Beratung bei der Umstellung der Rechnungslegung im Rahmen von Unternehmenstransaktionen

Unternehmenskäufe sind eine der wichtigsten Strategien, um in bestehenden Märkten zu wachsen oder neue Märkte zu erschließen. Die Berichterstattung der erworbenen Gesellschaften zu integrieren, stellt dabei eine schwierige Aufgabe für den Käufer dar.

Die Herausforderungen beginnen bei der bilanziellen Abbildung des Unternehmenserwerbs nach den Regelungen der International Financial Reporting Standards (IFRS). So müssen die erworbenen Unternehmen regelmäßig einen Zwischenabschluss auf den Erwerbszeitpunkt erstellen, der die Grundlage für die Kaufpreisallokation bildet.

Bei der Kaufpreisallokation sind Bilanzierungs- und Bewertungsfragen zu klären, zum Beispiel:

  • Zusammenspiel von Segmentberichterstattung, Goodwill-Allokation und zukünftiger Impairmenttest,
  • latente Steuern im Zusammenhang mit der Transaktion,
  • Ablösung von Aktienoptionsplänen durch den Erwerber,
  • Bilanzierung von Pensionsrückstellung und Ähnliches,
  • Identifikation von bisher nicht bilanzierten Risiken und Eventualverpflichtungen.

Ein zeitlich verkürzter Reportingprozess stellt die Gesellschaften oft vor die Schwierigkeit, das Zahlenwerk rechtzeitig zu liefern.

Wenn die erworbenen Gesellschaften noch nicht nach IFRS bilanzieren, ist ihr Reporting auf IFRS umzustellen. Bilanziert das Target bereits nach IFRS, ist zu untersuchen, welche Sachverhalte wegen abweichender Wahlrechtsausübung (zum Beispiel Quoten- oder At-Equity-Konsolidierung) und Bilanzierungsmethodiken (beispielsweise Aktivierung selbsterstellter Entwicklungskosten) an die individuellen Rechnungslegungsrichtlinien des Erwerbers nach IFRS anzupassen sind.

Auch für die laufende Bilanzierung, die der Erstkonsolidierung folgt, müssen die erworbenen Unternehmen in die Berichterstattung des Käufers integriert werden. Da zwischen Kauf und erstem Quartalsabschluss nur wenige Wochen liegen, müssen die erworbenen Gesellschaften in aller Regel schnell neue Reporting Packages ausfüllen. Das wird erschwert, wenn IFRS-Kenntnisse fehlen. Zudem müssen die erworbenen Unternehmen häufig an den schnelleren Zeitplan der Abschlusserstellung herangeführt werden. Ein zeitlich verkürzter Reportingprozess stellt die Gesellschaften oft vor die Schwierigkeit, das Zahlenwerk rechtzeitig zu liefern. Des Weiteren ist zu bedenken, ob die unternehmenseigenen Ressourcen ausreichen, um alle Fragen termingerecht und in der erforderlichen Qualität zu bearbeiten.

PwC unterstützt bei der bilanziellen Umsetzung des Unternehmenserwerbs

Das Zusammenspiel aus fachlichen und organisatorischen Aspekten sowie einem oft engen zeitlichen Rahmen führt zu Risiken im Reportingprozess nach einem Unternehmenserwerb. PwC hat eine bewährte Methodik, lokale Experten und globale Erfahrung, um die Integration von erworbenen Unternehmen pragmatisch und effizient durchzuführen. PwC erarbeitet zusammen mit dem Kunden eine Lösung, die seinen speziellen Bedürfnissen gerecht wird. Die PwC-Spezialisten unterstützen bei der bilanziellen Umsetzung des Unternehmenserwerbs und bei der Anbindung des Berichtswesens an die Anforderungen des Käufers.

Durch den bewährten Projekt-Management-Ansatz von PwC meistern Experten gemeinsam mit dem Mandanten die Anforderungen, die durch die ineinandergreifenden Themen einer Transaktion (etwa Bewertung, Planung, Steuern, IT Systeme, Accounting, Treasury) entstehen.

Mit ihrem Know-how und ihrem interdisziplinären Ansatz unterstützen PwC-Spezialisten Unternehmen bei allen Fragestellungen, die nicht im Tagesgeschäft vorkommen. Sie entlasten die Unternehmensressourcen und tragen zu einer erfolgreichen Integration der erworbenen Gesellschaften bei. Dies versetzt Firmen in die Lage, die erwarteten Synergien aus der Transaktion schneller zu realisieren.

Contact us

Klaus Bernhard

Partner, Deals Accounting & Reporting

Tel.: +49 89 5790-5240

Andreas Kunz

Partner, Deals Accounting & Reporting

Tel.: +49 69 9585-6197

Follow us