OT Security für sichere & resiliente Produktionen

Industrial Cyber Security

Industrieller Roboterarm

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Dr. Oliver Hanka

Dr. Oliver Hanka
Partner bei PwC Deutschland
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Produktionssicherheit braucht mehr als klassische IT Security

Steigende regulatorische Anforderungen, zunehmende Vernetzung industrieller Systeme und eine wachsende Bedrohung durch Cyberangriffe stellen Unternehmen vor neue Herausforderungen. Gleichzeitig können Produktionsstillstände, Lieferverzögerungen oder Sicherheitsvorfälle erhebliche wirtschaftliche Auswirkungen haben.

Viele Unternehmen wissen, dass sie handeln müssen, stehen aber vor zentralen Fragen: Wo beginnen wir? Welche Risiken sind wirklich kritisch? Welche Anforderungen ergeben sich aus NIS-2 oder IEC 62443? Und wie schaffen wir es, OT Security nachhaltig in unserer Organisation zu verankern?

Im Streben nach mehr Effizienz wird OT (Operational Technology) in Unternehmen zunehmend mit der klassischen IT verbunden. Dabei ergeben sich neue Einfallstore für gezielte Cyberangriffe, die die Produktion beeinträchtigen können. Bislang liegt der Fokus der Abwehr überwiegend auf dem Schutz der IT, deren Sicherheitskonzepte oftmals ohne weitere Anpassungen auf die Steuerungssysteme übertragen werden.

Mit der zunehmenden Anzahl von Angriffen auf Safety-kritische Systeme stoßen klassische IT-Security-Maßnahmen jedoch schnell an ihre Grenzen. Wie ernst die Lage ist, zeigt der 29. PwC Global CEO Survey: 34 Prozent der CEOs in Deutschland sehen ihr Unternehmen stark oder extrem durch Cyberangriffe bedroht, und 62 Prozent wollen ihre Cybersicherheit in den nächsten Jahren deutlich ausbauen. Gerade in der produzierenden Industrie, wo IT und OT zunehmend verschmelzen, ist OT Security damit kein Randthema mehr, sondern eines der zentralen Handlungsfelder der kommenden Jahre.

„Wer seine OT-Umgebung heute nicht gezielt absichert, riskiert morgen den Stillstand der gesamten Produktion.“

Dr. Oliver Hanka,Partner bei PwC Deutschland

Wir unterstützen Unternehmen dabei, Industrial Cyber Security strategisch und praxisnah aufzubauen, regulatorische Anforderungen zu erfüllen und die Resilienz geschäftskritischer Produktions- und Betriebsprozesse nachhaltig zu stärken.

Wir kombinieren Stärken – für Ihre Sicherheit

Von Governance und Compliance bis zu Architektur, Monitoring und Pentesting begleiten wir OT-Security-Initiativen ganzheitlich aus einer Hand.

Kunden aus verschiedenen Branchen, wie Fertigung, Automotive, Chemie, Transport und kritischen Infrastrukturen vertrauen auf unsere technische & prozessuale OT Security Expertise.

Wir übersetzen Anforderungen wie NIS2, KRITIS-Dachgesetz, IEC 62443 und ISO 27001 in konkrete Maßnahmen mit messbarem Mehrwert für Ihr Unternehmen.

Die zunehmende Vernetzung industrieller Systeme erfordert neue Sicherheitskonzepte. Wir verbinden OT, IT, Cloud und AI Security zu einem integrierten Ansatz.

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Unsere Leistungen im Bereich Industrial Cyber Security

Klarheit über gesetzliche Anforderungen, fehlende Maßnahmen identifizieren und Compliance nachhaltig verankern.

Ein tragfähiges OT Operating Model und ein gelebtes ISMS/CSMS als Fundament Ihrer Industrial Cyber Security.

Strukturierte Risiko- und Bedrohungsanalysen nach IEC 62443 als Grundlage für eine belastbare OT Security.

Sichere OT- & Enterprise-Architekturen, die Anforderungen erfüllen und zukünftige Geschäftsfelder ermöglichen.

Angriffe auf Ihre OT-Umgebung frühzeitig erkennen und schnell reagieren – von PoC bis zum produktiven Betrieb.

Schnelle Risikoreduktion durch gezielte OT-Assessments, Pentests und Remediation.

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Wie resilient ist Ihre OT-Umgebung?

Erhalten Sie eine erste Einschätzung Ihrer OT-Sicherheitslage und identifizieren Sie die größten Handlungsfelder.

Unser ganzheitlicher Ansatz zur Sicherung von OT-Systemen

Infografik: PwCs ganzheitlicher Ansatz zur Sicherung von IoT-Produkten, IoT-Plattformen und OT-Systemen

Die Abbildung zeigt eine eigene Strukturierung der Anforderungen der IEC 62443 in zehn fachliche Sicherheitsdomänen. Der äußere Ring verdeutlicht, dass Governance-Vorgaben, bspw. Verantwortlichkeiten, Richtlinien und Kontrollmechanismen, in allen Domänen berücksichtigt werden müssen, ähnlich wie beim NIST Cyber Security Framework. Mitarbeiterschulungen und Sicherheitsbewusstsein bilden ebenfalls ein Querschnittsthema, da Beschäftigte in allen Bereichen über die für ihre Aufgaben erforderlichen Sicherheitskenntnisse verfügen müssen. Die Struktur dient dazu, Anforderungen, Maßnahmen und Verantwortlichkeiten systematisch zuzuordnen und vereinfacht somit die Arbeit mit dem Standard.

Industrial Cyber Security im Zeitalter von KI

Künstliche Intelligenz hält zunehmend Einzug in industrielle Prozesse, Produktionssteuerung und Wartung. Damit entstehen neue Potenziale für Effizienz und Automatisierung, gleichzeitig erweitern sich jedoch auch Angriffsflächen und Risiken. Unternehmen müssen deshalb nicht nur klassische OT-Systeme absichern, sondern auch den sicheren Einsatz KI-gestützter Technologien gewährleisten. Wir unterstützen bei der Entwicklung geeigneter Governance-Strukturen, Sicherheitskontrollen und Betriebsmodelle für moderne industrielle Umgebungen.

Häufig gestellte Fragen

Industrial Cyber Security schützt industrielle Steuerungs- und Automatisierungssysteme vor Cyberangriffen. Anders als klassische IT Security stehen hier Verfügbarkeit, Anlagensicherheit (Safety) und störungsfreie Produktionsprozesse im Vordergrund, etwa in Fabriken, Energieversorgung oder kritischen Infrastrukturen.

International gilt die Normenreihe IEC 62443 als zentraler Standard für die Absicherung industrieller Systeme. In der EU verpflichtet die NIS2-Richtlinie viele Unternehmen zu höheren Sicherheitsmaßnahmen, bzw. regelt das KRITIS-Dachgesetz den erweiterten Schutz kritischer Infrastrukturen.

Zu den zentralen Teilbereichen zählen Netzwerksegmentierung, Zugriffs- und Identitätsmanagement, Schwachstellen- und Patchmanagement, Anomalie- und Bedrohungserkennung, Notfallplanung sowie das Zusammenspiel von Safety (Anlagensicherheit) und Security (Cybersicherheit).

In der IT – Laptops, Server - stehen Vertraulichkeit und Integrität im Fokus. In der OT – Roboterarme, Sensorik - zählen vor allem die Verfügbarkeit und physische Sicherheit. Systeme laufen hier oft jahrzehntelang, Patches erfordern geplante Wartungsfenster und ein unkontrollierter Ausfall kann Menschen und Umwelt gefährden. Daher braucht OT eigene Schutzansätze, über IT-Konzepte hinaus.

IT/OT-Konvergenz beschreibt das Zusammenwachsen von Informationstechnik (IT) und Betriebstechnik (OT). Produktionsanlagen werden vernetzt und mehr Standard-IT-Komponenten werden im Produktionsnetz eingesetzt. Das steigert Effizienz und Datennutzung, vergrößert aber zugleich die Angriffsfläche.

Häufige Risiken sind: Ransomware beschreibt die externe Verschlüsselung von Geräten, sodass Daten und Komponenten nicht mehr nutzbar sind, unautorisierte Zugriffe über Fernwartungszugänge, ungesicherte Altsysteme und Fehlkonfigurationen. Auch Innentäter zählen zu den zentralen Gefahren für industrielle Umgebungen.

Durch den Einsatz von KI entsteht ein großes Verbesserungspotential der OT Security. Anomalien in Netzwerken und Prozessen können früher erkannt, Alarme besser priorisiert und bei Vorfällen effizienter untersucht werden. Gleichzeitig entstehen neue Risiken, wie bspw. manipulierte Daten, Fehlentscheidungen und KI-gestützte Angriffe. KI sollte in der OT daher ausschließlich kontrolliert, überwacht und mit unterstützender menschlicher Freigabe eingesetzt werden.

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„Bei der Absicherung von Industrieanlagen geht es um die Aufrechterhaltung der Produktion, der Arbeitssicherheit und die Erfüllung der Auflagen, um ein resilientes Geschäft am Laufen zu halten.“

Sebastian Frenzel,Senior Manager bei PwC Deutschland
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