Women in M&A – das passt sehr gut zusammen

11 Mai, 2015

Wenn über Fusionen und Übernahmen verhandelt wird, sind Frauen nach wie vor selten beteiligt. Eine PwC-Initiative möchte erfolgreichen Frauen im Bereich Mergers & Acquisitions eine Plattform für ein starkes und nachhaltiges Netzwerk bieten. Über „Women in M&A“ können sich weibliche Führungskräfte austauschen, neue Ideen generieren, Initiativen planen und die künftige Entwicklung in der Branche aktiv gestalten.

Im Gespräch mit Alke Fiebig, PwC-Partnerin, Sonja Grandinger, Senior Managerin, und Eva Hanz, Senior Managerin, Initiatorinnen von „Women in M&A“:

Was war der Auslöser, ein Frauennetzwerk speziell für den Bereich M&A zu gründen?

Alke Fiebig: In den vergangenen Jahren sind immer mehr branchenspezifische Frauennetzwerke entstanden. Allerdings fokussiert sich keines davon auf den Bereich Mergers & Acquisitions. Und gerade die Finanz-, Rechts- und M&A-Abteilungen großer Unternehmen sind immer noch stark von Männern dominiert. Frauen in leitenden Positionen findet man in diesen Abteilungen nur vereinzelt. Wir möchten diese Frauen stärker untereinander vernetzen. Dafür haben wir die Initiative „Women in M&A“ ins Leben gerufen. Dabei haben wir uns am Vorbild unserer niederländischen Kolleginnen orientiert, die ein ähnliches Netzwerk bereits vor einiger Zeit erfolgreich gegründet haben.

Welche Ziele verfolgen Sie mit der Initiative?

Sonja Grandinger: Frauen in leitenden Positionen oder auf dem Weg dorthin tauschen sich immer noch zu wenig aus. Dabei können wir von unseren Erfahrungen gegenseitig profitieren. Mit dem Netzwerk „Women in M&A“ wollen wir eine deutschlandweite Plattform bieten, um sich in angenehmer Atmosphäre regelmäßig zu den unterschiedlichsten Themen auszutauschen und Kontakte zu knüpfen. Aktuelle Entwicklungen und Trends in der Branche sind dabei ebenso wichtig wie frauenspezifische Themen, sei es zur Karriereplanung oder auch abseits des beruflichen Umfelds. Wir möchten zeigen: Frauen und M&A, das passt sehr gut zusammen.

Wer gehört zur Zielgruppe des Programms?

Eva Hanz: Das Netzwerk ist konzipiert für die Entscheiderinnen von heute und morgen. Unsere Zielgruppe sind Frauen mit Führungsverantwortung, die im M&A-Umfeld aktiv sind. Das können Führungskräfte aus Banken, bei Finanzinvestoren oder in den M&A-, Rechts- und Finanzabteilungen von Unternehmen sein.

Welche Maßnahmen haben Sie konkret geplant, um die Initiative zum Leben zu erwecken?

Alke Fiebig: Den Kern unserer Initiative werden Events bilden. Dabei berichten hochkarätige Referentinnen über konkrete Erfahrungen aus ihrer eigenen Laufbahn. Und es wird ausreichend Zeit geben, Kontakte zu knüpfen und sich auszutauschen. Die Treffen sollen in einer entspannten Atmosphäre stattfinden, die den Rahmen für einen lockeren und persönlichen Austausch bietet, mal mit einer kulturellen Note Richtung Kunst oder Musik, mal mit kulinarischen Entdeckungen…

Wie soll es dann weitergehen?

Sonja Grandinger: Auf Basis der überregionalen Events werden wir bei entsprechendem Interesse der Teilnehmerinnen auch regionale Netzwerkaktivitäten organisieren. Das kann ein Business Breakfast oder Lunch in den verschiedenen Ballungszentren sein. Darüber hinaus sind wir auch in den sozialen Medien aktiv: Wir haben eine geschlossene LinkedIn-Gruppe zum Thema aufgebaut. In diesem Forum haben Frauen die Möglichkeit, zum ersten Mal miteinander in Kontakt zu treten und interessante Veröffentlichungen zu teilen. Und auch nach den Events können die Mitglieder über dieses Medium leichter in Kontakt bleiben.

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