Der deutsche Unterhaltungs- und Medienmarkt bleibt stabil, entwickelt sich aber zunehmend zweigeteilt. Wenige digitale, datengetriebene Segmente treiben das Wachstum, während klassische Erlösquellen weiter unter Druck geraten. Künstliche Intelligenz (KI) wirkt entlang der gesamten Wertschöpfungskette als Beschleuniger und verändert Produktion, Distribution und Monetarisierung. Unternehmen, die relevant bleiben wollen, müssen Geschäftsmodelle, Formate und Partnerschaften neu denken.
Die diesjährige Ausgabe des GEMO erscheint in überarbeiteter Struktur: Gebündelt in sechs klar definierte Marktbereiche, mit stärkerem Fokus auf künftige Entwicklungen und zentrale Trends.
„Wachstum entsteht heute nicht mehr durch Reichweite, sondern durch Daten, Plattformen und Partnerschaften. Entscheidend wird, wer Kundenzugang und Markenstärke gestaltet.“
,0 Mrd. €
,9 Mrd. €
,1 Mrd. GB
+,6 %
+,3 %
-,9 %
,4 %
,3 % p.a.
+,9 % p.a.
Mit einem Plus von 3,3 % ist der deutsche Unterhaltungs- und Medienmarkt 2025 erneut gewachsen, getragen vor allem von dem Wachstum der Werbeerlöse und Connectivity, während die Vertriebserlöse weitgehend stagnieren. Bis 2030 wird der Markt voraussichtlich mit 2 % pro Jahr im Durchschnitt weiter zulegen und damit ein Volumen von etwa 129 Mrd. € erreichen.
„Im digitalen Raum verschwimmen klassische Grenzen. Wir beobachten eine Konvergenz der Segmente, in der Inhalte, Formate und Erlösmodelle zu neuen Wettbewerbsfeldern zusammenwachsen.“
Michael Driemeyer,Herausgeber des German Entertainment & Media OutlookGerman Entertainment & Media Outlook 2026-2030
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