehmenstransaktionen genau analysieren, welche Auswirkungen sich jeweils bei Anwendung des alten oder neuen Standards ergeben. Je nach Ausgestaltung der Transaktion können zum Beispiel positive Effekte auf das Eigenkapital erreicht und die künftige Volatilität in der Gewinn- und Verlustrechnung minimiert werden.

Sind die Verträge erst einmal abgeschlossen, ist es oft zu spät, negative Folgen auf die bilanzielle Darstellung, die künftige Ergebnisentwicklung und auf bedeutende Kennzahlen zu verhindern. Weil Zeit und Personal knapp sind, ist es entscheidend für das erwerbende Unternehmen, die notwendigen Aktivitäten für eine bilanzielle Integration nach Wichtigkeit zu planen. Hierzu gehört unter anderem eine eingehende Analyse der bisherigen Bilanzierungsgrundsätze des Targets oder auch die Berücksichtigung branchen- oder landesspezifischer Besonderheiten. Außerdem müssen gemäß IFRS 3 die nach IFRS ermittelten Buchwerte der Vermögenswerte und Schulden des erworbenen Unternehmens unmittelbar vor der Business Combination angegeben werden, was eine umgehende Anpassung an die Bilanzierungsgrundsätze des Käufers erforderlich macht.

Frühzeitige Analyse verschafft Planungssicherheit

PwC-Spezialisten helfen, diese Effekte im Detail zu analysieren und Handlungsalternativen zu finden. Somit verstehen Unternehmen die Effekte aus solchen Transaktionen frühzeitig und können darauf reagieren. Durch Einbindung der PwC-Experten haben Unternehmen eine bessere Beurteilungsgrundlage für die Auswirkungen und Vorteile der Transaktion. Sie gewinnen Planungssicherheit, weil die zu erwartenden Effekte auf Bilanz und Kennzahlen frühzeitig analysiert werden.

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