Ingenieure und Strommasten

Marktstudie zu ERP-Systemen in der Energiewirtschaft

PwC-Studie 2026: Navigationshilfe für Unternehmen

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Michael Kopetzki, Partner bei PwC Deutschland

Michael Kopetzki
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ERP-Modernisierung ist notwendig

Die Energiewirtschaft befindet sich wie kaum eine andere Branche in einem tiefgreifenden Wandel. Komplexere regulatorische Vorgaben, Marktentwicklungen sowie der beschleunigte technologische Fortschritt verändern die Rahmenbedingungen und erwarten von den Energieversorgern, dass sie diesen Herausforderungen mit innovativen Lösungen, hoher Prozessautomatisierung und neuen Geschäftsmodellen begegnen. Der Druck steigt – und damit auch die Anforderungen an die Enterprise Resource Planning Systeme (ERP), die als prozessuales und datentechnisches Rückgrat der Unternehmen fungieren.

Die Neuauflage der Studie zu ERP-Lösungen für die Energiewirtschaft von PwC Deutschland untersucht, inwiefern aktuelle Lösungen führender Anbieter die veränderten Anforderungen der Unternehmen erfüllen können. Die Grundlage dafür bildet eine umfangreiche Befragung von insgesamt 18 Anbietern.

„PwC Deutschland führt die ERP-Studie bereits seit 2014 durch. In den letzten zwölf Jahren haben sich die Anforderungen der Unternehmen enorm verändert, in der aktuellen Ausgabe haben wir den Fokus von klassischen ERP-Funktionen auf Ökosysteme, Architekturen und Plattformlösungen ausgeweitet.“

Michael Kopetzki,Partner bei PwC Deutschland

Die Studie im Überblick

Transparenz für Unternehmen schaffen

Ziel dieser Studie ist, Transparenz über die am Markt verfügbaren ERP- Lösungen sowie Plattformen für die Energiewirtschaft herzustellen. Die Untersuchung geht bewusst über klassische ERP-Systeme hinaus: Neben vollständig integrierten ERP Komplettangeboten werden ebenso modulare Plattformlösungen, Template-Anbieter und in umfassende IT-Ökosysteme eingebettete Teillösungen betrachtet.

Die Analyse umfasst nicht nur traditionelle Marktrollen, sondern bezieht auch Energiedienstleister sowie die Bereiche Nebenkosten, E-Mobilität, Verkehr und Telekommunikation ein. Die jeweiligen Anforderungen dieser Akteure wurden ebenfalls analysiert.

Die Studie wurde aus der Perspektive der deutschen Energiewirtschaft erstellt, um Unternehmen dabei zu unterstützen, die für sie passenden Lösungsbausteine zu identifizieren. Sie dient dazu, das individuelle Anforderungsprofil zu schärfen – beispielsweise im Vorfeld einer Markterkundung – und fundierte Entscheidungen über zukünftige ERP- und Plattformstrategien zu ermöglichen.

Ingenieurin vor Windrädern

ERP-Lösungen überdenken

Die Herausforderungen, mit denen die Energiewirtschaft derzeit konfrontiert ist, machen ein grundlegendes Überdenken bestehender ERP Landschaften unverzichtbar. Beschleunigte regulatorische Entwicklungen – etwa durch das GNDEW, den Smart Meter Rollout, die NEST-Reform, die Einführung des MaBiS Hubs oder neue ESG-Pflichten – treffen auf ein sich rasant wandelndes Energieökosystem. Hinzu kommen neue Akteure wie Aggregatoren, Betreiber dezentraler Assets, E Mobilitätsanbieter oder Dienstleister im Smart Meter Umfeld. Gleichzeitig verändern moderne ERP-Lösungen selbst ihre Rolle: Sie entwickeln sich von monolithischen Systemen zu offenen, modularen Plattformen mit Cloud-First-Ansatz und hoher Automatisierungsfähigkeit.

In diesem dynamischen Umfeld existiert nicht die eine, für alle EVUs passende Lösung. Der Markt bietet ein breites Spektrum an ERP-Systemen, Plattformen, Template-Ansätzen und spezialisierten Komponenten. Diese Vielfalt ermöglicht Energieversorgungsunternehmen eine passgenaue Auswahl – vorausgesetzt, ihre Anforderungen werden ganzheitlich betrachtet. Aufgrund der zentralen Bedeutung des ERP-Systems und des stark gestiegenen Digitalisierungsdrucks reicht der Austausch einzelner Module in der Regel nicht mehr aus. Vielmehr rückt die gesamte IT-Architektur mit ihren Geschäftsprozessen, Datenflüssen und Verantwortlichkeiten in den Fokus. Der Umbau der IT-Landschaft wird damit zu einem strategischen Baustein der energiewirtschaftlichen Transformation.

Zentrale Anforderungen sind heute offene Architekturen, Integrationsfähigkeit, Cloud-Modelle, Standardisierung und Automatisierung. Hersteller unterstützen dies zunehmend durch plattformorientierte Ansätze. Dieses Potenzial entfaltet sich jedoch nur, wenn alle Unternehmensbereiche die Transformation mit klarer Unterstützung der Geschäftsleitung ganzheitlich vorantreiben.

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Die Methodik

Grundlage der Studie war eine Befragung von 18 Anbietern mit einem standardisierten Fragenkatalog. Nach der Beantwortung des Fragenkatalogs durch die Anbieter wurde mit jedem Anbieter ein Dialog geführt mit dem Ziel Verständnisfragen zu klären, Antworten zu präzisieren und gegebenenfalls vorhandene Lücken zu schließen.

Ergänzt wurden diese Daten durch verschiedene Basisinformationen wie die Unternehmensgröße, die Anzahl der Mitarbeiter:innen sowie die Anzahl der Installationen.

Zur Komplettierung der Marktsicht wurde eine studienbegleitende Nutzerbefragung zu Anforderungen an ERP-Systeme und Herausforderungen im Rahmen von Transformationsprojekten durchgeführt.

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Joachim Albersmann

Joachim Albersmann

Senior Manager, PwC Germany

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