Sportlerprofil: Johannes Weißenfeld, Rudern

Johannes' Goldmoment

Johannes Weißenfeld

Ruderzug um Ruderzug zum Weltmeistertitel 2017! Dieser Titel hat sich Johannes so stark eingeprägt, dass er ihn sofort nennt, wenn man ihn nach seinem prägendsten Sportereignis fragt. Und das, obwohl er diesen Triumph 2019 wiederholen konnte und solche Wiederholungen in der Regel noch mehr Motivation und Disziplin verlangen. Aber beim ersten Mal ist es eben meist am Schönsten.

Aber bei den beiden Weltmeistertiteln soll es nicht bleiben, denn Johannes will diesen Sommer auch bei den Olympischen Spielen in Tokio mit dem Deutschland-Achter möglichst ganz weit vorn landen. Noch ist er nicht gesetzt, doch stehen seine Chancen trotz des hohen Konkurrenzdrucks auch dieses Jahr gut, die vierte Saison in Folge im Flaggschiff des Deutschen Ruderverbands Hand anzulegen.

Als amtierender Weltmeister ist man bereits qualifiziert und „wir steigen nicht ins Boot, um Zweiter zu werden“ ist die Maxime der Athleten – die Richtung ist also klar vorgegeben. Wir drücken Johannes die Daumen auf dem Weg zu seinem nächsten Goldmoment, hoffentlich dann in Tokio!

Johannes' Duale Karriere

„Letztendlich betreiben wir Amateursport“, erklärt Johannes, auch wenn die Aussage bei einem Trainingsaufwand von 40 Stunden in der Woche für die meisten Menschen merkwürdig klingen mag – noch viel mehr, wenn man die Disziplin und Leistungen sieht, die notwendig sind, um erfolgreich zu sein.

Aber genau diese Aussage erklärt auch, warum Johannes sein Studium der Humanmedizin gewissenhaft vorantreibt. Er möchte für die Zeit nach der Sportkarriere vorbereitet sein.

Und indirekt hilft ihm das Studium sogar dabei, im Sport noch besser zu werden - auch eine Aussage, die auf den ersten Blick verwundert, aber dann doch Sinn ergibt. „Seit ich studiere, bin ich sportlich tatsächlich noch einen Tick besser geworden. Einerseits nutze ich die Trainingszeit nun wesentlich effizienter und andererseits habe ich eine Möglichkeit gefunden, mir einen geistigen Ausgleich zu schaffen.“

Aber ein Selbstläufer ist das alles nicht. So war das Physikum die bisher härteste physische und mentale Belastung, die er bisher erleben musste - aber erfolgreich gemeistert hat. Mit der ElitePlus-Förderung wird Johannes bei der Finanzierung seines Lebensunterhalts unterstützt und kann sich optimal auf Sport und Studium konzentrieren. Wir freuen uns, wenn wir so zur Erreichung seiner Ziele beitragen können.

#goingforgold

Johannes' Steckbrief:

Geburtstag: 19. August 1994 in Herdecke/Nordrhein-Westfalen
Sportart: Rudern/Deutschland-Achter
Wohnort: Dortmund
Verein: RC Westfalen Herdecke
Größte Erfolge: Weltmeister 2017 und 2018, Europameister 2017, 2018, 2019
Studium: Humanmedizin
Universität: Ruhr-Universität Bochum

#wecare

Da wir es als unsere Aufgabe ansehen, Vertrauen zu schaffen und gesellschaftliche Probleme zu lösen, unterstützen wir Spitzensportler finanziell bei ihrer Vorbereitung auf Tokio 2020. Dies tun wir nicht zuletzt, da wir vieles teilen, was Leistungssportler antreibt und was nötig ist, um erfolgreich zu sein. So schaffen wir für die Sportler, die für viele Menschen große Vorbilder sind, ein Umfeld, in dem sie den Kopf für ihren Sport frei haben. Dabei sehen wir uns nicht allein als Sponsor, sondern als Partner. #wecare

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Pascal Roller

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