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Global Risk Survey 2022

PwC-Studie: Den Herausforderungen digitaler Transformation und Krisen trotzen und Chancen nutzen durch strategisches Risikomanagement

Von strategischem Risikomanagement profitieren

Pandemie, Lieferkettenengpässe, geopolitische Risiken, Krieg und Sanktionen – innerhalb der vergangenen zwei Jahre hat sich die Welt stark verändert und somit auch das Risikomanagement von Unternehmen. Dazu gehören etwa auch die steigende Gefahr von Cyberangriffen, das wachsende Interesse von Investoren und Konsument:innen an ESG-Kriterien sowie diverse Compliance-Regularien in einer globalisierten Geschäftswelt.

Welche Risiken für Unternehmen weltweit derzeit die höchste Priorität haben und wie strategisches Risikomanagement in einer immer komplexer werdenden Welt und zunehmend turbulenten Zeiten gelingt, zeigt der 25. Global Risk Survey von PwC.

„In Zeiten zahlreicher Krisen müssen Entscheider ihr Risikomanagement noch umfassender, proaktiver und vor allem agiler gestalten, um den verschiedenen Herausforderungen rechtzeitig und angemessen begegnen zu können.“

Dr. Robert Paffen, Leader Risk & Regulatory bei PwC Deutschland

Die Studie im Überblick

Unsere Global Risk Survey 2022 hebt unter anderem drei Maßnahmen hervor, die Unternehmen in Betracht ziehen sollten, um ihr Risikomanagement voranzutreiben.

Risikomanagement frühzeitig in die strategische Entscheidungsfindung einbeziehen

Erkenntnisse aus dem Risikomanagement sind für Vorstand und Geschäftsführung dann am wertvollsten, wenn sie in die strategischen Planungs- und Entscheidungsprozesse des Unternehmens eingebettet sind. Am besten gelingt das mit einem agilen Risikomanagement, einem zentralen Team, das sämtliche Risikoerkenntnisse des Unternehmens bündelt, in aktuelle Analysen einbringt und dem Board somit die Möglichkeit gibt, zum richtigen Zeitpunkt risikobasierte Entscheidungen zu treffen. Auch zu Beginn neuer Projekte sowie anderer strategischer Initiativen sollten Entscheider das Risikomanagement frühzeitig einbinden, um von den Erkenntnissen der Expert:innen zu profitieren. Aktuell verfolgen diese Vorgehensweise weniger als 40 Prozent der befragten Unternehmen.

Datengestützte Risikoanalyse nutzen

65 Prozent der befragten Führungskräfte erhöhen ihr Budget für Technologien im Bereich Risikomanagement. Drei von vier Befragten setzen dabei auf Tools zur Datenanalyse (75 Prozent), Prozessautomatisierung (74 Prozent) sowie zur Erkennung und Überwachung von Risiken (72 Prozent). Eine wichtige Rolle bei der Erkennung spielen sogenannte Key Risk Indicators (KRI). Analog zu Leistungsindikatoren (Key Performance Indicators, KPI) sind Risikoindikatoren datengestützte Kennzahlen, die Gefahren bemessen und frühzeitige Warnhinweise geben können. Veränderungen bei KRIs können sowohl Chancen als auch Risiken signalisieren. Beispiele für KRIs zur Überwachung des Ransomware-Risikos sind Phishing-Vorkommnisse, die Anzahl von Sicherheitslücken, Sicherheitsprobleme bei E-Mails oder geleakte Zugangsdaten. Zu den KRIs in der Lieferkette könnten etwa die Bewertungen der Lieferantenqualität, Vertragsverletzungen oder finanzielle Kennzahlen zählen.

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Risikoprozesse und -systeme vereinheitlichen

Oftmals werden im Unternehmen unterschiedliche Risikoprozesse und -systeme eingesetzt, was eine gemeinsame und konsolidierte Sicht der Risiken erschwert. So geben 75 Prozent der Unternehmen an, dass nicht aufeinander abgestimmte IT-Systeme eine große Herausforderung für das Risikomanagement darstellen. Aber lediglich 35 Prozent dieser Firmen gehen das Problem auch systematisch und unternehmensweit an. Um Prozesse und Systeme für eine risikobasierte Entscheidungsfindung zu vereinheitlichen, ist es etwa sinnvoll eine Technologieplattform einzuführen, die den Risikoansatz für die Bereiche Governance, Risk und Compliance unternehmensweit standardisiert.

Webcast „Reimagine risk in the face of disruption“

In der Aufzeichnung unseres globalen (englischsprachigen) Webcasts diskutieren unsere Expert:innen über die aktuelle Risikolandschaft, die Herausforderungen beim Risikomanagement im Jahr 2022 und die wichtigsten Bereiche, die Unternehmen berücksichtigen sollten, um ihr Risikomanagement voranzutreiben.

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In einem turbulenten Geschäftsumfeld sehen sich viele Führungskräfte gezwungen, ihre Strategien und Geschäftsmodelle in schnellem Tempo zu überarbeiten und anzupassen. Denn aufziehende Krisen rechtzeitig wahrzunehmen und Chancen zu nutzen, wird immer komplexer. Bei der Bewältigung von Störungen und Risiken müssen sich Unternehmen zudem mit den internen Herausforderungen der digitalen Transformation auseinandersetzen und die internen Stakeholder bei der Automatisierung von Geschäftsprozessen und der Einführung digitaler Technologien einbeziehen.

In einem Umfeld, das von ständigem Wandel geprägt ist, sind starke Risiko- und Resilienzfähigkeiten von Vorteil. Beide Fähigkeiten müssen Unternehmen schnell anpassen, um die geschäftliche Agilität zu stärken und proaktive, fundierte und zeitnahe Risikoerkenntnisse für die strategische Entscheidungsfindung zu nutzen. Je besser das gelingt, desto eher sind die Unternehmensführer in der Lage, strategische Entscheidungen zu treffen, die auf einer umfassenden Risikobetrachtung basieren.

Finanzmarkt derzeit das größte Wagnis

Insgesamt stellt die unsichere Lage des Finanzmarktes derzeit das größte Risiko für die Unternehmen dar. Auf den Plätzen zwei und drei folgen strategische Risiken, wie die Ausrichtung von Geschäftsmodellen sowie digitale Risiken, wie Cyberrisiken durch Hackerangriffe und Ransomware-Programme.

Unsere Studie zeigt: Unternehmen mit strategischem Risikomanagement können den Herausforderungen leichter trotzen. Organisationen, die Risikomanagement ganzheitlich betrachten, interne und externe Daten nutzen und smarte Technologie verwenden, haben doppelt so hohe Chancen, ihren Umsatz um gut zehn Prozent zu steigern. Auch sind diese Unternehmen fünfmal zuversichtlicher, die Erwartungen ihrer Investoren zu erfüllen.

„Modernes Risikomanagement schützt das Unternehmensvermögen und erleichtert es Unternehmen, erfolgreich strategische Entscheidungen zu treffen sowie im Streben nach Wachstum selbstbewusst Risiken einzugehen.“

Dr. Stefan Heißner,Leader Risk & Regulatory bei PwC Deutschland

Die Methodik

Bei der Global Risk Survey 2022 handelt es sich um eine Umfrage unter 3.584 Führungskräften aus den Bereichen Unternehmensführung und Risikomanagement, Audit und Compliance, die zwischen Februar und März 2022 durchgeführt wurde. 58 Prozent der Befragten sind Führungskräfte in großen Unternehmen (Umsatz von einer Milliarde Dollar und mehr); 19 Prozent sind in Unternehmen mit einem Umsatz von zehn Milliarden Dollar oder mehr tätig.

Die Befragten stammen aus den folgenden Branchen: Financial Services (23 Prozent), industrielle Produktion (22 Prozent), Handel und Konsumgüter (16 Prozent), Energiewirtschaft, Utilities & Resources (15 Prozent), Technologie, Medien und Telekommunikation (13 Prozent), Pharma & Lifescience (neun Prozent) sowie öffentlicher Sektor (zwei Prozent).

Die Befragten sind in verschiedenen Regionen ansässig: Westeuropa (30 Prozent), Nordamerika (29 Prozent), Asien (21 Prozent), Lateinamerika (zwölf Prozent), Mittel- und Osteuropa (drei Prozent), Naher Osten (drei Prozent) und Afrika (drei Prozent).

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Dr. Robert Paffen

Dr. Robert Paffen

Leader Risk & Regulatory, PwC Germany

Tel.: +49 211 981-4330

Dr. Stefan Heißner

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Leader Risk & Regulatory, PwC Germany

Tel.: +49 221 2084-365

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