SAP S/4HANA – Erfahrungen von Unternehmen in der DACH-Region

PwC Studie 2020 zu Vorgehensweisen, Risiken und Chancen auf dem Weg zu SAP S/4HANA

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SAP S/4HANA: Lernen Sie von Unternehmen aus der DACH-Region

Kunden mit SAP ERP-Lösungen erhalten von SAP noch bis voraussichtlich Ende 2027 Standardsupport. Eine optionale Extended-Wartung ist sogar bis Ende 2030 möglich. Ein Wechsel zu anderen ERP-Systemen oder eine Migration auf SAP S/4HANA On-Premise oder in der Cloud ist damit in absehbarer Zukunft unausweichlich. Das volle Potenzial einer neuen Lösung kann dabei nur ausgeschöpft werden, wenn die Umstellung nicht allein technische Aspekte berücksichtigt. Die SAP S/4HANA DACH-Studie wurde vor der Ankündigung von SAPs Verlängerung des Supportzeitraums veröffentlicht und bezieht sich daher noch auf den ursprünglich Zeitraum bis Ende 2025.

„Ein ERP-Generationswechsel steht an. Wissen Sie, was Ihre Peers bewegt?“

Torsten Lechelt, Partner bei PwC Deutschland

Die Studie im Überblick

Faktor Zeit

Obwohl bis voraussichtlich Ende 2027 – bis also der Standardsupport eingestellt wird – noch rund sieben Jahre bleiben, haben bereits 47 Prozent der befragten Unternehmen das Umstellungsprojekt gestartet oder umgesetzt. Das ist nicht verwunderlich, denn rund 50 Prozent der Unternehmen rechnen für die Umstellung mit einer Projektdauer von mindestens drei bis fünf Jahren.

Change-Management

Es hat sich gezeigt, dass die Umstellung auf SAP S/4HANA ein weit umfangreicheres Projekt ist, als sich auf den ersten Blick vermuten lässt. Im Kern handelt es sich um ein klassisches Change-Management-Projekt. 75 Prozent aller befragten Unternehmen wollen im Zuge der Umstellung ihre Prozesse standardisieren. Jene Unternehmen, die die Umstellung bereits vorgenommen haben, gaben unisono an, dass sie ihre Prozesse standardisiert haben.

Der Faktor Zeit und die Sicherung der benötigten internen und externen Ressourcen stellen bei der Umstellung auf S/4HANA die größten Herausforderungen dar.

Ressourcenplanung

Zur Sicherstellung der Ressourcen greifen die Unternehmen, die mit der Umstellung bereits begonnen haben, zu 70 Prozent auf SAP-Implementierungspartner zurück, 30 Prozent holen sich Unterstützung für die fachliche Konzeption. Angesichts dessen besteht das Risiko, dass für künftige Projekte ein Mangel an verfügbaren qualifizierten Beratern herrschen wird.

„Die Umstellung auf S/4HANA ist die Chance für Unternehmen, sich für das digitale Zeitalter neu aufzustellen.“

Antoine Wütherich, Partner PwC Schweiz

Kosten vs. Einsparungen

Klar ist, dass die Umstellung auf S/4HANA mit massiven Investitionen seitens der Unternehmen verbunden ist. Als größten Kostentreiber identifizieren 68 Prozent aller Unternehmen den externen Aufwand für die Umstellung. Immerhin 65 Prozent der Befragten rechnen aber nach der Umstellung mit jährlich wiederkehrenden Einsparungen. Zugleich rechnet mehr als die Hälfte der Unternehmen mit geringeren Prozesskosten.

„Sie planen einen Umstieg auf SAP S/4HANA und wollen Fakten? Lernen Sie von Erstanwendern alles Relevante zu Kostentreibern, Risiken und Best-Practice Modellen beim Umstieg.“

Dr. Barbara Redlein,Risk Assurance Leaderin PwC Österreich

Der Countdown läuft: Wir begleiten Sie bei der Umstellung auf S/4HANA

SAP wird den Support für Kunden mit SAP ERP-Lösungen voraussichtlich ab 2028 einstellen. Darum empfehlen wir, zeitnah die Umstellung auf SAP S/4HANA in der Cloud oder On-Premise in Angriff zu nehmen. Sie planen die Umstellung auf S/4HANA und benötigen professionelle Unterstützung oder Beratung. Sprechen Sie uns direkt an!

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Die Methodik

Die qualitative Erhebung der Daten erfolgte im Zeitraum von April bis September 2019 in Form einer Befragung. Teilgenommen haben Geschäftsführer, Bereichsleiter, IT-Leiter, Projektleiter, Teamleiter und andere Mitarbeiter aus insgesamt 56 mittelständischen Unternehmen, die im Durchschnitt mindestens 15 Jahre Erfahrung mit SAP vorweisen können. Der Großteil der befragten Unternehmen (mehr als 75 Prozent) beschäftigte zum Zeitpunkt der Erhebung mehr als 500 Angestellte.

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