Stimmungsbarometer Automotive 2020

PwC Strategy&-Befragung 2020: Manager über die Automobilbranche

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Felix Kuhnert
Partner und Global Automotive Leader bei PwC Deutschland
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Die Stimmung in der Autobranche

Klimawandel, Wettbewerbsdruck, Elektromobilität - die Manager der Automobilindustrie stehen in den kommenden Jahren zahlreichen Herausforderungen gegenüber: Welche Themen beschäftigen die Entscheider der Autoindustrie besonders? Wie beurteilen sie die Konkurrenz durch China und die USA? Welche Bedeutung haben Elektromobilität und andere Neuentwicklungen für die Zukuft der Autobranche? Antworten auf diese und weitere Fragen finden Sie im neuen „Stimmungsbarometer 2020“ von PwC Strategy&.

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Die Studie im Überblick

Klimawandel als größte Herausforderung 

Der Klimawandel mit seinen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Folgen ist in diesem Jahr das Top-Thema unter den Managern der Automobilindustrie. Mehr als 75 Prozent sehen nicht nur in diesem Jahr die größte Herausforderung, sondern erwarten auch für die kommenden fünf Jahre durch staatliche Regulierung große Auswirkungen auf ihr Geschäftsmodell.

Vereinte Kräfte für technologischen Fortschritt

Bei der Transformation hin zu klimafreundlichen Antrieben setzt die deutsche Automobilbranche neben der Elektromobilität auf die Brennstoffzelle als Alternative. 83% der Befragten sehen die Politik in der Verantwortung, neben batteriebetriebener Elektromobilität auch andere Antriebstechnologien zu fördern. Eine Möglichkeit ist aus der Perspektive der Automobilindustrie die Brennstoffzelle, vor allem wegen der umweltfreundlicheren Produktion im Gegensatz zur Batteriezelle. Für die Weiterentwicklung dieser und weiterer technologischer Innovationen setzt die Automobilindustrie auf vereinte Kräfte: Neun von zehn Befragten sind offen für branchenübergreifende Kooperationen. Für die Weiterentwicklung technologischer Innovationen setzt die Automobilindustrie auf vereinte Kräfte: Neun von zehn Befragten sind offen für branchenübergreifende Kooperationen. Mit jeweils über 50 Prozent werden dabei die Bereiche Elektromobilität, Brennstoffzellen- und die Batterietechnologie von den Managern derzeit als diejenigen mit dem größten Innovationsdruck eingestuft.

Steigender Wettbewerb aus dem Ausland

74% der Unternehmen bekommen einen steigenden Wettbewerb zu spüren. Zudem glaubt die Hälfte der Brancheninsider, dass das Qualitätsmerkmal „Made in Germany“ aufgrund starker (Technologie-)Wettbewerber aus den USA zukünftig an Bedeutung verliert. Während sich China in den vergangenen Jahren zum wichtigen Absatzmarkt und Wachstumsmotor der Branche entwickelt hat, sehen 52% der über 200 befragten Automobilmanager die Beteiligungsoffensive chinesischer Investoren an deutschen Unternehmen jedoch kritisch.

Anhaltende Skepsis bei Diversity

Weniger als die Hälfte (44%) der Befragten sieht eine Chance darin, mehr Frauen in die Chefetagen der Automobilfirmen zu holen. Der Anteil der Führungskräfte, der eine höhere Frauenquote dagegen als großes bzw. sehr großes Hemmnis für die strategische Ausrichtung der Unternehmen betrachtet, stieg sogar auf 36% (2019: 30%).

Die Methodik

Die Informationen auf dieser Seite sind Teil einer B2B-Onlinebefragung zum Thema "Stimmungsbarometer Automotive", die im Auftrag von PwC Strategy& durchgeführt wurde. Die Zielgruppe bestand aus 210 Managern der Automobilbranche (Hersteller, Zulieferer, Handel) aus deutschen Unternehmen mit mindestens 500.000 Euro Jahresumsatz. Die Erhebung wurde im Januar und Februar 2020 mit dem Marktforschungsinstitut dynata durchgeführt.

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