Das StadtLabor – Digitale Lösungen erlebbar konzipieren

06 Oktober, 2017

Viele Kommunen stehen vor dem Sprung in die digitale Zukunft. Um aufkommenden Fragestellungen entgegenzutreten und diesen Sprung zu ermöglichen hat PwC ein Methodenlabor konzipiert – das StadtLabor. Dieses schafft die Möglichkeit Ihre Digitalisierungsvorhaben ganzheitlich und erlebbar zu planen.

Das StadtLabor basiert auf einem für Digitalisierungsvorhaben abgestimmten Methodenset, welches individuell an Ihre Problemstellung angepasst werden kann. Dieser begeh- und erlebbare Ort kann durch seine Konzeption und seine unterstützenden Methoden zur Fragestellungsbearbeitung und Lösungskonzeptionierung genutzt werden. Neue Perspektiven, Sichtweisen und Gestaltungsmöglichkeiten können eingenommen und dargestellt werden, um Digitalisierungsvorhaben innovativ begegnen zu können.

Als konzeptionelle Grundlage dienen vier Handlungsfelder in der Laborarbeit, welche die Lösung zu Ihrer Digitalisierungsfragestellung prägen. Innerhalb des zugrunde liegenden Design Thinking Prozesses werden diese vier Handlungsfelder beleuchtet und je nach Bedarf mit Hilfe individueller Methodensets bearbeitet. Ziel ist eine ganzheitliche Betrachtung ihrer erarbeiteten Lösung durch die Linse des jeweiligen Handlungsfeldes.

 

 

Anfang eines Projektes im StadtLabor ist nicht die Präsentation einer Lösung, sondern vielmehr die Bereitschaft zur gemeinsamen Lösungsfindung. Es werden neue Methoden genutzt und etablierte Denkmuster hinterfragt. Neben der konkreten Lösung von Herausforderungen auf digitaler Ebene werden Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter befähigt, sich neue Methoden und Arbeitsweisen anzueignen.


Innovative Lösungsansätze durch die Erlebbarkeit von Digitalisierungsmöglichkeiten

Fünf Schritte zur ganzheitlichen Digitalisierungslösung

1.

Das StadtLabor ist ein begeh- und erlebbarer Arbeitsraum, welcher bei Ihnen vor Ort konzipiert werden kann. Der Raum wird mit modernen Methoden angereichert und entlang des Design Thinking Prozesses ausgerichtet.

2.

Vier Handlungsfelder dienen als Basis zur Ausarbeitung ihres Digitalisierungsprojektes dienen. Sie weisen den richtigen Weg, um Projekte anzustoßen, auszugestalten und ganzheitlich zu planen. Eine Erweiterung von benötigten Perspektiven ist möglich und wird durch die Zusammenstellung individueller Methodensets begleitet.

3.

Die Methode des Design Thinking ermöglicht eine nutzerzentrierte Sichtweise und kann individuell zu jedem Schritt begonnen werden. Die iterative Arbeitsweise ermöglicht bei Bedarf eine spezifische Bearbeitung und Vertiefung zu den Handlungsfeldern durch ausgewählte Methoden.

4.

Eine ganzheitliche Betrachtungsweise wird aufgegriffen und auf einzelne Fragestellungen übertragen. Je nach spezifischem Handlungsbedarf werden Projekte durch gezielten Methodeneinsatz im Labor zu ihrem Ziel geführt.

5.

Das Labor ist ein Impulsgeber. Ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern wird geholfen, Fragestellungen aus neuen Blickwinkeln zu betrachten, alte Denkmuster aufzubrechen und neue zu etablieren.

Design Thinking als Methode im StadtLabor

Im StadtLabor wird mit der Methode des Design Thinking gearbeitet. Hierbei steht der Nutzer - also Mitarbeitende oder der Bürger - im Zentrum jeder Überlegung von Digitalisierungsvorhaben.

Unter Beteiligung eines heterogenen Teams aus kommunalen Mitarbeitenden wird eine Fragestellung vom Problem bis zur Lösung ganzheitlich durchdacht und von PwC begleitet.
 


In der ersten Phase findet die Problemspezifizierung statt: Es ist das Ziel, den Bürger oder Nutzer zu verstehen und ein gemeinsames Verständnis für die Fragestellung zu schaffen. Um dies zu erreichen, wird eine Persona erstellt. In der Phase Beobachten werden weitere Informationen, z. B. durch Interviews, gewonnen. Am Ende werden die gewonnenen Eindrücke und Ergebnisse im Hinblick auf die Fragestellung fokussiert. Es ist von besonderer Wichtigkeit, das Kernproblem zu extrahieren und sich auf die zentrale Fragestellung zu konzentrieren und zu verständigen.

Den Übergang in den Lösungsraum bildet die Phase der Ideensammlung: Hier werden vielfältige Ideen gesammelt, entwickelt und unter Einbeziehung der kommunalen Gegebenheiten priorisiert. Aus dem vielversprechendsten Lösungsansatz wird in Folge eine Lösung entwickelt. Dies kann beispielsweise in Form eines Prototyps erfolgen. Um beurteilen zu können, ob die erarbeitete Lösung valide ist, wird sie mit Nutzern getestet und gegebenenfalls angepasst.

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Prof. Dr. Rainer Bernnat

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Borries Hauke-Thiemian

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