Kompass im Datendschungel der Mobilität

Leitfaden zur zielgenauen Datennutzung im Öffentlichen Personenverkehr – mit Praxisbeispielen

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Felix Hasse

Felix Hasse
PwC-Partner, Experte für digitale Transformation im öffentlichen Sektor
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Verkehrsdaten strukturiert erheben und nutzen

Amazon hat den Einzelhandel digitalisiert, HRS und Booking.com haben das Hotelgewerbe verändert. Dies sind nur zwei Beispiele für Unternehmen, die ganzen Branchen mit Hilfe moderner IT-Technologien binnen kürzester Zeit den Takt vorgegeben haben – und ihn weiterhin vorgeben. Mittlerweile hat die Digitalisierung auch den Öffentlichen Personenverkehr (ÖPV) erfasst.

Wenn der ÖPV sich digital transformieren, nachhaltige Lösungen für Mobilität anbieten, eine neue Attraktivität entwickeln und sich so gegen neue Wettbewerber behaupten will, muss er seinen Datenschatz viel besser nutzen als bisher. Wie der ÖPV das in Zukunft schaffen kann, zeigt PwC in der Best Practice-Publikation „Kompass im Datendschungel der Mobilität“ – unter anderem am Beispiel des finnischen Plattformbetreibers MaaS Global, an einem Projekt der Deutschen Bahn und regionalen Verkehrsverbünden sowie an anderen Vorreitern.

„Im ÖPV sind viele Mobilitätsdaten schon verfügbar, nur werden sie selten strukturiert erhoben und genutzt.“

Felix Hasse, PwC-Partner und Experte für digitale Transformation im öffentlichen Sektor

Der „Kompass“ zeigt beispielhaft, wohin öffentliche Mobilität und der ÖPV sich digital entwickeln können.

Download „Kompass“ (PDF, 1,3 MB, 44 Seiten)

Die Studie im Überblick:

Die Strategie muss dem Kunden dienen

Damit der ÖPV den verschärften Wettbewerb im Verkehr nicht verliert, muss er die Chancen der Digitalisierung nutzen. Das Datenanalyse und -verwertungspotenzial des ÖPV – beispielsweise durch den Einsatz von Sensoren über alle Buchungs- und Beförderungsprozesse hinweg – ist so groß, dass dadurch Kostensenkungen und Umsatzsteigerungen zugleich möglich sind. Dafür braucht es allerdings umfassende Datenstrategien, mit denen die Planung des Verkehrs, interne Prozesse sowie interne Schnittstellen (zwischen Vertrieb und Marketing, zu Kunden etc.) optimiert werden. Zudem muss die digitale Transformation des ÖPV der Umwelt und den Kunden dienen.

Eine digitale Unternehmenskultur verankern

Kluge Datenstrategien für nachhaltige Mobilität definieren klare Ziele, Verfahrensabläufe und Zuständigkeiten. Bei der Umsetzung sind Transparenz und Mitarbeitermotivation immens wichtig. Um Anpassungsprozesse in öffentlichen Mobility-Unternehmen effizient zu realisieren, sollten sie möglichst viele Prozesse bündeln. Bewährt haben sich dabei zum Beispiel zentrale Abteilungen für die Digitalisierung und Nutzung von Mobilitätsdaten, die auch eine digitale Unternehmenskultur entwickeln und verankern. Außerdem sollte die digitale Vernetzung des öffentlichen Personennahverkehrs und anderer ÖPV-Anbieter darin münden, dass der Sektor auch neue Mobilitätsangebote für neue Kundenbedürfnisse entwickelt, um vom „reinen Personenbeförderer“ zum innovativen und umfassenden Mobilitätsdienstleister zu werden.

„Der ÖPV verfügt bereits über große Datenschätze. Die Unternehmen analysieren und nutzen ihre Daten aber noch nicht gut genug.“

Michael Birlbauer, Senior-Manager und Experte für digitale Transformation im öffentlichen Sektor

Der ÖPV muss seine Chancen besser nutzen

Der ÖPV vernachlässigt die effiziente Nutzung seiner Daten bislang. Viele interne und externe Daten werden nicht für den Digitalisierungsprozess optimiert. Dadurch entstehen dem ÖPV große Nachteile, zumal datengetriebene Wettbewerber schon auf dem Mobilitätsmarkt agieren. Der „Kompass im Datendschungel der Mobilität“ will den ÖPV anregen, seine digitale Infrastruktur zu verbessern. Lassen Sie sich inspirieren – und wenn Sie Fragen haben, beantworten wir sie Ihnen gern.

„Die Unternehmen und Verbünde des ÖPV müssen sich dem Wert ihrer Daten bewusst werden, um sie zu ihrem Vorteil zu nutzen.“

Felix Hasse,PwC-Partner und Experte für digitale Transformation im öffentlichen Sektor

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