Nachhaltigkeitsberichterstattung & Sustainability-Prüfung

Weiche Faktoren greifbar machen. So kommt man zu robusten Kennzahlen.

Ihre Expertin für Fragen

Nicolette Behncke
Partnerin, Nachhaltigkeitsberatung bei PwC Deutschland
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Von der reinen Compliance-Aufgabe zur wertorientierten Steuerung und Stakeholder-Kommunikation 

Die Art und Weise, wie wir leben und Geschäfte abwickeln, verändert sich derzeit aus aktuellem Anlass von Grund auf. Unternehmen müssen ihre Geschäftsmodelle im Zuge des Themas Nachhaltigkeit anpassen oder sogar komplett ändern, wenn sie eine langfristige Wertschöpfung sicherstellen wollen. Die Steuerungsinstrumente und die Sprache, mit der wir die Performance der Unternehmen abbilden, sind jedoch veraltet und von der traditionellen Finanzwelt geprägt. Um Organisationen für zunehmend unsichere Zeiten fit zu machen, ist eine ganzheitliche Betrachtungsweise wichtig. Die Nachhaltigkeitsexpertinnen und -experten von PwC unterstützen Sie dabei, die Integration von Nachhaltigkeitsinformationen und Werttreibern in der Kernsteuerung und externen Berichterstattung zu verankern.

Die tiefgreifenden Veränderungen durch globale Megatrends – vom technologischen Wandel über die Corona-Pandemie bis hin zum Klimawandel – lassen sich auch am steigenden Wert immaterieller Vermögenswerte für die Marktbewertung eines Unternehmens ablesen: In den vergangenen 25 Jahren ist der Wert der immateriellen Vermögenswerte stetig gestiegen. Heute machen immaterielle Werte mehr als 80 % des Unternehmenswertes aus. In den 1970er-Jahren waren es lediglich 20 %.

„Eine rein finanzorientierte Steuerung reicht heute nicht mehr aus, um die wertbestimmenden Faktoren zu managen. Spiegelbildlich wandelt sich auch die externe Berichterstattung. Mit der Corporate Sustainability Reporting Directive (CSRD) und den dazugehörigen Berichterstattungsstandards für Nachhaltigkeit (ESRS) haben wir in Kürze eine neue verbindliche Form der Berichterstattung, die auch die Interessen der Gesellschaft stärker berücksichtigt. So können sich Stakeholder ein glaubwürdiges und umfassendes Bild von einem Unternehmen machen.“

Nicolette Behncke,Partnerin, Nachhaltigkeitsreporting bei PwC Deutschland

Nachhaltigkeits-berichterstattung auf einen Blick

Das Reporting zu Themen der Nachhaltigkeit ist keine neue Erfindung, sondern eine Erkenntnis, die über viele Jahre bei Investoren und Regulatoren gereift ist. Was Investoren zunehmend einfordern, um die Anpassungs- und Zukunftsfähigkeit von Unternehmen einschätzen zu können, schreiben die Regulatoren den Unternehmen nun mit der Corporate Sustainability Reporting Directive (CSRD) ins Pflichtenheft eines regelkonformen Reportings. Aufsichtsräte setzen diese Themen auf die Agenda einer angemessenen Unternehmensüberwachung.

Nachhaltigkeitsreporting stellt zum einen Compliance mit den Regeln der Richtlinie (CSRD) und Standards (ESRS) sicher, kann aber zudem für die Außendarstellung genutzt werden. Viel wichtiger ist es jedoch, dass Nachhaltigkeitsberichte als Instrument für die ganzheitliche Steuerung und Berichterstattung eines Unternehmens genutzt werden. Der Fokus liegt darauf, die richtigen nachhaltigkeitsbezogenen Informationen in hoher Qualität zeitnah zur Verfügung zu stellen, um damit schnell entscheidungsfähig zu sein und gegenüber den Marktteilnehmern jederzeit Auskunft geben zu können. Die Prüfung dieser Informationen, wie es seit Jahrzehnten in der Finanzberichterstattung selbstverständlich ist, wird ab 2024 verpflichtend und erhöht die Vertrauenswürdigkeit der Nachhaltigkeitsberichterstattung – intern wie extern.

Was sind die Vorteile?

Unsere Leistungen: So unterstützen wir Sie auf Ihrer Reise

Wir unterstützen Sie nicht nur bei der Definition der Ambition für Ihre Berichterstattung.

Wir helfen Ihnen, Ihre Strategie in relevante Kennzahlen herunterzubrechen.

Wir unterstützen Sie, die Qualität nachhaltigkeits-bezogener Informationen zu verbessern.

Wir begleiten Sie, Informationen in wichtige Entscheidungsprozesse zu integrieren.

Wir helfen Ihnen, die für Sie relevanten regulatorischen Berichtsanforderungen zu verstehen.

Wir unterstützen Sie dabei, nachhaltigkeitsbezogene Informationen zu erstellen.

Wir bieten Assurance-Dienstleistungen für nachhaltigkeitsbezogene Informationen jeglicher Art an.

Assurance über nachhaltigkeitsbezogene Informationen wird zunehmend auch für andere Bereiche entscheidungsrelevant.

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Mit Nachhaltigkeitsreporting Vertrauen schaffen

Gerade in Krisenzeiten kommt es darauf an, Vertrauen zu allen Akteuren aufzubauen, mit denen ein Unternehmen zu tun hat. Vertrauen entsteht durch das Handeln selbst, aber auch durch die Kommunikation über das, was man tut. Die Marktteilnehmer fordern volle Transparenz – und wollen zielgerichtet informiert werden. Um dabei das nötige Vertrauen herzustellen, sind verlässliche Informationen unabdingbar. Eine entsprechende Sorgfaltspflicht gegenüber nichtfinanziellen Daten und Informationen sowie eine externe Prüfung schaffen dafür die nötige Grundlage.

Nur mit einem ganzheitlichen Verständnis über die Wertschöpfung und Unternehmensleistung können Unternehmen fundierte Entscheidungen treffen und Stakeholder umfassend informieren. Dazu braucht es ein effektives Steuerungs- und Berichtssystem, das sich auf die relevanten Einflussbereiche im Wertschöpfungsprozess des Unternehmens konzentriert. Wenn Entscheidungen auch auf nichtfinanziellen Informationen beruhen, dürfen diese in puncto Datenqualität nicht den finanziellen Kennzahlen hinterherhinken, sondern sollten vielmehr in die etablierten, standardisierten Prozesse der Finanzberichterstattung integriert werden.

Eine ganzheitliche Steuerung und Berichterstattung schafft aber nicht nur mehr Glaubwürdigkeit und Vertrauen am Markt, sondern sorgt auch dafür, dass Nachhaltigkeit in sämtliche Unternehmensbereiche eingebettet wird. Dadurch wird es nicht als Randthema betrachtet, sondern seiner Bedeutung entsprechend als Kernelement moderner Unternehmensführung behandelt.

Fluss von oben

Webcastreihe – On track with CSRD

CSRD im Fokus: Bei der Corporate Sustainability Reporting Directive geht es nicht nur um die Offenlegung von Informationen, sondern auch darum Nachhaltigkeit ganzheitlich zu betrachten. Denn: Die Richtlinie erfordert neben der Erhebung der Auswirkungen des Unternehmens auf Umwelt und Gesellschaft, dass Nachhaltigkeitsthemen wie Klimawandel, Verlust der Biodiversität und Menschenrechte analysiert, gesetzte Ziele transparent gemacht und gemessen werden. Aber wie gelingt das in der Praxis? Finden Sie es in unserer aktuellen Webcastreihe heraus! In den monatlich stattfindenden Veranstaltungen begleiten unsere Expert:innen Sie auf Ihrer CSRD-Reise und stellen wissenswerte Insights aus bisherigen Umsetzungsprojekten vor.

Jetzt anmelden Zu allen bisherigen Aufzeichnungen

Ihr Anliegen: So lässt sich ein effektives nichtfinanzielles Steuerungs- und Berichtsystem etablieren

1. Welche gesetzlichen Vorgaben muss ich erfüllen? Welche Reporting-Standards sind relevant?

Die Anforderungen und Berichtsstandards für Nachhaltigkeitsberichte ändern sich in Zukunft weitreichend mit der CSRD. Diesen gerecht zu werden, stellt Unternehmen vor eine anspruchsvolle Aufgabe. Die Unternehmen, die bereits nach dem CSR-Richtlinie-Umsetzungsgesetz berichten, sind ab der Berichtsperiode 2024 nach der CSRD berichtspflichtig. Nachgelagert folgen für das Berichtsjahr 2025 bilanzrechtlich große Unternehmen und 2026 kapitalmarktorientierte kleine und mittelständische Unternehmen (KMU), sofern diese nicht von einem Aufschub bis 2028 Gebrauch machen.

Zudem nutzen bereits zahlreiche Unternehmen freiwillig anzuwendende Standards, wie die Reporting Standards der Global Reporting Initiative (GRI), die „Task Force for Climate-related Financial Disclosures“ (TCFD), die „Sustainable Development Goals“ (SDGs) der Vereinten Nationen (UN), die „Principles for Responsible Investment“ (PRI), den Deutschen Nachhaltigkeitskodex (DNK). Die Herausforderung besteht in der sukzessiven Weiterentwicklung der Berichterstattung hin zur CSRD sowie den Mehrwert für das Unternehmen und das Erfüllen von regulatorischen Anforderungen bestmöglich in Einklang zu bringen.

2. Wie wähle ich die richtigen nichtfinanziellen Kennzahlen aus?

Durch eine ganzheitliche Steuerung und Berichterstattung ist Sustainability nicht nur nettes Beiwerk, sondern wird zum Thema in allen steuerungsrelevanten Bereichen der Organisation – und somit schrittweise in die DNA des Unternehmens integriert.

Ein erster Schritt in diese Richtung ebnet die nach der CSRD verpflichtende doppelte Wesentlichkeitsanalyse. Mit Hilfe dieser werden aus den ESRS die quantitativen und qualitativen Berichtspflichten herausgearbeitet, auf die das Unternehmen Auswirkungen hat, aber auch solche, die finanzielle Risiken und Chancen für die Unternehmenstätigkeit mit sich bringen. 

3. Wie lässt sich die Datenqualität der nichtfinanziellen Kennzahlen verbessern?

Um zuverlässige Nachhaltigkeitsdaten für effektive Entscheidungen zu generieren und damit das Vertrauen der Interessengruppen zu stärken, ist ein funktionsfähiges Internes Kontrollsystem (IKS) für nachhaltigkeitsbezogene KPIs wichtig. Einheitliche Definitionen von Kennzahlen, automatisierte und standardisierte Prozesse, formalisierte und effektive Kontrollen sind die Voraussetzung für richtige und vollständige Nachhaltigkeitsdaten.

4. Wie kann ich ein Integriertes Dashboard entwickeln?

Ein integriertes Dashboard gibt dem Unternehmen einen aussagekräftigen Überblick über den Wertschöpfungsprozess. Es zeigt auf, wie die Erwartungen der Stakeholder in die Strategie umgesetzt werden und gewährt Einblicke in Risiken und Chancen. Im Kern hebt es die Kennzahlen hervor, die für das Management der gewünschten Wirkung erforderlich sind.

5. Wie lässt sich die Verlässlichkeit der Daten durch eine externe Prüfung bestätigen?

In der Regel erreichen die Berichtsprozesse von Nachaltigkeitsdaten aktuell noch nicht denselben Reifegrad wie die der Finanzberichterstattung. Eine externe Prüfung trägt dazu bei, die Verlässlichkeit der Daten sicherzustellen und unterstützt dabei den Aufsichtsrat in seiner Überwachungsfunktion. Zudem werden Lücken im Prozess- und Kontrollumfeld aufgedeckt, durch die das Nachhaltigkeitsreporting weiterentwickelt werden kann. Für Unternehmen, die zukünftig nach der CSRD berichten müssen, ist eine externe Prüfung verpflichtend.

Das Ziel: Nachhaltigkeit erfolgreich in die DNA Ihres Unternehmens integrieren

Durch eine ganzheitliche Steuerung und Berichterstattung ist Sustainability nicht nur nettes Beiwerk, sondern wird zum Thema in allen steuerungsrelevanten Bereichen der Organisation – und somit schrittweise in die DNA des Unternehmens integriert.

Unser Versprechen

Darauf können Sie sich verlassen

Integrierend: Die größte Herausforderung liegt in der Integration Ihrer Mitarbeitenden aus allen relevanten Unternehmensbereichen. Unser Team unterstützt Sie bei der Vernetzung Ihrer Unternehmensbereiche, indem wir die verschiedenen Sichtweisen der Abteilungen in eine kohärente Storyline bringen.

Aufbauend: Sie müssen das Rad nicht neu erfinden. Wir bauen auf dem auf, was bereits vorhanden ist und ergänzen mit unserer Expertise dort, wo nötig.

Erfahren: Wir haben profunde Expertise darin, Sie ohne Reibungsverluste durch den Dschungel der regulatorischen Anforderungen und nichtfinanziellen Berichtsstandards zu führen.

Am Puls der Zeit: Wir unterstützen bei der Entwicklung von Standards und stehen in engem Austausch mit politischen Entscheidungsträgern und anderen Interessengruppen. Sie profitieren von unserem tiefen Verständnis der aktuellen und künftig zu erwartenden Anforderungen an Nachhaltigkeitsberichterstattung und Prüfung.

Wertetreibend: Wir begleiten Sie, Transparenz über die wertschaffenden Faktoren Ihres Unternehmens zu gewinnen.

Embedding Sustainability

Wir beraten bei der Implementierung von Sustainability-Themen jeglicher Art, wie beispielsweise auch der EU-Taxonomie. Die Verordnung gilt für seit dem 1. Januar 2022 veröffentlichte nichtfinanzielle Erklärungen bzw. gesonderte nichtfinanzielle Berichte.

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