Open Source Software strategisch steuern und nutzen

Open Source & Digitale Souveränität

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Marcel Scholze
Director Open Source Software Management bei PwC Deutschland
Tel.: +49 151 16157049
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Souveränität und Innovation für Ihre digitale Wertschöpfung 

Digitale Souveränität beschreibt die Fähigkeit, in den vier Dimensionen Infrastruktur, Software, Daten und Know-how selbstbestimmt und unabhängig zu handeln. In einer Welt wachsender Abhängigkeiten von einzelnen Technologieanbietern wird diese Fähigkeit zum strategischen Differenzierungsmerkmal – für Unternehmen ebenso wie für die öffentliche Verwaltung.

Open Source Software (OSS) ist dabei ein zentraler Hebel: Offener Quellcode ermöglicht Transparenz, Prüfbarkeit und Wechselfähigkeit. Von Unterhaltungselektronik und Medizintechnik über Automobile bis hin zur Enterprise IT: Schlüsseltechnologien wie Cloud Computing, Artificial Intelligence, Internet of Things und Container-Orchestrierung bauen massiv auf Open Source. Ein effektives Open Source Software Management ist daher der Schlüssel, um den strategischen Einsatz von OSS zu steuern und die eigene Souveränität nachhaltig zu sichern.

„Unsere Mission ist es, Organisationen die Fähigkeit zurückzugeben, ihre digitale Zukunft selbstbestimmt zu gestalten – strategisches Open Source Management ist dabei eine der wichtigen Dimensionen, die wir berücksichtigen.“

Marcel Scholze,Director Open Source Software Management bei PwC Deutschland

Unsere Services für digitale Souveränität und Open Source Management

Bewertung Ihrer Souveränität aus zwei Perspektiven und Entwicklung einer maßgeschneiderten Strategie.

Von der OSS Strategie zum laufenden Programm: Prozesse, Richtlinien und Pilotstart.

Kritische Abhängigkeiten identifizieren und durch OSS Alternativen ersetzen.

Sicherheitsrisiken systematisch steuern: durch Governance, Richtlinien und Toolchains.

Die richtigen Werkzeuge für Ihr OSS Management ausgewählt und implementiert.

Professionelle und standardkonforme Transparenz über Ihre Software-Zusammensetzung.

Vom Readiness Check bis zum Zertifikat: nachweisbare OSS Compliance und Security.

OSS Compliance Ihrer Zulieferer prüfen: gezielt oder als laufendes Programm.

OSS Risiken in Transaktionen erkennen, bewerten und transparent machen.

Open Source Methoden mit Governance und rechtlicher Klarheit intern nutzen.

Ihr Open Source Program Office konzipieren, bewerten und gezielt weiterentwickeln.

Ein OSPO professionell betreiben, ohne eigene Kapazitäten aufbauen zu müssen.

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Unser Ansatz für digitale Souveränität

Digitale Souveränität entsteht im Zusammenspiel von vier Dimensionen: Infrastruktur, Software, Daten und Know-how. Nur wenn alle vier Bereiche bewusst gesteuert werden, entsteht echte Handlungsfähigkeit. OSS spielt dabei eine zentrale Rolle als Grundlage für Transparenz, Wechselfähigkeit und Kontrolle über die eigene Technologielandschaft.

Unser Ansatz verbindet Diagnose, Strategie und Umsetzung. Zuerst analysieren wir Ihre bestehenden Abhängigkeiten von der Beschaffung bis hin zur IT-Landschaft. Darauf aufbauend entwickeln wir eine maßgeschneiderte Souveränitätsstrategie mit konkreten Maßnahmenbereichen. Daraus entsteht eine priorisierte Roadmap mit klarem Umsetzungshorizont. Abschließend begleiten wir die Implementierung der Maßnahmen bis hin zum Aufbau eines zentralen Open Source Program Office (OSPO).

Open Source & Digitale Souveränität

Häufig gestellte Fragen

Durch den Einsatz von OSS reduzieren Sie den Vendor-Lock-in-Effekt und stärken Ihre Verhandlungsposition gegenüber proprietären Anbietern. Gleichzeitig verbessern Sie IT-Sicherheit, Qualität und Transparenz durch Open Source Communities und professionalisieren das Management des geistigen Eigentums in Ihrer Software-Lieferkette mit bestehenden Standards wie ISO 5230 und ISO 5962.

OSS ermöglicht Ihnen, von gemeinsamem Wissen und Entwicklungskapazitäten sowie von strategischen, offenen Entwicklungs- und Innovationsallianzen zu profitieren. Zusätzlich stärken Sie Ihre Markenposition und Reputation, um digitale Talente zu binden und anzuziehen.

OSS verkürzt Ihre Time-to-Market durch führende Frameworks für Schlüsseltechnologien wie AI, ML, Blockchain und Cloud. Gleichzeitig eliminieren Sie einmalige und wiederkehrende Lizenzkosten und etablieren die Open Source Entwicklung als neues Beschaffungsmodell zur Nutzung von Schwarmintelligenz und globalen Ressourcenkapazitäten.

Open Source lebt von aktiver Beteiligung. Unternehmen sollten kritische Abhängigkeiten gezielt steuern, sich in relevante Communities einbringen und bei strategisch wichtigen Projekten eine Rolle als Contributor oder Maintainer anstreben. So sichern sie Einfluss auf Roadmap, Qualität und Langlebigkeit der eingesetzten Komponenten.

Ein nicht-konformer Umgang mit OSS Lizenzen birgt erhebliche Risiken – vom Verbot der weiteren Nutzung von Komponenten (Produktrückruf) über die erzwungene Offenlegung des eigenen geistigen Eigentums bis hin zu Schadensersatzforderungen.

Die Risiken liegen weniger im Open Source selbst als im Management. Unklare Herkunft von Komponenten, mangelnde Konformität oder Schwachstellen (z. B. CVEs) sind der eine Aspekt. Kritisch werden sie vor allem durch intransparente Managementpraktiken bei Ihren Zulieferern.

„Digitale Souveränität beginnt mit der bewussten Steuerung Ihrer Abhängigkeiten – Open Source ist ein zentraler Hebel, um diese Kontrolle zurückzugewinnen.“

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