Case Study: Digitalisierung der Wiener Stadtwerke

12 März, 2019

Österreichs Hauptstadt Wien ist die lebenswerteste Stadt der Welt, wie aus dem 2018 Ranking des Nachrichtenmagazin The Economist hervorgeht und hat damit nach sieben Jahren Melbourne abgelöst. Für eine moderne Stadt stehen natürlich Digitalisierung und neue Technologien auf der Digital-Agenda, für Wien u.a. „Smart City“ und „Internet der Dinge“ (Internet of Things, IoT). 

Wien hat in naher Zukunft mehr als zwei Millionen Einwohner. Das bedeutet erhöhten Energiebedarf und steigende Mobilitätsnachfrage - und das unter den Vorgaben der hochgesteckten EU-Klimaschutzziele. Die Wiener Stadtwerke, Österreichs größter Infrastrukturkonzern mit knapp 16.000 Mitarbeitern, suchen Antworten auf die Frage, wie eine zukunftsfähige klimafreundliche Stadt aussehen soll, in der die hohe Lebensqualität weiterhin garantiert ist. Dazu investiert der Konzern in zahlreiche innovative, digitale Projekte.

Entwicklung ganzheitliche IoT-Strategie

PwC unterstützt die Wiener Stadtwerke bei der Entwicklung einer ganzheitlichen IoT-Strategie im Kontext der Smart City Wien-Rahmenstrategie. Zu Beginn wurde mittels Standortanalyse der Status Quo der einzelnen Konzernunternhemen (KU) erhoben und Bedarfe sowie Potenial für IoT identifiziert und geschärft. Digitalisierung ist nicht neu, viele KUs beschäftigen sich seit längerem mit Ansätzen rund um Automatisierung, Sensorik und Software um bestehende Abläufe und Strukturen effizienter zu gestalten und setzen erste Piloten als sog. Use Cases (z.B. Predictive Maintenance in der Schieneninstandhaltung) um. Daneben gibt es KU-übergreifend Bedarfe und Potentiale für die Entwicklung neuer digitaler Produkte und Services für die Bewohner*innen - ermöglicht durch IoT.
Zusätzlich zum Status Quo wurde ein Vorschlag für eine passende IoT-Governance mit Elementen für Aufbau- und Ablauforganisation entwickelt, die sich in bestehende Konzernstrukturen integrieren lassen. Ziel ist es IoT-Initiativen innerhalb der Stadtwerke zu fördern und ganzheitlich zu betrachten zum Vorteil der KUs und seiner Kunden. Mit dem Entwurf übergreifender IoT-Prinzipien und Anforderungen an eine zentrale IoT-Plattform (als "end-2-end" IoT-Lösung) wird die Nutzung und Verwendung klar geregelt. Ein IoT-Sicherheitsframework dient dazu die Risikoaspekte neuer Use Cases und Services transparent und beherrschbar zu machen.

Abgerundet wird die IoT-Strategie mit kurz-, mittel- und langfristigen Maßnahmen eingebettet in einen Kommunikations- und Veränderungsplan, der die Grundlage für den weiteren Auf- und Ausbau von IoT@WStW unterstützt. Die Umsetzung wird in einer IoT-Roadmap skiziiert und gemeinsam mit den KUs angegangen.

 

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Dr. Marcus Eul

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Dietmar Ahlemann

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