Risk

Operative Risiken

Wer sich gewissenhaft auf die EMIR-Prüfung vorbereitet, vermeidet böse Überraschungen

Die EMIR-Verordnung soll das Vertrauen in die Finanzmärkte stärken, indem sie den Handel mit Derivaten schärfer kontrolliert. Von der Verordnung sind auch Industrieunternehmen betroffen, die Derivate zur Risikosicherung einsetzen. Weiterlesen

Finanzielle Risiken

Zahlungsabwicklung und Mandatsverwaltung müssen schnell fit gemacht werden für SEPA, die Single Euro Payments Area

"Unternehmen haben die Aufgaben lange unterschätzt, die durch die Einführung von SEPA auf sie zukommen", sagt PwC-Partner und Treasury-Fachmann Thomas Schräder. Bis zum 1. Februar 2014 müssen Unternehmen nicht nur die Konto-Informationen in den Stammdaten anpassen, weil statt Kontonummer und Bankleitzahl künftig nur noch IBAN und BIC gelten. Auch zahllose Einzugsermächtigungen müssen kontrolliert und unter Umständen umgestellt werden, weil SEPA neue Anforderungen mit sich bringt. Weiterlesen

Compliance Risiken

Gericht formuliert weitreichende Compliance-Pflichten von Vorständen

Das Landgericht München I hat den ehemaligen Finanzvorstand eines großen deutschen Unternehmens zu 15 Millionen Euro Schadensersatz verurteilt. In diesem zivilrechtlichen Verfahren haben die Richter die Compliance-Pflichten ausführlich dargelegt. Nach Auffassung des Gerichts muss ein Vorstand dafür Sorge tragen, dass mit dem Compliance Management System Risiken systematisch vorgebeugt werden und auch eine regelmäßige Kontrolle und Überwachung erfolgt. Weiterlesen


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Publikationen

PwC-Studie: Sensibilität für Datenschutz steigt

Die Datenschutzbeauftragten deutscher Großunternehmen begrüßen die geplante EU-Verordnung für den Datenschutz, befürchten aber einen steigenden bürokratischen Aufwand. Sie stehen Sozialen Netzwerken und dem Cloud Computing skeptisch gegenüber. Und sie spüren mehr und mehr Rückhalt aus ihren Unternehmen, zeigt die PwC-Studie "Daten schützen" zum Stand des Datenschutzes in deutschen Großunternehmen 2012.

PwC-Studie zur Wirtschafts­kriminalität: Cyber-Verbrechen sind die neue Gefahr

Die Bedrohung aus dem Netz wächst: Fast ein Viertel der Unternehmen weltweit ist 2011 Opfer von Cyber-Verbrechen geworden. Damit gehört Computerkriminalität inzwischen zu den vier häufigsten Wirtschaftsdelikten neben Diebstahl und Unterschlagung, Bilanzfälschung und Bestechung und Korruption. Die Unternehmen nehmen die Gefahr nun ernst und glauben, dass das Risiko noch weiter steigt – bei früheren Befragungen konnten nur wenige Firmen mit dem Begriff etwas anfangen. Das ist Ergebnis der sechsten internationalen PwC-Studie zur Wirtschaftskriminalität "Cybercrime: protecting against the growing threat". Für die Untersuchung wurden rund 4.000 Unternehmen weltweit befragt.

Studie zur Wirtschaftskriminalität 2011: Kommissar Zufall deckt am meisten auf

Die Mehrheit der deutschen Großunternehmen hat inzwischen ein Compliance-Programm installiert. Unternehmen setzen stärker auf Prävention, jedes weite sieht in seinem Compliance-Programm sogar einen Wettbewerbsvorteil. Dennoch werden Delikte weiterhin häufig durch Zufall aufgedeckt. Kriminalität ist ein Thema, mit dem sich die deutsche Wirtschaft dringend auseinandersetzen muss: Jedes zweite Unternehmen (52 Prozent) war im Jahr 2011 von mindestens einem Schadensfall betroffen. Das sind zentrale Ergebnisse der Studie zur Wirtschaftskriminalität 2011, die PwC in Zusammenarbeit mit der Universität Halle-Wittenberg veröffentlicht hat.