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Corporate Digital Responsibility (CDR)

02 September, 2020

Mit Künstlicher Intelligenz, autonomem Fahren und personalisierter Medizin hat der technologische Fortschritt längst Einzug in unseren Alltag gehalten. Egal ob Verbraucher, Mitarbeiter, Großkonzern oder Startup – die Digitalisierung treibt alle um. Häufig stehen bei den Diskussionen über die Vor- und Nachteile der digitalen Transformation technologische oder wirtschaftliche Themen im Zentrum.

Die gesellschaftlichen und sozialen Dimensionen dieser Entwicklung kommen meist zu kurz. Corporate Digital Responsibility (CDR) bezieht diese Aspekte mit ein – und ist deshalb nicht nur einer der Top Trends, sondern auch wichtiger Erfolgsfaktor für die Digitalisierung.

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Das Konzept digitale Ethik ist nicht neu

Die vielen Fälle von Datenmissbrauch haben das Thema jedoch mit Nachdruck auf die Agenda befördert. In einer komplexen Welt fällt es Menschen immer schwerer, einem Unternehmen Vertrauen zu schenken. Und auch Nachwuchskräfte fordern von ihrem Arbeitgeber, dass er vorlebt, wofür er steht. Wenn Unternehmen die Digitalisierung nicht verantwortungsvoll angehen, laufen sie Gefahr, Kunden, hochqualifizierte Mitarbeiter und Marktanteile zu verlieren. Eine Strategie für Corporate Digital Responsibility (CDR) wirkt dem entgegen. Ziel ist es, frühzeitig Transparenz und Vertrauen bei Mitarbeitern, Kunden, der Gesellschaft und anderen Stakeholdern zu schaffen. So lassen sich unvorhergesehene Risiken proaktiv adressieren und Wettbewerbsvorteile sichern.

„Statistisch gesehen geht es unserer Gesellschaft durch neue Technologien und Innovationen besser. Es ist unsere Pflicht, die Digitalisierung voranzutreiben und die Akzeptanz von Innovationen zu fördern um ihren Erfolg zu sichern.“

Marcel Scholze, Head of Open Source Software Management Services bei PwC Deutschland

Vorreiter zeigen, wie digitale Ethik funktionieren kann

Das Marktforschungsunternehmen Gartner hat das Thema „Digital Ethics“ zum Top-Technologie-Trend für das Jahr 2019 auserkoren. Vorreiter zeigen, wie es funktionieren kann: Konzerne wie SAP, Miele, Telefonica, Microsoft, IBM, die Schufa oder die Deutsche Telekom informieren im Internet ausführlich über ihren Umgang mit CDR. Das Software-Unternehmen Salesforce hat einen „Chief Ethical and Humane Use Officer“ ernannt.
Und auch auf politischer Ebene bewegt sich etwas: Die Bundesregierung hat auf die Marktanforderungen reagiert und eine KI-Enquete-Kommission sowie eine CDR-Initiative initiiert. Das Ziel: CDR zu operationalisieren, Anforderungen an Unternehmen zu evaluieren und Standards zu entwickeln. Im Oktober 2019 hat die Datenethikkommission der Bundesregierung ihr Gutachten vorgelegt, welches 75 Empfehlungen zum Umgang mit Daten und algorithmischen Systemen einschließlich Künstlicher Intelligenz enthält. Und auch auf europäischer Ebene bleibt es spannend: so soll ein europäischer Ansatz zur KI-Regulierung erfolgen.

„Ein verantwortungsbewusster Umgang mit der Digitalisierung prägt die Reputation eines Unternehmens und verbessert die Qualität der Produkte und der Beziehungen zu allen Stakeholdern. Der Aufbau von Vertrauen beginnt mit einer umfassenden Strategie zum verantwortungsvollen Umgang mit Technologien. Dabei muss der Mensch im Mittelpunkt stehen.“

Marcel Scholze, Head of Open Source Software Management Services bei PwC Deutschland

Fakten zu CDR

Teil 1 einer Infografik zu Corporate Digital Responsibility (CDR)
Teil 2 einer Infografik zu Corporate Digital Responsibility (CDR)

Je höher der Grad der Digitalisierung, desto wichtiger wird digitale Ethik

Unternehmen müssen durch das Einbeziehen verschiedener Einflussfaktoren (Gesetze, Unternehmensziele, Gesellschaft, Technologien) und Erwartungshaltungen ihre ethische Position finden. Es gilt, die Schnittstelle der folgenden vier Fragen zu identifizieren:

Infografik: Elemente der unternehmerischen digitalen Ethik

Die Experten zum Thema

Marcel Scholze

Marcel Scholze ist Diplom-Informatiker und im Bereich Trust & Transparency Services als Director für das Thema Digitale Ethik und Corporate Digital Responsibility verantwortlich.­

Seit über über 15 Jahren ist Herr Scholze bei PwC Deutschland beschäftigt und widmet sich Themen der Digitalisierung, (IT)-Sourcing, Supply Chains, Supplier Management, Digitale Souveränität, Open Source Software Enablement und Compliance. Als werteorientierter Mensch, der sich ehrenamtlich im Kirchenvorstand in seiner Gemeinde einbringt, denkt er „traditionelle“ Werte und Ethik gemäß den Anforderungen, die die heutige Zeit im geschäftlichen Kontext und im Rahmen der Digitalisierung mit sich bringen neu, weiter und nachhaltig.

Daniela Hanauer

Daniela Hanauer ist verantwortliche Partnerin für Compliance, Governance, Integrity & Digital Ethics. Sie berät Unternehmen seit über 16 Jahren dabei die richtigen Hebel zu identifizieren, um Integrität, Compliance und Digitale Ethik nachhaltig in der Organisation und den Geschäftsprozessen (speziell HR Prozessen) zu integrieren. Ethisch korrektes Handeln spielt dabei immer eine zentrale Rolle, sei es bei der wirksamen Umsetzung von Compliance Management Systemen und der Übernahme von Verantwortung im Rahmen der Digitalisierung. Daniela Hanauer ist Gründerin des Netzwerks „Women driving Integrity“. Ihr Ansatz zur Stärkung der Werteorientierung von Unternehmen ist unter dem Titel „Integrity driven Performance“ veröffentlicht.

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Marcel Scholze

Marcel Scholze

Director Open Source Software Services & IT Sourcing, PwC Germany

Tel.: +49 69 9585-1746

Daniela Hanauer

Daniela Hanauer

Partnerin, Risk Consulting, PwC Germany

Tel.: +49 89 5790-5628

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