Vom Hürdenlauf in den Eiskanal, vom Leistungssport in die Beratung: Georg Fleischhauer vereint Disziplin, Teamgeist und Präzision wie kaum ein anderer. Als Weltmeister im Bobsport und Berater bei PwC lebt er die Dualität von Leistung – auf der Bahn und im Büro. Doch wer steckt hinter diesem beeindruckenden Lebenslauf? Welche Erfahrungen prägen ihn? Und wie bringt er olympische Energie in die Projektarbeit?
„Ich mache jetzt das, wofür ich körperlich am besten geeignet bin. Die Kombination aus Kraft und Schnelligkeit im Bobsport passt einfach.“
Georg Fleischhauer begann seine Laufbahn als Leichtathlet, zunächst über 110 Meter Hürden, später über 400 Meter Hürden. Er wurde zweifacher Deutscher Meister (2010, 2012), erreichte das WM-Halbfinale 2011 und belegte Platz 6 bei der EM 2012.
Nach mehreren Verletzungen und Rückschlägen entschied er sich 2019 für einen Wechsel in den Bobsport. Dort feierte er mit Pilot Johannes Lochner große Erfolge:
Bei der diesjährigen Europameisterschaft und dem Weltcup-Finale jagte ein Erfolg den nächsten:
Mit sechs Siegen in sieben Zweier-Rennen war es für Georg sogar die „perfekte Zweier-Saison“, wie er selbst sagt.
Seit 2016 arbeitet Georg als Berater bei PwC Deutschland, im Bereich Advisory, Finance & Regulation. Neben seiner fachlichen Expertise bringt er seine Erfahrungen aus dem Spitzensport in die Projektarbeit ein – insbesondere Teamgeist, Zielorientierung und Belastbarkeit.
© Kathleen Friedrich
Georg lebt die Dualität von Leistung: Im Eiskanal und im Beratungsalltag. Seine Fähigkeit, unter Druck zu performen und im Team zu agieren, macht ihn zu einem inspirierenden Kollegen und Vorbild.
Mit der Teilnahme an den Olympischen Winterspielen 2026 ist ein Etappenziel erreicht. Nach der erfolgreichen Weltcup-Saison kann das Ziel nur lauten, die Goldmedaille zu gewinnen.
„Beim Anschieben gibst du einfach fünf bis sechs Sekunden alles und springst dann in den Schlitten. Das gefällt mir – maximale Anspannung auf den Punkt.“