Risk

Operative Risiken

'Wer strategische Chancen nutzen will, muss völlig neue Wege beschreiten.'

Währungsrisiken, schwankende Preise für Rohstoffe, strenge regulatorische Vorgaben. Den Umgang mit Kapitalmarkt- und Compliance-Risiken haben die meisten Unternehmen gut im Griff. Doch wie nutzen sie strategische Chancen? "Uns wird häufig die Frage gestellt, ob Chancen und Risiken zwei Seiten der gleichen Medaille sind und sich mit den gleichen Methoden und Prozessen managen lassen", berichtet PwC-Experte Michael Hofmann. "Das kommt darauf an", meint PwC-Partner Ralph Brückner. Er weiß aus der Praxis: "Wer strategische Chancen nutzen will, muss völlig neue Wege beschreiten. Das funktioniert nur mit einem integrierten Chancenmanagement". Weiterlesen

Finanzielle Risiken

PwC-Studie 'Future of Capital Markets': Derivate verlieren an Attraktivität

Der außerbörsliche Handel mit Derivaten wird in Zukunft stärker reguliert. Die Marktteilnehmer rechnen daher mit höheren Kosten und geringeren Umsätzen beim Einsatz dieser Produkte. Das geht aus der Studie "Future of Capital Markets" von PwC und der Frankfurter Goethe-Universität hervor. An der Befragung nahmen 26 Banken, Investmentbanken und Asset Manager teil. Weiterlesen

Compliance Risiken

Gericht formuliert weitreichende Compliance-Pflichten von Vorständen

Das Landgericht München I hat den ehemaligen Finanzvorstand eines großen deutschen Unternehmens zu 15 Millionen Euro Schadensersatz verurteilt. In diesem zivilrechtlichen Verfahren haben die Richter die Compliance-Pflichten ausführlich dargelegt. Nach Auffassung des Gerichts muss ein Vorstand dafür Sorge tragen, dass mit dem Compliance Management System Risiken systematisch vorgebeugt werden und auch eine regelmäßige Kontrolle und Überwachung erfolgt. Weiterlesen


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Publikationen

PwC-Studie: NRW-Unternehmen erleiden überdurchschnittlich hohe Schäden durch Korruption

Einen Schaden von mehr als sieben Millionen Euro muss ein Unternehmen in Nordrhein-Westfalen im Durchschnitt verkraften, wenn es in ein Korruptionsdelikt verwickelt ist. Das zeigt die Auswertung der NRW-Daten der jüngsten PwC-Studie zur Wirtschaftskriminalität. Im bundesweiten Durchschnitt lag der Schaden durch Korruption mit 3,39 Millionen Euro pro betroffenem Unternehmen nicht einmal halb so hoch.

PwC-Studie zur Wirtschafts­kriminalität: Cyber-Verbrechen sind die neue Gefahr

Die Bedrohung aus dem Netz wächst: Fast ein Viertel der Unternehmen weltweit ist 2011 Opfer von Cyber-Verbrechen geworden. Damit gehört Computerkriminalität inzwischen zu den vier häufigsten Wirtschaftsdelikten neben Diebstahl und Unterschlagung, Bilanzfälschung und Bestechung und Korruption. Die Unternehmen nehmen die Gefahr nun ernst und glauben, dass das Risiko noch weiter steigt – bei früheren Befragungen konnten nur wenige Firmen mit dem Begriff etwas anfangen. Das ist Ergebnis der sechsten internationalen PwC-Studie zur Wirtschaftskriminalität "Cybercrime: protecting against the growing threat". Für die Untersuchung wurden rund 4.000 Unternehmen weltweit befragt.

Studie zur Wirtschaftskriminalität 2011: Kommissar Zufall deckt am meisten auf

Die Mehrheit der deutschen Großunternehmen hat inzwischen ein Compliance-Programm installiert. Unternehmen setzen stärker auf Prävention, jedes weite sieht in seinem Compliance-Programm sogar einen Wettbewerbsvorteil. Dennoch werden Delikte weiterhin häufig durch Zufall aufgedeckt. Kriminalität ist ein Thema, mit dem sich die deutsche Wirtschaft dringend auseinandersetzen muss: Jedes zweite Unternehmen (52 Prozent) war im Jahr 2011 von mindestens einem Schadensfall betroffen. Das sind zentrale Ergebnisse der Studie zur Wirtschaftskriminalität 2011, die PwC in Zusammenarbeit mit der Universität Halle-Wittenberg veröffentlicht hat.