Circular Economy

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Dr. Jens Dinkel
Partner, Sustainability Services bei PwC Deutschland
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Wie Sie mit Kreislaufwirtschaft die Umwelt schützen und Kosten sparen

Wenn Sie wüssten, dass Ihrem Unternehmen täglich Gewinne entgehen, würden Sie dann nicht versuchen gegenzusteuern? Jedes Mal, wenn eines Ihrer Produkte auf der Mülldeponie landet, gehen wertvolle Ressourcen verloren. Wer sich mit dem Thema Kreislaufwirtschaft befasst, kann einen Teil dieser Ressourcen wiedergewinnen. Davon profitieren nicht nur das Unternehmen, sondern die Gesellschaft als Ganzes.

Das lineare Wirtschaftsmodell, das in der heutigen Industrie noch immer vorherrscht, ist darauf ausgelegt, Ressourcen einmalig zu nutzen – und sie im Anschluss zu entsorgen. In den vergangenen Jahren hat sich jedoch die Erkenntnis durchgesetzt, dass die weltweite Nachfrage nach Ressourcen das übersteigt, was die Erde selbst erneuern kann. Der Gedanke der Nachhaltigkeit und das Prinzip der Kreislaufwirtschaft werden in Zukunft immer relevanter. Verstärkt wird dieser Trend durch regulatorische Entwicklungen.

„Das Verpackungsgesetz birgt für Unternehmen die Chance, das Thema Kreislaufwirtschaft umfassend anzugehen, indem sie auf nachhaltige Verpackungen setzen und ressourcenschonend handeln. Die Regelung schafft Anreize für ein ökologisches Design und damit auch einen finanziellen Wert.“

Dr. Jens Dinkel, Partner im Bereich Nachhaltigkeit und Kreislaufwirtschaft bei PwC Deutschland

Kunden, Investoren, Regulatoren – das sind die Treiber für Kreislaufwirtschaft

Verschiedene Interessensgruppen verlangen von Unternehmen, dass sie sich mit alternativen Lösungsansätzen im Bereich Klimaschutz und Nachhaltigkeit beschäftigen. Die wichtigsten Treiber sind Investoren, Kunden und Gesetzgeber:

  • Investoren fordern zunehmend ein, dass Unternehmen das Thema Nachhaltigkeit strategisch angehen.
  • Kundenpräferenzen ändern sich: Es geht vielen Menschen heute weniger darum, ein Produkt zu besitzen. Die gemeinsame Nutzung von Wirtschaftsgütern ist dadurch im Aufwind. Gleichzeitig wächst das Bewusstsein für Umweltschutz.
  • Auch die Politik greift das Thema verstärkt auf, indem sie etwa Nachhaltigkeit bei Verpackungsmaterialien über regulatorische Neuerungen wie das Verpackungsgesetz fördert.

Was Circular Economy für die Wirtschaft bedeutet

In der Kreislaufwirtschaft werden Ressourcen effizient genutzt und der Produktnutzen maximiert. Ziel ist es, durch geschlossene Kreisläufe Rohstoffe möglichst ressourcenschonend, abfall- und emissionsfrei zu verwenden und Produkte durch Sharing-Modelle oder Upcycling maximal zu nutzen.

Viele Industrien und Unternehmen haben die Chancen der Kreislaufwirtschaft für das eigene Geschäft bereits erkannt. Sie setzen auf eine nachhaltige Entwicklung – etwa indem sie bei Verpackungsmaterialien auf Papier statt Plastik setzen oder Kunststoffe recyceln. Dadurch profitieren sie zum einen von Materialeinsparungen und Effizienzgewinnen, zum anderen entstehen neue Wertschöpfungspotenziale und Wachstumschancen.

Branchenübergreifend verfolgen Unternehmen unterschiedliche Ansätze, wie sie Materialien beschaffen, produzieren, verwenden, entsorgen oder recyclen. Wer die gesamte Lieferkette und den Betrieb genau unter die Lupe nimmt, entdeckt innovative neue Ansätze für die Kreislaufwirtschaft und verschafft sich so Wettbewerbsvorteile und stärkt seine Widerstandsfähigkeit.

Ihr Anliegen

Circular Economy steigert die Profitabilität

Die Vorteile der Kreislaufwirtschaft kommen insbesondere dann zum Tragen, wenn Unternehmen ein ganzheitliches Konzept entwickeln und dieses in die Unternehmensstrategie integrieren. Die große Herausforderung liegt darin, dass der Übergang zur Kreislaufwirtschaft in vielen Fällen auch eine Transformation des Geschäftsmodells bedeutet. Grundsätzlich beginnt der Übergang zur Circular Economy mit einer robusten und umfassenden Strategieentwicklung. 

Diese basiert auf drei Prinzipien:

1. Optimierung der erneuerbaren Ressourcennutzung: Bei der Beschaffung und Produktion erhalten erneuerbare Ressourcen den Vorzug.

2. Maximierung der Produktverwendung: Durch die Veränderung von Geschäftsmodellen, etwa das Produkt als Dienstleistung anzubieten, lassen sich Produkte länger verwenden.

3. Nutzung von Nebenprodukten und Abfall: Durch Wiederverwendung, Wiederaufbereitung oder werkstoffliches Recycling lässt sich der Wertverlust minimieren.

Unsere Leistungen

So gelingt es, das Unternehmen zu transformieren

Unsere auf Circular Economy spezialisierten Experten haben eine Methodik entwickelt, die Unternehmen bei der Entwicklung und Umsetzung von zirkulären Lösungen unterstützt.

Dieses Modell baut auf vier Säulen auf:

Verringerung der Ressourcenabhängigkeit und Erhöhung der Systemstabilität: Nutzung erneuerbarer Energie, um jeden „Zyklus“ zu verbessern. 

Kunden vom Verbraucher zum Nutzer entwickeln: Verlagerung der Verantwortung oder sogar des Eigentums auf die Hersteller. Das gelingt, indem Anreize geschaffen werden, um Produkte im Wert zu erhalten.

Abfall planen: Mögliche neue Einnahmequellen berücksichtigen und davon profitieren. 

Unterscheidung zwischen Verbrauchs- und Gebrauchsgütern: Verbrauchsgüter sind überwiegend biologisch abbaubar und können in die Biosphäre zurückgeführt werden; Gebrauchsgüter sind für verlängerte und / oder mehrfache Lebenszyklen ausgelegt.

Um diese Prinzipien konkret im Geschäftsmodell und in Prozessen zu integrieren, sollten Unternehmen die folgenden zehn Strategien verfolgen:

  1. Zirkuläre Beschaffung
  2. Zirkuläres Design
  3. Ressourceneffizienz
  4. Produkt als Dienstleistung
  5. Sharing / virtualisieren
  6. Nutzungsoptimierung / Instandhaltung
  7. Wiederverwendung / Umverteilung
  8. Sanierung / Wiederaufbereitung (up-cycling)
  9. Industrielle Symbiose / Recycling aus der Produktion
  10. Recycling nach Konsum

Unser Service-Angebot im Überblick:

Unsere Experten unterstützen Sie auf dem Weg zur Kreislaufwirtschaft – von der Strategie über die Transformation des Geschäftsmodells bis hin zum Reporting.

Strategie

  • Integration der Circular-Economy-Strategie in die Unternehmens- und Nachhaltigkeits-Strategie
  • Bewertung der Ausgangslage
  • Circular-Economy-Benchmarking
  • Circular-Readiness-Check
  • Circular-Economy-getriebene M&A

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Transformation

  • Definition von kreislauffähigen Produkt- und Serviceangeboten
  • Aufsetzen eines Innovationsprozesses für Circular Economy 
  • Organisatorisches Design und Implementierung 
  • Einbettung von Circular Economy in die gesamte Wertschöpfungskette
  • Management von steuerlichen und rechtlichen Implikationen

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Steering, Reporting & Assurance

  • Entwicklung von Kennzahlen zur Steuerung der Kreislaufwirtschaft
  • Unterstützung beim Aufbau der notwendigen Prozesse
  • Aufsetzen eines Circular Dashboards
  • Integration von Kreislaufwirtschaft in das Reporting zu Nachhaltigkeit

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Unser Versprechen

Darauf können Sie sich verlassen 

Der Wandel zu zirkulären Geschäftsabläufen ist ein starker Motor für Innovationen, Kreativität, Engagement und Enthusiasmus. Aufgrund der Vielzahl der Veränderungen werden Unternehmen und Organisationen aber oft nicht von selbst aktiv. Denn sie sind auch an die Regeln ihrer Produktionsketten gebunden. 

Unsere auf Circular Economy spezialisierten Experten unterstützen Sie, das Thema ganzheitlich anzupacken. Dabei beziehen wir bei der Betrachtung Ihres Unternehmens stets auch Regulierungen, internationale Klimaabkommen, neue Kundenanforderungen und Marktinitiativen in die Kreislaufwirtschaft mit ein.

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