Building Public Trust Award 2016

09 März, 2016

PwC hat erstmals den „Building Public Trust Award“ verliehen. Mit dem Preis werden Unternehmen ausgezeichnet, die in ihrem Reporting auch nichtfinanzielle Werttreiber und Leistungsindikatoren glaubwürdig abbilden.

Nach Meinung der sechsköpfigen Jury legte BASF im abgelaufenen Geschäftsjahr den besten integrierten Bericht vor. Der Report des Chemiekonzerns behandle „in kompakter und gut lesbarer Form ein breites Spektrum an ökonomischen, ökologischen und sozialen Themen“, lobte das Fachgremium. Zudem stellten die Ludwigshafener ihr Geschäftsmodell erstmals in Anlehnung an die sogenannte IIRC-Methodik dar – ein neuartiger Standard für integrierte Berichterstattung. „Auch damit ist BASF seiner Zeit voraus“, sagte Petra Justenhoven, Leiterin des Bereichs Assurance bei PwC in Deutschland.

Preisträger Building Public Trust Award 2016

Ausgezeichnete Preisträger: Am Dienstag verlieh eine Fachjury bestehend aus Petra Justenhoven, Alexander Bassen, Christian Strenger, André Hülsbömer (F.A.Z.), Kristina Julie Rüter (Oekom Research AG) und Ingo Speich (Union Investment) den Building Public Trust Award an die Unternehmen BASF, SAP, Fraport und infineon.

Der „Building Public Trust Award“ wurde in drei weiteren Kategorien vergeben: Als „Vorreiter“ prämierte die Jury den Softwarekonzern SAP, dessen integrierter Bericht besondere innovative Elemente aufwies. So legte der Report die Wirkungszusammenhänge zwischen den finanziellen und den nichtfinanziellen Leistungsindikatoren offen. Darüber hinaus tat sich der Dax-Konzern auch mit der Online-Präsentation seiner Inhalte und deren virtueller Verknüpfung hervor. „In Deutschland ist das in dieser Form einmalig“, meinte der Jury-Vorsitzende Dr. Alexander Bassen, Professor für Kapitalmärkte und Unternehmensführung an der Universität Hamburg.

Die Auszeichnung in der Kategorie „Durchstarter“ ging an den Halbleiterkonzern Infineon, dem in vergleichsweise kurzer Zeit die schwierige Umstellung von der klassischen Finanzberichterstattung hin zu einem modernen, integrierten Reporting glückte. Besonders hob die Jury hervor, wie Infineon in seinem Geschäftsbericht die Auswirkungen von Megatrends auf Wachstumstreiber, Geschäftsmodell und Strategie analysiere. Für die höchste „Transparenz im MDAX“ wurde unterdessen Fraport gekürt. Der Geschäftsbericht des Flughafenbetreibers sei auf einem guten Weg zu einem integrierten Report, bringe „die wesentlichen Informationen auf den Punkt und zeichne sich zudem durch eine sehr hohe Stringenz und Transparenz aus. Das fördere die Glaubwürdigkeit“.

„Durch einen verantwortungsvollen Umgang mit Mitarbeitern, Kunden, Lieferanten und natürlichen Ressourcen schaffen Unternehmen neue Werte und stärken die Zukunftsfähigkeit Ihres Unternehmens“, sagte Petra Justenhoven, Mitglied der Geschäftsführung, bei der Preisverleihung im Palmengarten in Frankfurt am Main: „Nichtfinanzielle Faktoren sind messbar und ihre Bedeutung sind für den Geschäftserfolg erheblich, denn der Wert eines Unternehmens wird maßgeblich von nichtfinanziellen Aspekten beeinflusst.“ Genau deshalb habe PwC den „Building Public Trust Award“ ausgelobt. Neben der PwC-Expertin Justenhoven und Professor Bassen gehörten der Corporate Governance-Spezialist Professor Christian Strenger, Dr. André Hülsbömer (Geschäftsführer F.A.Z.-Fachverlagsgruppe), Kristina Julie Rüter (Oekom Research AG) und Ingo Speich (Leiter Nachhaltigkeit bei Union Investment) der prominent besetzten sechsköpfigen Fachjury an.

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