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Künstliche Intelligenz, die Klimakrise, geopolitische Verschiebungen – globale Megatrends beeinflussen unser Leben und unsere Wirtschaft. Stillstand ist keine Option für Ihr Unternehmen.
Statt klassischer Industrien entstehen neue Märkte, sogenannte Domänen, die sich an grundlegenden menschlichen Bedürfnissen orientieren, wie zum Beispiel: Wie leben wir? Wie bleiben wir gesund? Wie bewegen wir uns fort? Wie ernähren wir uns?
„Die Chancen für Wachstum und Wertschöpfung sind enorm. Die Geschwindigkeit des Wandels rasant. Wer jetzt an Business as usual festhält, wird langfristig den Anschluss verlieren. Die Zeit für Reinvention ist jetzt, um Unternehmen weiterzuentwickeln und zukunftsfähig aufzustellen.“
Quelle: Global CEO Survey von PwC
Um die Chancen auf Wachstum, die darin liegen, zu nutzen, müssen Unternehmen die richtigen Fragen stellen: Wie stellen wir uns resilient auf in einer Welt, in der Veränderung die einzige Konstante ist? Wie richten wir unser Unternehmen konsequent auf Innovation aus? Was wird uns in Zukunft vom Wettbewerb unterscheiden?
„Jetzt ist der Moment, sich neu zu erfinden, Wertschöpfung neu zu denken und die Chancen auf Wachstum zu nutzen, um langfristig wettbewerbsfähig zu bleiben – Kurz: für die Reinvention Ihres Unternehmens.“
Megatrends wie Klimawandel, technologische Disruption und demografische Verschiebungen verändern die Art und Weise, wie wir leben, arbeiten und Wert schaffen. An die Stelle klar abgegrenzter Branchen treten Domänen, die sich an grundlegenden menschlichen Bedürfnissen orientieren.
Wer ausschließlich innerhalb klassischer Sektoren denkt, verpasst Wachstumschancen. Deshalb kommt es jetzt darauf an, sich an der neuen Domänenlogik und damit an Kundenbedürfnissen zu orientieren und gezielt über Branchengrenzen hinweg zu kooperieren.
Das passiert bereits an vielen Stellen: Traditionelle Unternehmen arbeiten verstärkt mit Startups zusammen. Lebensmittelproduzenten bilden Ökosysteme mit Landwirten, Handel und Technologiepartnern. Gesundheitsanbieter vernetzen sich mit Plattformen, Versicherern und öffentlichen Akteuren.
Die größten Wachstumspotenziale liegen künftig dort, wo Unternehmen gemeinsam grundlegende Bedürfnisse erfüllen. Denn sich stetig verändernde Kundenerwartungen und Marktdynamiken erfordern innovative Modelle der Zusammenarbeit. Durch das Teilen von Ressourcen, Wissen sowie Risiken entstehen Lösungen, die echten Mehrwert liefern und wichtige Probleme lösen.
Branchen ordnen sich rund um grundlegende menschliche Bedürfnisse neu. Durch die Zusammenarbeit über Sektorgrenzen hinweg entsteht neues Wachstum.
Wählen Sie eines der neun Zukunftsfelder aus und sehen Sie, welches Marktpotenzial darin für unsere Wirtschaft steckt.
Um den weltweiten Bedarf an Materialien und Industriegütern zu decken, muss sich die Fertigungsindustrie neu ausrichten. Im Fokus stehen Innovation, Digitalisierung und Automatisierung sowie eine neue Art der branchenübergreifenden Zusammenarbeit.
Fertigungsunternehmen spielen eine wichtige Rolle, um Innovationen zu fördern: Sie setzen auf Technologien wie digitale Zwillinge, Advanced Robotics, humanoide Robotik, Cobots und Industrial Data Fabric, um Produktivität, Effizienz und Reaktionsfähigkeit zu steigern und ihr Geschäftsmodell grundlegend zu erneuern.
Beschleunigt wird diese Neuausrichtung durch externe Faktoren: Unternehmen müssen ihre Lieferketten gegen Klimarisiken absichern und sich nachhaltiger aufstellen. Gleichzeitig wächst der Bedarf an spezialisierten Fachkräften. Nicht zuletzt führen geopolitische Spannungen dazu, dass sich die Handelsrouten verändern.
Unternehmen denken neu, was sie herstellen – und wie
Vor diesem Hintergrund werden Technologien im Bereich der Fertigung immer wichtiger: Unternehmen vernetzen ihre Fähigkeiten und ihr Wissen, um Angebote für immer komplexere Kundenbedürfnisse zu entwickeln. Neben klassischen Fertigungsunternehmen spielen dabei IoT-Anbieter, KI-Spezialisten, Cyber-Security-Experten, Startups und Robotik-Firmen eine zentrale Rolle.
In der Praxis lassen sich bereits viele erfolgreiche Ansätze für branchenübergreifende Kooperationen beobachten, wie zum Beispiel:
Die Domäne „How we Make“ könnte ein Viertel zur globalen Wertschöpfung beitragen
Viele Unternehmen aus dem Fertigungsumfeld nutzen diese Fortschritte bereits, um sich neu zu erfinden. Bis 2035 könnte die Domäne „How we Make“ bis zu 34,17 Billionen US-Dollar zur weltweiten Wirtschaftsleistung beitragen. Das entspricht rund einem Viertel der globalen Bruttowertschöpfung.
Ihr Experte für Fragen
Bernd Jung
Partner bei Strategy& Deutschland
E-Mail
Der Bedarf an Wohn-, Arbeits- und Lebensräumen wächst und die Erwartungen der Menschen verändern sich. Um die neuen Bedürfnisse zu erfüllen, müssen Unternehmen aus der Bau- und Immobilienwirtschaft neu zusammenfinden.
Bis vor kurzem konkurrierten Bauunternehmen, Ingenieurbüros, Baustoffhersteller, Finanzierer und Immobilienentwickler in getrennten Silos, um Wohnungen, Büros, Fabriken und Städte zu bauen. Doch die Erwartungen der Menschen haben sich verändert: Sie wünschen sich klimaresiliente, energieeffiziente und sichere Wohnräume, eine intelligente und optimierte Infrastruktur sowie einfache und flexible Nutzungsmodelle. Gleichzeitig versprechen neue Technologien die Produktivität von Planung und Bau deutlich zu steigern.
Die Art und Weise, wie wir bauen, neu denken
Unternehmen reagieren auf diese Entwicklung, indem sie neue Kooperationen eingehen, um schneller, besser und nachhaltiger zu bauen, wie einige Beispiele zeigen:
Ein Ökosystem rund um Planung, Bau und Betrieb
Die Domäne „How we Build“ entwickelt sich zu einem vernetzten Ökosystem rund um Planung, Bau, Betrieb und Kreislaufwirtschaft von Gebäuden und Infrastruktur. Modulare und vorgefertigte Bauweisen, Energiemanagement sowie das Recycling von Baumaterialien spielen dabei eine zentrale Rolle. Bis 2035 könnte dieser Bereich einen Wertbeitrag von rund 13,76 Billionen US-Dollar zur globalen Wirtschaftsleistung leisten.
Ihr Experte für Fragen
Thomas Veith
Partner bei PwC Deutschland
Tel.: +49 175 4340515
E-Mail
Das globale Ernährungs- und Agrarsystem steht an einem Wendepunkt: Um bis 2050 fast zehn Milliarden Menschen gesund, bezahlbar und nachhaltig zu ernähren, braucht es einen Innovationsschub und neue Partnerschaften über Sektorengrenzen hinweg.
Unser heutiges Lebensmittelsystem ist hochkomplex: Landwirte produzieren, Hersteller verarbeiten, Handel und Logistik verteilen und der öffentliche Sektor setzt den Rahmen, um Menschen weltweit mit Nahrungsmitteln zu versorgen. Und das System steht massiv unter Druck: Klimarisiken wie Dürren und Hitze, knapper werdende Anbauflächen und Wassermangel gefährden Ernten. Zudem trägt die Landwirtschaft erheblich zu globalen Emissionen bei. Und rund ein Drittel aller produzierten Lebensmittel wird verschwendet.
Der Schlüssel liegt in gemeinsamer Innovation
Um die Menschheit auch in Zukunft zu ernähren, braucht es ein Umdenken. Und der notwendige Wandel ist bereits im Gang: Immer mehr Unternehmen überdenken ihre Geschäftsmodelle. Sie nutzen verstärkt Technologien in der Landwirtschaft und setzen konsequent auf Nachhaltigkeit. Sie reduzieren die Verschwendung, machen die Verarbeitung effizienter, gestalten die Ernährung gesünder und klimafreundlicher.
Dafür arbeiten Akteure entlang der gesamten Wertschöpfungskette immer häufiger zusammen: Landwirte und Agrarunternehmen, Großhandel und Logistik, Maschinenbau und Tech-Unternehmen, Verarbeitung und Einzelhandel, Forschung und Kapitalgeber – gemeinsam mit AgriTech- und Food-Startups.
So entstehen neue Partnerschaften und Geschäftsmodelle, wie beispielsweise:
Das Ergebnis: Innovationen wie digitale Agrartechnologien, KI-gestützte Ertragsprognosen und Präzisionslandwirtschaft, alternative Proteine und urbane Landwirtschaft revolutionieren die Art und Weise, wie Lebensmittel hergestellt werden. Der Bereich Ernährung könnte auf diese Weise bis 2035 rund 9,88 Billionen US-Dollar zum globalen Bruttoinlandsprodukt (BIP)beitragen.
Ihr Experte für Fragen
Harald Dutzler
Partner bei Strategy& Deutschland
E-Mail
Die Anforderungen an Gesundheitssysteme weltweit steigen: Die Versorgung muss nicht nur wirksam und bezahlbar sein, sondern auch präventiv und personalisiert sein. Gleichzeitig müssen durch den demografischen Wandel immer mehr Menschen von immer weniger Gesundheitspersonal behandelt oder gepflegt werden.
Lösungsansätze bieten Technologien wie KI, 3D-Druck, Robotik, Sensorik oder Datenanalyse sowie neue Formen der Zusammenarbeit. Sie ermöglichen effizientere Diagnostik, bessere Prävention und virtuelle Versorgung.
Um das Gesundheitssystem in diesem Sinne zu verändern, wachsen Krankenhäuser, Arztpraxen, Pharma- und Medtech-Unternehmen, Versicherer und neue Healthtech-Player zu einem vernetzten Ökosystem zusammen, anstatt – wie bisher – in getrennten Silos zu agieren.
Sektorenübergreifende Kooperationen bringen innovative Lösungen hervor
KI verändert den Gesundheitsbereich grundlegend
So entsteht eine neue Domäne rund um das Thema Gesundheit, die sich auf KI-getriebene Disruption fokussiert. Bis 2035 könnte dieser Bereich rund 9,31 Billionen US-Dollar zur globalen Wirtschaftsleistung beitragen. Das entspricht rund 7 Prozent der weltweiten Wertschöpfung.
Ihr Experte für Fragen
Thomas Solbach
Partner bei Strategy& Deutschland
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Menschen wollen sicher, effizient und bezahlbar von A nach B kommen. Dafür setzen Mobilitätsanbieter verstärkt auf digitale Lösungen und verändern damit die Art und Weise, wie Personen und Güter über Straße, Schiene, Luft und Wasser bewegt werden.
Die Automobilindustrie wandelt sich zu einem softwaregetriebenen Ökosystem für Mobilität, in dem sich Fahrzeuge zu digitalen Plattformen weiterentwickeln. Gleichzeitig steigen die Anforderungen an die Logistik: Resiliente Lieferketten, autonome Systeme und grüne Transportlösungen sind gefragt. Wie die neue Ära im Gütertransport aussehen kann, zeigen bereits erste Beispiele – von autonomen Lieferrobotern bis hin zu Drohnenlogistik.
Um Antworten auf die veränderten Mobilitätsbedürfnisse zu finden, entstehen neue Kooperationen, zum Beispiel:
Wachstumsfeld an der Schnittstelle von Technologie und Infrastruktur
So entsteht ein neues Wachstumsfeld rund um Mobilität an der Schnittstelle von Technologie, Infrastruktur und einem veränderten Konsumentenverhalten. Das erklärte Ziel: Mobilität zugänglicher, klimafreundlicher und effizienter zu gestalten. Im Jahr 2035 könnte der Bereich Mobilität rund 5,86 Billionen US-Dollar zur globalen Wirtschaftsleistung beitragen.
Ihr Experte für Fragen
Harald Wimmer
Partner, Global & German Automotive Leader bei PwC Deutschland
Tel.: +49 170 7864752
E-Mail
Lange prägten fossile Wertschöpfungsketten das globale Energiesystem. Der Klimawandel lässt uns jedoch umdenken: Wir brauchen neue Wege, Energie zu erzeugen, zu verteilen und zu nutzen.
Branchen wie Stahl, Chemie, Düngemittel und Kunststoffe treiben die Nachfrage nach fossilen Energieträgern weiter an. Gleichzeitig fließen immer mehr Investitionen in die Entwicklung alternativer Kraftstoffe, Energiespeicher und Netzinfrastruktur. Neue Technologien wie KI und Advanced Analytics helfen, Effizienzpotenziale zu heben und Emissionen zu reduzieren.
So entsteht ein neues System, in dem CO₂-armer und CO₂-freier Strom, alternative Kraftstoffe und intelligente Netze klug zusammenspielen, um saubere, verlässliche und bezahlbare Energie für Haushalte, Verkehr und Industrie bereitzustellen und die Emissionen zu senken.
Auf der Suche nach den besten Lösungen zur Dekarbonisierung
Dafür arbeiten etablierte Energieversorger, Industrieunternehmen, Technologiefirmen und neue Marktteilnehmer verstärkt zusammen und konkurrieren zugleich um die besten Lösungen:
Industrie, Energieerzeuger, Netzbetreiber, Technologieanbieter und Kommunen bündeln ihre Kompetenzen in regionalen grünen Energie- und Wasserstoff-Hubs – mit Fokus auf Elektrolyse, CO₂-Transport, Speicherlösungen und erneuerbare Energieparks –, um gemeinsam eine Low-Carbon-Infrastruktur aufzubauen. Bis 2035 kann die Domäne Fuel & Power einen Wertbeitrag von rund 6,19 Billionen US-Dollar zur globalen Wirtschaftsleistung beisteuern. Der Schlüssel zum Erfolg sind innovative Wege, Energie zu erzeugen und zu nutzen – von grünem Wasserstoff über nachhaltige Kraftstoffe bis hin zu datengesteuerten, hochflexiblen Energiesystemen.
Ihr Experte für Fragen
Folker Trepte
Partner bei PwC Deutschland
Tel.: +49 160 97247316
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Die Erwartungen an Staat und Verwaltung sind hoch. Regierungen und öffentliche Institutionen müssen sich neu aufstellen, um den Wohlstand zu sichern, die Lebensqualität zu verbessern und die Verteidigungsfähigkeit zu stärken.
Die öffentliche Hand schafft die Grundlagen für Fortschritt in vielen Bereichen: Sie fördert beispielsweise bezahlbaren, klimaresilienten Wohnraum und legt den Grundstein für innovative Mobilitäts- und Stadtlösungen. Über die öffentliche Beschaffung beschleunigt sie die Entwicklung nachhaltiger Materialien und Produktionsverfahren.
Öffentliche Schulungsprogramme helfen, Menschen in allen Sektoren mit den Kompetenzen auszustatten, die künftig gefragt sind. Auch im Gesundheitswesen setzt der öffentliche Sektor wichtige Impulse: Kooperationen mit MedTech- und HealthTech-Unternehmen ermöglichen KI-gestützte Diagnostik und neue Versorgungsmodelle. In der Verteidigung stärken gemeinsame Initiativen die Innovationsfähigkeit und schaffen zukunftsfähige Strukturen. Entscheidend ist, vernetzt zu denken und die richtigen Partner in leistungsfähigen Ökosystemen zusammenzubringen.
Regierungen stehen unter Transformationsdruck
KI, Cyber Security, Datenhoheit und Plattformökonomie werfen aber auch neue Fragen rund um Regulierung und Governance auf. Richtig eingesetzt, kann Technologie zum zentralen Hebel und Katalysator für eine moderne Verwaltung werden: Sie ermöglicht effizientere Prozesse und unterstützt personalisierte, leicht zugängliche Services; zugleich lassen sich administrativer Aufwand und Abhängigkeiten durch Automatisierung reduzieren. Klare Regeln für den sicheren und verantwortungsvollen Einsatz schaffen Vertrauen und öffnen den Weg für neue Public-Private-Partnerships, etwa beim Ausbau von Energie- und Digitalinfrastrukturen.
Im Fokus: Der Verteidigungs- und Sicherheitssektor
Um auf die geopolitische Lage adäquat zu reagieren, müssen Effizienz, Resilienz und Innovationsfähigkeit in der Verteidigungsbranche erhöht und zukunftsfeste Strukturen aufgebaut werden: Neben der militärischen Aufrüstung geht es dabei um die Sicherung kritischer Infrastrukturen, Cyber Security, den Aufbau von Produktionskapazitäten und -fähigkeiten sowie Intelligence und Monitoring. Dabei kommt es mehr denn je darauf an, vernetzt zu denken und neue Partner zusammenzubringen.
So entwickelt sich die öffentliche Hand zu einem Schlüsselsektor, der Fortschritt ermöglicht – indem er den Rahmen steckt, Innovationen beschleunigt und die sektorübergreifende Zusammenarbeit fördert. Auf diese Weise könnte die Domäne Govern & Serve bis 2035 einen Wertbeitrag in Höhe von 17,42 Billionen US-Dollar leisten; gleichzeitig beeinflusst und fördert sie die Entwicklung aller anderen Domänen.
Ihr Experte für Fragen
Rainer Bernnat
Partner bei PwC Deutschland
Tel.: +49 170 2238414
E-Mail
Die Wirtschaft ordnet sich neu rund um menschliche Bedürfnisse wie Mobilität, Wohnen, Gesundheit oder Ernährung. Dadurch entstehen auch neue Anforderungen an die Finanzierung und Versicherung.
Kapital ist ein zentraler Hebel für Wandel und Wachstum. Was es jetzt braucht, sind neue Modelle für Kapitalallokation, Risikoteilung und Absicherung – von Infrastrukturfonds über Wachstumsfinanzierung und Embedded Finance bis hin zu Pay-per-Use und integrierten Versicherungen. Banken, Versicherer, Asset Manager, Private Equity und zunehmend auch Industrie- und Tech-Konzerne treten gemeinsam als Kapitalgeber und Risikoträger auf. Dabei setzen sie auf Daten und KI, um Risiken und Chancen besser zu steuern.
Wer seine Kapitalstrategie frühzeitig anpasst, profitiert von der Disruption
Der Kapitalbedarf wird je nach Branche und Geschäftsmodell stark variieren. Dafür braucht es neue Anlageklassen und Risikoprofile. Finanzunternehmen stehen vor der Aufgabe, ihre Rolle als Kapitalgeber neu zu definieren. Ein ähnlicher Umbruch war bereits zu beobachten, als Versicherer, Vermögensverwalter und Technologiekonzerne vor einem Jahrzehnt in das Geschäft mit Privatkrediten eingestiegen sind. Gleichzeitig gerät das klassische Bankgeschäft durch Digital- und Neobanken unter Druck, die Leistungen digitaler, schneller und einfacher verfügbar machen. Sie bewegen sich in der Folge zunehmend in andere Domänen und erweitern ihre Geschäftsmodelle um Bereiche wie beispielsweise Immobilienplattformen, Seniorenversorgung oder Nachhaltigkeit.
Wer seine Kapital- und Risikostrategien frühzeitig darauf ausrichtet, kann von dieser Disruption gezielt profitieren. Modellierungen bis 2035 zeigen für die Domäne Fund & Insure einen möglichen Wertbeitrag von rund 17,04 Billionen US-Dollar; gleichzeitig beeinflusst und fördert sie die Entwicklung aller anderen Domänen.
Ihr Experte für Fragen
Philipp Wackerbeck
Partner bei Strategy& Deutschland
E-Mail
Technologische Disruption ist der stärkste Treiber für die sektorübergreifende Zusammenarbeit. Gleichzeitig wird das Themenspektrum immer komplexer: Neben der Einbindung von Technologie in Unternehmen geht es auch um die Weiterentwicklung bestehender Lösungen und damit um Themen wie Interoperabilität, Data Sharing und Cyber Security. Im Technologieumfeld tun sich riesige Chancen auf, nicht nur für Tech-Firmen.
Innovationen wie Industrie 4.0, Präzisionslandwirtschaft, autonome Fahrzeuge oder eine algorithmengestützte Wirkstoffforschung sind nur möglich, weil Firmen massive Rechenleistungen und innovative Technologien in ihre Geschäftsmodelle integrieren. Entscheidend ist die Kombination: Halbleiter, Cloud, Satelliten, 5G, IoT und KI werden mit dem Wissen aus Industrie, Gesundheit, Mobilität oder Finanzen verknüpft.
Der Bereich Daten und Technologien ist ein riesiges Wachstumsfeld
Tech- und Telekom-Unternehmen sind die prägenden Akteure in diesem Feld. Zugleich eröffnen sich für andere Player im Technologie-Umfeld zahlreiche Chancen:
Technologien sind das Rückgrat der neuen, vernetzten Wirtschaftsordnung
Berechnungen bis 2035 zeigen für die Domäne Connect & Compute einen möglichen Wertbeitrag von rund 5,76 Billionen US-Dollar; gleichzeitig beeinflusst und fördert sie die Entwicklung aller anderen Domänen.
Ihr Experte für Fragen
Jens Niebuhr
Partner bei Strategy& Deutschland
E-Mail
Nein. Der Begriff „Reinvention“ bedeutet, das aktuelle Geschäftsmodell und die Werteversprechen neu und zukunftsgerichtet zu denken und gleichzeitig sicherzustellen, dass es weiterhin zur bestehenden Realität und Identität des Unternehmens passt.
Reinvention ist also ein strategischer Prozess mit klarem Zielbild. Es geht um sehr konkrete Fragestellungen, die Unternehmen für sich selbst beantworten müssen, wie zum Beispiel: Welche Kundensegmente sind morgen und übermorgen wirklich relevant? Wo entsteht in Zukunft Wert und wo nicht mehr? Welche Rolle wollen wir in Zukunft spielen? Wie muss unser Geschäftsmodell aussehen, damit diese Rolle tragfähig ist und welche Fähigkeiten brauchen wir?
Ziel ist es, Stabilität und Wandel zusammenzudenken, um Stärken zu sichern und gleichzeitig Neues zu ermöglichen. Reinvention erlaubt radikales Neudenken von Geschäftsmodellen, verlangt im Ergebnis aber keine 180-Grad-Wende. In anderen Worten: Nicht jede Reinvention führt zu einem völlig neuen Geschäftsmodell, aber jede Reinvention beginnt mit der Bereitschaft, es ernsthaft infrage zu stellen und zu prüfen. PwC Deutschland und Strategy& begleiten Sie bei diesem grundlegenden Prozess des Wandels und unterstützen Sie dabei, neue Einnahmequellen auszuschöpfen, Kundenzielgruppen zu erreichen und die richtigen Produkte und Services anbieten zu können.
Die Hebel: Geschäftsmodelle konsequent an veränderten Kundenbedürfnissen - entlang einer neuen Domänenlogik – auszurichten sowie eine neue Art und Weise, wie Unternehmen zusammenarbeiten: Führende Player denken nicht mehr in isolierten Wertschöpfungsketten, sondern kollaborativ in Ökosystemen.
So entstehen dynamische Netzwerke, die in der Lage sind, mehr Wert zu generieren als einzelne Unternehmen allein es können. Sie sind die Basis, um schnell Innovationen zu entwickeln, Skaleneffekte zu erzielen, resiliente Geschäftsmodelle zu gestalten und sich somit Zugang zu neuen Wachstumsquellen zu verschaffen.
Die Teams von PwC und Strategy& unterstützen Sie dabei, die Zukunft Ihres Unternehmens neu zu denken und zu gestalten – egal, ob Sie gerade erst starten, bereits in der Planungsphase stecken oder schon erste Veränderungen umgesetzt haben.
Mit tiefem Branchenwissen, technologischer Expertise und einem Verständnis für Ihre spezifischen Herausforderungen begleiten wir Sie von der strategischen Neuausrichtung bis zur erfolgreichen Umsetzung.
Dabei unterstützen wir Sie, neue Einnahmequellen zu erschließen, weitere Kundenzielgruppen zu erreichen und die passenden Produkte, Dienstleistungen und Angebote im Markt zu platzieren.
Unser Ziel: Unsere Expert:innen von PwC Deutschland und Strategy& entwickeln gemeinsam mit Ihnen innovative Lösungen für Ihre individuellen Probleme und stellen Ihr Unternehmen zukunftsfähig und krisenfest auf. Denn Reinvention bedeutet aktiv zu definieren, wie die Zukunft aussehen soll. So wird aus dem Umbruch ein Aufbruch für unsere Wirtschaft.
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