Reward

Jedes Unternehmen muss in seiner Vergütungspolitik eine angemessene Balance der Faktoren Leistung, Wirtschaftlichkeit, Attraktivität und Gerechtigkeit finden. PwC begleitet Unternehmen bei der Begutachtung und Gestaltung von Vergütungssystemen.

Faire und transparente Vergütungssystematik

Mit der STRATA-Methodik setzt PwC ein international bewährtes und im Markt etabliertes Instrument ein, um die vielfältigen Funktionen eines Unternehmens nach einheitlichen Maßstäben zu bewerten und damit eine Basis für die Vergütungsstruktur zu schaffen. Anforderungsgerechte Grundgehaltssysteme sowie leistungs- oder kompetenzorientierte variable Vergütungsinstrumente lassen sich auf eine solche Struktur aufsetzen. Auch Zusatzleistungen, die nur ausgewählten Mitarbeitern nach einem einheitlichen Maßstab gewährt werden sollen – wie zum Beispiel Firmenwagen – können an eine solche Gradingstruktur gekoppelt werden.

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Anreizsysteme

Variable Vergütungsinstrumente können Führungskräfte und Mitarbeiter dazu motivieren, sich für die betrieblichen Ziele einzusetzen. Damit leisten diese Instrumente einen Beitrag zur operativen und strategischen Zielerreichung eines Unternehmens. Gleichzeitig ermöglichen solche Modelle, einen Teil der Personalkosten in Abhängigkeit vom Erfolg variabel zu gestalten.

Bonussysteme können aber nur dann ihre Wirkung entfalten, wenn die relevanten Erfolgsparameter konsequent aus dem betrieblichen Zielsystem abgeleitet sind und die Mitarbeiter auch entsprechend motivieren. Dasselbe gilt für langfristig ausgerichtete Vergütungssysteme, sogenannte Long Term Incentives. Die PwC-Experten unterstützen Unternehmen, ein auf die Spezifika ihres Hauses zugeschnittenes variables Vergütungssystem zu entwickeln und einzuführen. Dabei stellen sie sicher, dass die rechtlichen und steuerrechtlichen Anforderungen weltweit eingehalten werden, und errechnen die Vergütungskosten unter verschiedenen Zielerreichungszenarien.

Nachhaltige Vergütung

"Nachhaltigkeit" ist schon lange keine Modewort mehr, sondern findet zunehmend auch im personalpolitischen Instrumentarium Eingang. Im Zuge der Finanzwirtschaftskrise wurden national und international Vorgaben für eine nachhaltige Vergütung in Gesetzen und Corporate Governance Kodices eingeführt. In Deutschland wurden branchenüberbegreifende Regelungen zur Vorstandsvergütung im Rahmen des VorstAG und über Anpassungen des Deutschen Corporate Governance Kodex umgesetzt. Speziell für die Finanzwirtschaftsbranche wurden entsprechende Verordnungen erlassen. PwC unterstützt Unternehmen bei einer konformen Umsetzung dieser Anforderungen mit Gestaltungsvorschlägen und gutachterlichen Stellungnahmen. Die Experten berücksichtigen dabei auch externe Benchmarks.

Diese regulatorischen Vorgaben interpretieren Nachhaltigkeit vor allem als mehrjährige Vergütung, die nicht allein den Unternehmenserfolg nur eines Jahres, sondern die Leistung über einen längeren Zeitraum honorieren soll. Immer mehr Unternehmen erkennen darüber hinaus aber auch die Notwendigkeit, ein breiteres Verständnis von Nachhaltigkeit insbesondere in der Führungskräftevergütung zu verankern. Unternehmerisches Selbstverständnis, betriebswirtschaftliche Notwendigkeiten, der Kampf um qualifizierte Mitarbeiter – all dies regt Unternehmen dazu an, ihre Corporate-Responsibility-Strategie zu überdenken und ihre Umsetzung über die Vergütung zu honorieren.

Mitarbeiterbeteiligung

Mitarbeiterbeteiligungen haben in Deutschland und vielen anderen Ländern eine jahrzehntelange Tradition. Ob in Form einer Erfolgsbeteiligung oder einer Kapitalbeteiligung im Sinne einer echten Beteiligung am Unternehmen dient dieses Instrument vor allem der Bindung der Mitarbeiter an das Unternehmen. Zweifellos hat die Mitarbeiterbeteiligung auch ihren berechtigten Platz unter den erfolgreichen Instrumenten zur langfristigen Vermögensbildung. Nicht nur große Aktiengesellschaften haben mit der klassischen Belegschaftsaktie Instrumente an der Hand, um diese Ziele unternehmensindividuell auszugestalten. Auch für mittelständische Unternehmen gibt es vielfältige Möglichkeiten, ihre Mitarbeiter an der positiven Entwicklung des Unternehmens zu beteiligen und diese bilanziell und unternehmenssteuerlich zu optimieren.

PwC-Experten entwickeln eine Lösung, die auf das jeweilige Unternehmen zugeschnitten ist, und unterstützen in allen Umsetzungsfragen wie Anrufungsauskünften oder der Formulierung von Planrichtlinien. Wollen Unternehmen mit internationalen Standorten auch ihre Mitarbeiter im Ausland beteiligen, übernehmen die PwC-Experten die Prüfung der landesspezifischen gesetzlichen Anforderungen.

Zusatzleistungen

Betriebliche Zusatzleistungen haben ihren berechtigten Platz in der Gesamtvergütung. In Zeiten des demografischen Wandels kommt der betrieblichen Altersversorgung mit ihren vielfältigen Ausgestaltungsformen eine besondere Rolle zu. Viele Zusatzleistungen bieten die Chance, als Sachleistung anstelle einer Barzahlung Personalkosten zu optimieren und dabei gleichzeitig – wie im Falle von Kinderbetreuungskosten – den Bedürfnissen der Mitarbeiter entgegenzukommen.

PwC hilft Unternehmen, dieses Zusammenspiel von personalpolitischen und lohnsteuerlichen Aspekten zu bewältigen. Die PwC-Experten entwickeln mit den Unternehmen auch unter administrativen Gesichtspunkten optimierte Lösungen. Über Benefit Audits erhebt das Team die Vielfalt der Zusatzleistungen – bei Bedarf auch weltweit – um dem Unternehmen einen Überblick über Umfang und zeitgemäße Gestaltung der oft historisch gewachsenen Benefit-Landschaft zu verschaffen. Auf dieser Grundlage kann ermittelt werden, wo es Anpassungsbedarf gibt und wo die Ansatzpunkte für eine verbesserte Kommunikation des Angebots an Zusatzleistungen liegen.

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Petra Raspels

Head of People & Organisation

Tel.: +49 211 981-7680

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