E-Bus-Radar

23 Januar, 2018

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Städtische Verkehrsbetriebe haben für 2018 bereits die Anschaffung von 162 neuen E-Bussen angekündigt. Das entspricht beinahe einer Verdopplung des Bestands, wenn auch noch auf geringem Niveau. Auch für die kommenden Jahre sind bereits Bestellungen in jeweils dreistelliger Höhe geplant.

Zu den Vorreitern gehören dabei nicht mehr nur Metropolen wie Hamburg oder Köln. Die zurzeit ehrgeizigsten Pläne verfolgt die hessische Landeshauptstadt Wiesbaden, die in den kommenden Jahren 225 reine E-Busse anschaffen will, wie das E-Bus-Radar zeigt. Es folgen Nürnberg mit 161 E-Bussen und Darmstadt mit 82. Köln liegt mit 80 beinahe gleichauf, danach kommen Hamburg (70) und Berlin (49). Aktuell fahren übrigens die meisten alternativ angetriebenen Busse in Hamburg (60 Hybride und 15 reine E-Busse) sowie Hannover (62 Hybride).

„Mit den E-Bussen komplettieren Städte ihr Angebot, denn schon heute findet ein großer Teil der gesamten Verkehrsleistung im ÖPNV auf Basis elektrischer Antriebe mit Bahnen statt.“

Hansjörg Arnold, Leiter Infrastructure & Mobility

Alles in allem haben die kommunalen Verkehrsbetriebe die Anschaffung von 821 reinen E-Bussen bis 2031 angekündigt. Diese Zahl dürfte sich allerdings noch markant erhöhen, da der Großteil der Ausschreibungen noch aussteht.

Auffällig: Hybridbusse werden nach aktueller Planung so gut wie keine Rolle mehr spielen. Die meisten Städte setzen bei der Elektrifizierung ihrer Busflotten auf reine E-Busse.

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Hansjörg Arnold
Leiter Infrastructure & Mobility, PwC Germany
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Maximilian Rohs
Manager Infrastructure & Mobility, PwC Germany
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