Capital Projects & Infrastructure

Wie digitale Lösungen zum Wettbewerbsvorteil werden

Großprojekte im Wandel

Das digitale Zeitalter verändert die Art und Weise, wie Großprojekte geplant und abgewickelt werden. Durch die neuen Möglichkeiten, auch komplexe Zusammenhänge abzubilden, können Unternehmen aus dem Anlagenbau und der Bauindustrie ihre Effizienz in der Planung und auf der Baustelle beträchtlich steigern.

Das interdisziplinäre Experten-Team von PwC bestehend aus Ingenieuren, Wirtschaftswissenschaftlern, Informatikern, Juristen und Finanzexperten begleitet öffentliche und private Kunden durch den gesamten Projektlebenszyklus – von der strategischen Planung über die Finanzierung, beim Planen und Bauen bis hin zum Rückbau. Das traditionelle Projektgeschäft kennen wir aus dem Effeff. 

Wir unterstützen unsere Kunden aber auch dabei, individuelle Antworten auf die schnell fortschreitenden Entwicklungen der Digitalisierung zu finden. Wir begleiten sie auf den ersten Schritten zur Reduktion des administrativen Aufwands im täglichen Geschäft über die “papierlose Baustelle” hin zu voll integrierten, von der Planung bis in die Lieferketten, digital orchestrierten Geschäftsprozessen.

Wir betrachten die Digitalisierung als Werkzeug, um Antworten auf Ihre individuellen Herausforderungen zu finden: Building Information Modelling (BIM), die Integration aller Unternehmensbereiche in digitalisierte Abläufe, “Optioneering” als moderner Customer-Value-Ansatz im Engineering oder die Automatisierung ganzer Geschäftsprozesse mit künstlicher Intelligenz. 

Unsere Ansätze berücksichtigen die individuellen Stärken Ihrer Belegschaft und sind darauf ausgerichtet, Veränderung zu gestalten und wesentliche Stakeholder zu begeistern.

Herausforderungen

Die Digitalisierung der Baubranche

Besonders großes Potenzial für die Branche birgt das digitale Planen, Bauen und Betreiben, das unter dem Namen „Building Information Modeling (BIM)“ die Branche derzeit revolutioniert. Im Zentrum dieses neuen Ansatzes steht ein integriertes Datenmodell, das den digitalen Zwilling eines physischen Assets (z. B. Gebäude oder Anlage) bildet. Die digitale Planungsmethode stellt eine neue Art des Informationsaustauschs dar und bringt viele Vorteile: Wie BIM auch Ihre Kosten reduzieren kann  oder etwa Risiken für Terminüberschreitungen minimiert, möchten wir gerne mit Ihnen gemeinsam individuell betrachten.

„Die Digitalisierung der Bauvorhaben bedeutet einen Paradigmenwechsel in der Baubranche. Künftig stehen der integrierte und kontinuierliche Informationsaustausch im Projekt sowie das Arbeiten an einem Modell im Mittelpunkt. Das fördert die lösungsorientierte Zusammenarbeit aller Parteien. Statt ‚Win-Lose‘ überwiegt in Zukunft ‚Win-Win‘.“

Rebekka Berbner, Partnerin bei PwC und Expertin für Capital Projects & Infrastructure und für digitales Planen und Bauen

Wie BIM die Wettbewerbsfähigkeit erhöht

Vorteile: Das bringen digitale Planungsansätze

  • Durch die integrierte Steuerung von virtuellen Modellen steigen Planungssicherheit, Leistung und Effizienz.
  • Eine zentrale Datenbank für Modellobjekte macht Engineering-Auswertungen möglich und sorgt für hohe Planungsqualität.
  • Die sofortige und kontinuierliche Verfügbarkeit von Daten verbessert die Kommunikation und Koordination aller Stakeholder.
  • Durch die 4D-Simulation der Bauphase kann der geplante Bauablauf entlang der gesamten Supply Chain simuliert und verbessert werden; mögliche Fehlplanungen können frühzeitig erkannt und umgeplant werden.
  • 5D unterstützt die sofortige Verfügbarkeit von kommerziellen Daten zum Objekt, etwa Kosten oder Lieferterminen.
  • Die Integration des „As-built“-Modells sowie die Verknüpfung mit geographischen, geometrischen und Spezifikationsdaten für den Betrieb (z. B. durch COBie) ermöglichen eine ganzheitliche Steuerung bis zum Rückbau.

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Mehrwert: So profitieren Sie vom digitalen Planen und Bauen

  • Eine effiziente Arbeitsteilung und kollaborative Zusammenarbeit zwischen allen Projektbeteiligten wird möglich ebenso wie ein nahtloser Datenaustausch.
  • Verbesserte Visualisierung für Kommunikation und Entscheidungsfindung.
  • Bereitstellung intelligenter 3D-Modelle für Anlagenbau- und Infrastrukturprojekte, die während des gesamten Lebenszyklus verwendet werden.
  • Simulation des Bauablaufs optimiert die Planung und das Risiko für Terminverzüge.
  • Betriebssimulationen validieren das vorausgeplante Digital Asset.
  • Die Visualisierung der integrierten 4D und 5D Projektabwicklung reduziert das Risiko von Terminverzögerungen und erhöhten Kosten.
  • Fortschrittsmessung in Echtzeit erhöht die Transparenz.
  • Intelligente Sensoren erlauben eine vorausschauende Instandhaltung und optimieren die Kapazität und Auslastung von Gebäuden und Anlagen.
  • Digital-enabled Facility Management verbessert die Kernprozesse und gestaltet den Umgang mit Verbrauchsmaterialien, Energie und Abfall effizienter.

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Hürden: Diese Schwierigkeiten gilt es aus dem Weg zu räumen

  • Bei der Implementierung und Adaptierung von BIM und anderen neuen Technologien fehlen in manchen Unternehmen noch die nötigen Kompetenzen.
  • Bei der Kosten-Nutzen-Betrachtung (Business Case) bestehen Unsicherheiten.
  • Es tauchen Fragen zur Datensicherheit auf.
  • Die Belegschaft tut sich mit Veränderungen schwer. Im Unternehmen fehlt das organisationsweite Engagement.
  • Initiativen für die  Digitalisierung werden unabhängig voneinander in Silos entwickelt. Eine ganzheitliche Roadmap fehlt.
  • Die bestehende IT-Landschaft ist nicht kompatibel; der Aufwand für die Integration entsprechend hoch.
  • Häufig fehlt eine eindeutige Zielvorstellung und ein klarer Weg, wohin sich die Unternehmen bis wann entwickeln wollen.

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Fragen: Mit diesen Fragen sollten Sie sich beschäftigen

  1. Was sind die Treiber im Ökosystem der Industrie und welche Herausforderungen müssen wir lösen?
  2. Wie können wir Effizienz und Produktivität optimieren?
  3. Mit welchen Produkten und Services können wir neue Umsätze generieren?
  4. Wie erreichen wir Akzeptanz und Veränderungswillen intern und im Ökosystem der Industrie?

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Weitere Anwendungsfälle für die Digitalisierung

  • Simultane 3D-Modellierung: Digitale Mockups verkürzen die Design-Zyklen. Sie ermöglichen eine simultane Zusammenarbeit in einem gemeinsamen Datenraum.
  • Drohnen: Daten werden automatisch aufgezeichnet und verarbeitet. So entsteht eine Statusübersicht in Echtzeit.
  • Augmented/Virtual Reality: Mit AR/VR lässt sich ein digitales Spiegelbild von der Produktion einer Anlage erstellen. Es bildet die Grundlage für ein visuell gestütztes Projektcontrolling,
  • Data & Analytics: Intelligent verarbeitete und visualisierte Daten unterstützen eine neue Dimension der vorausschauenden Entscheidungsfindung.
  • Internet of Things (IoT): Verbundene Systeme und Anlagen ermöglichen eine vorausschauende Instandhaltung. So lassen sich neue Geschäftsmodelle aufsetzen.

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„Das digitale Bauen bietet Chancen, bringt aber auch einige Herausforderungen mit sich. Um die Potenziale zu nutzen und die Hürden zu meistern, müssen Unternehmen zielgerichtet investieren. Die konkreten Erfolgschancen lassen sich im ersten Schritt über Pilotprojekte validieren.“

Christian Elsholz, Director bei PwC und Experte für Building Information Modeling

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