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Embedding ESG

Wir beraten bei der Implementierung von Sustainability-Themen

Ihre Expertin für Fragen

Andrea Bardens

Andrea Bardens
Partner bei PwC Deutschland
Tel.: +49 69 9585-1196
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Umwelt und Klimawandel im Fokus

Die Tagespresse und aktuelle Publikationen spiegeln die Relevanz der Themen Umwelt und Nachhaltigkeit wider. Besonders im Fokus: Die Themen Umwelt und Klimawandel. Im Zuge der Implementierung des Aktionsplans zur Finanzierung nachhaltigen Wachstums hat die EU Kommission beispielsweise im Juni 2020 die sogenannte EU-Taxonomie-Verordnung veröffentlicht.

Große kapitalmarktorientierte Unternehmen mit mehr als 500 Mitarbeitern müssen in Abschlüssen, die ab 2022 veröffentlicht werden, zusätzlich zur nichtfinanziellen Berichterstattung auch berichten, wie und in welchem Umfang ihre Wirtschaftsaktivitäten als Taxonomie-konform einzustufen sind.

Die Unternehmen müssen künftig über den Anteil der Umsatzerlöse aus ökologisch nachhaltigen Wirtschaftsaktivitäten und den Anteil der Investitionen (CapEx), sowie der Betriebsausgaben (OpEx) im Zusammenhang mit Vermögensgegenständen und Prozessen, die mit ökologisch nachhaltigen Wirtschaftsaktivitäten verbunden sind, berichten. Die Identifizierung von Wirtschaftsaktivitäten auf Basis sogenannter NACE Codes, nach detaillierten und konkreten Kriterien der EU auf Produktlevel bzw. sogar auf Ebene unterschiedlicher Produktionsstandorte wird eine große Herausforderung. Es müssen Analysen gemacht, zusätzliche Daten erhoben und verarbeitet werden. Die Ergebnisse müssen in das bestehende Reporting einbezogen werden. Die Taxonomie sieht eine stufenweise Einführung vor. Dabei ist ab Januar 2022 zunächst über die Ziele Klimaschutz und Anpassung an den Klimawandel zu berichten. Im ersten Jahr der Berichterstattung sollen gewisse Erleichterungen gelten.

Wofür wir stehen

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Interdisziplinäre Teams

Unsere interdisziplinären Teams bestehen aus Experten für Sustainability, Accounting, IT und Wirtschaftsprüfung.

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Langjährige Erfahrung

Wir verfügen über langjährige Erfahrung bei der prüfungssicheren Implementierung geänderter Reportinganforderungen.

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Individuelle Beratung

Wir bieten maßgeschneiderte Lösungen, die nachhaltigen Erfolg versprechen.

EU-Taxonomie

Das Video gibt einen Überblick über die Anforderungen der EU-Taxonomie.

Webcast: Einführung in die EU-Taxonomie und deren Umsetzung

Aufzeichnung vom 15. März 2021
 
Die EU-Taxonomie ist künftig relevant für Unternehmen aller Sektoren, die verpflichtet sind nichtfinanzielle Angaben nach der CSR-Richtlinie zu veröffentlichen. Auch für die bisher nicht unter die Berichtspflichten der CSR-Richtlinie fallenden Unternehmen ergeben sich zusätzliche Informationspflichten. In unserem Webcast stellen wir die grundlegenden Inhalte und Anforderungen der EU-Taxonomie vor und diskutieren gemeinsam die Herausforderungen für die Umsetzung in der Praxis, sowohl für die Industrie als auch für die Finanzwirtschaft.
 

Jetzt anschauen

Unser Service im Überblick

Wir implementieren im unteren Beispiel die Anforderungen der EU-Taxonomie in Ihrem Unternehmen mit unserem standardisierten Ansatz, den wir auf Ihre individuellen Bedürfnisse zuschneiden:

Betroffenheitsanalyse

Im ersten Schritt wird analysiert, ob und welche der Unternehmensaktivitäten unter die definierten Aktivitäten der EU-Taxonomie (NACE Codes) fallen.

Projektplanung

Eine initiale Stakeholder Analyse gibt Aufschluss über die betroffenen Einheiten und ihren Anteil am Projekt bzw. den Projektzielen und damit auch über ihren Einfluss auf den Projekterfolg. Die Analyse unterstützt bei der Besetzung eines Kernteams für das Projekt.

EU-Taxonomie Kriterienanalyse

Ein wichtiger Schritt zur Umsetzung der Taxonomie-Verordnung ist eine umfassende Analyse zur Identifizierung der EU-Taxonomie-konformen Umsatzerlöse sowie Investitions- und Betriebsausgaben.

Analyse von Prozessen und Daten

Basierend auf den Erkenntnissen der Kriterienanalyse erfolgt die Ausarbeitung des Datenmodells. Hierfür müssen zunächst die für die identifizierten Wirtschaftsaktivitäten relevanten Daten definiert und in einem nächsten Schritt lokalisiert werden. Die entsprechenden Daten sind ggf. in verschiedenen Systemen und Datenbanken gesichert oder müssen neu erhoben werden.

IT-Konzept

Basierend auf den Erkenntnissen der Ist-Analyse in den Schritten 3 und 4 erfolgt die Erstellung des Soll-Konzeptes. Zukünftige Prozesse, Systeme, Schnittstellen sowie der Umfang des Reportings müssen definiert werden.

Implementierung

Im Rahmen der Implementierung liegt der Fokus auf Umsetzung der entwickelten Konzepte und den notwendigen Anpassungen von IT-Systemen und Prozessen, um die Datengenerierung der erforderlichen EU-Taxonomie-Kennzahlen zu ermöglichen.

Roll out & Testing

Der Roll out kann neben der Umsetzung in vorhandener Software auch die Implementierung einer ausgewählten neuen Softwarelösung beinhalten. Unter Umständen wird dies verknüpft mit der Einführung weiterer Reportinglösungen.

Für das Testing können Use Cases herangezogen werden. Diese sollen sowohl Geschäftsvorfälle als auch die Ermittlung des prozentualen „grünen“ Anteils an Umsatz und Investitions-/Betriebsausgaben abbilden. Um potenzielle Fehler zu identifizieren und durch Anpassungen zu bereinigen, werden die Darstellungen im Use Case den gelieferten Daten des verwendeten Tools gegenübergestellt.

Intensive Testphasen sind besonders im Rahmen von IT-Implementierungen unabdingbar, um später einen reibungslosen Einsatz im Live-Betrieb zu gewährleisten.

Training

Die betroffenen Mitarbeiter der verschiedenen Bereiche sind sowohl inhaltlich als auch in Bezug auf neu zu etablierende Systeme und Prozesse zu schulen.

Feinschliff-Reporting

Im Fokus der Berichterstattung zur Taxonomie-Verordnung im Kalenderjahr 2022 für das abgelaufene Geschäftsjahr stehen die ersten beiden Umweltziele Klimaschutz und Anpassung an den Klimawandel. Hieran orientieren sich die Kriterien für die Identifizierung der nachhaltigen Anteile der drei Kennzahlen Umsatz, Investitions- und Betriebsausgaben. Die Berichtspflichten zur Taxonomie sind mit der übrigen nichtfinanziellen Berichterstattung in Einklang zu bringen und nachvollziehbar zu erläutern.

„Was im Moment im Bereich der nichtfinanziellen Berichterstattung geschieht, ist von der Tragweite vergleichbar mit der Einführung der IFRS-Standards."

Andrea Bardens,Partnerin bei PwC Deutschland
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