21. PwC Global CEO Survey

Top-Manager weltweit so optimistisch wie nie zuvor

Davos wird zur Weltbühne

Einmal im Jahr wird der Schweizer Skiort Davos zur Weltbühne: Beim jährlichen World Economic Forum (WEF) treffen sich international führende Experten aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft.

Ganz im Sinne des Purpose-Statements „Build trust in society and solve important problems“ beteiligt sich PwC an den weltpolitischen Diskussionen. Traditionell stellt PwC außerdem die Ergebnisse des CEO Survey vor, der jährlichen Befragung der weltweiten Top-Manager, an der auch in diesem Jahr wieder über 1.200 Firmenchefs aus 85 Ländern teilgenommen haben.

Die wichtigsten Ergebnisse zusammengefasst

Wachstumsprognosen der CEOs weltweit auf Rekordhoch

Zum ersten Mal erwartet die Mehrheit der befragten Firmenlenker weltweit (57 Prozent), dass die globale Wirtschaft in den kommenden zwölf Monaten wächst. Das sind fast doppelt so viele wie im Vorjahr (29 Prozent) – der höchste jemals erreichte Anstieg und gleichzeitig das optimistischste Ergebnis, das je erreicht worden ist. Der Blick auf das eigene Unternehmen fällt skeptischer aus: Lediglich 42 Prozent der CEOs weltweit gaben an, sehr zuversichtlich zu sein, dass das eigene Unternehmen in den nächsten zwölf Monaten wächst (Vorjahr: 38 Prozent).

Deutsche Firmenchefs ebenfalls optimistisch

Bei den deutschen Managern fallen die Einschätzungen sogar noch etwas weiter auseinander. Die Perspektiven der Weltkonjunktur sehen sie im globalen Vergleich noch etwas optimistischer (61 Prozent), während die Zuversicht für das eigene Unternehmen nur bei 33 Prozent der Befragten sehr groß ist. Beim Drei-Jahres-Ausblick sind die deutschen CEOs optimistischer als im vergangenen Jahr: 35 Prozent der deutschen Firmenlenker sind sehr zuversichtlich, in den nächsten 36 Monaten Wachstum im eigenen Unternehmen erzielen zu können (Vorjahr: 27 Prozent).

Deutschland gilt als Top-Wachstumstreiber

Jeder fünfte CEO weltweit beurteilt Deutschland als einen wichtigen Wachstumsmarkt, nur die USA (46 Prozent) und China (33 Prozent) werden von den Firmenlenkern als noch wichtiger gesehen. Den vierten Platz im Ranking belegt das Vereinigte Königreich (15 Prozent), gefolgt von Indien (9 Prozent) und Japan (8 Prozent). An siebter bzw. achter Position stehen Frankreich und Brasilien (beide 7 Prozent). Die Plätze neun und zehn belegen Kanada (6 Prozent) und Russland (5 Prozent).

Deutsche CEOs fürchten vor allem Überregulierung

Sorgen bereitet den deutschen Top-Managern vor allem Überregulierung (43 Prozent), Populismus (30 Prozent), politische Unsicherheiten (28 Prozent) und Terrorismus (24 Prozent). Mit Blick auf die Digitalisierung sehen sie auch Cyberangriffe (28 Prozent), eine nicht ausreichende Verfügbarkeit von Schlüsselqualifikationen (24 Prozent) sowie schnellen technologischen Wandel (20 Prozent) als Bedrohung. Fast ein Viertel der deutschen CEOs hält auch den Klimawandel und Umweltschäden
(24 Prozent) für geschäftsschädigend.

Wachsende Skepsis bei Globalisierung

Die Zweifel über den positiven Einfluss der Globalisierung sind gewachsen. Diese Zweifel äußern sie beim Blick auf die Fairness im globalen Steuerwettbewerb (26 Prozent), auf die Bekämpfung des Klimawandels und der Ressourcenknappheit (30 Prozent) sowie die Schließung der Lücke zwischen Arm und Reich (39 Prozent).

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Katharina Ruppel
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