PwC-Software „Check Your Value Chain“

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Dr. Jan Joachim Herrmann
Partner, Procurement & Sustainable Supply Chain bei PwC Deutschland
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So können Sie die Risiken in Ihren Lieferketten identifizieren und mitigieren

Bis zum Ende des Jahres 2023 müssen Unternehmen (> 3.000 Mitarbeitende) die Sorgfaltspflichten aus dem Lieferkettengesetz (LkSG) umgesetzt haben. Sind Sie darauf vorbereitet? Falls nicht: PwC hat eine Lösung entwickelt, um Sie dabei zu unterstützen. Mit der Software „Check Your Value Chain“ lassen sich die Anforderungen aus dem Lieferkettensorgsfaltspflichtengesetz mit überschaubarem Ressourcenaufwand effizient lösen – bei voller Risikotransparenz. 

Die Lösung hilft Organisationen dabei, eine ganzheitliche Sicht auf das gesamte Geschäftspartnerportfolio zu erlangen – von den eigenen Geschäftsaktivitäten über Lieferanten bis hin zu Kunden. Kern der Anwendung ist eine umfassende und automatisierte Risikoanalyse des Geschäftspartnerportfolios, die aus markterprobten Risikoanalysestufen besteht. Risikobehaftete Geschäftspartner werden so schnell und einfach identifiziert.

Neben der Analyse und Identifikation von Risiken bietet die Software die Möglichkeit, direkt Maßnahmen für risikobehaftete Geschäftspartner zu definieren und nachzuverfolgen. Die Applikation ermöglicht Unternehmen somit eine stark automatisierte und kosteneffiziente Herangehensweise, um die Vorgaben aus dem Gesetz zu erfüllen.

„Kein Unternehmen kann im Alleingang die Welt retten. Probleme wie Zwangs- und Kinderarbeit lösen wir nur, wenn jeder seinen Teil dazu beiträgt. Das Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz ermöglicht genau das.“

Dr. Jan Joachim Herrmann, Partner, Procurement & Sustainable Supply Chain bei PwC Deutschland

Das Lieferkettensorgfalts-
pflichtengesetz (LkSG) 

Die Herausforderung

Ab 1. Januar 2023 sind deutsche Unternehmen mit mehr als 3.000 Beschäftigten verpflichtet, ihre globalen Wertschöpfungsketten zu prüfen und die gesetzlichen Pflichten umzusetzen. Ab dem 1. Januar 2024 gelten die Vorschriften für das Supplier Risk Management auch für Firmen mit über 1.000 Mitarbeitenden. Ziel ist es, die Transparenz der Supply Chain zu erhöhen und Menschenrechte zu stärken. 

Darüber hinaus sind weitere Anpassungen des Lieferkettensorgfaltspflichtengesetzes zur Umsetzung der europäischen Anforderungen mittelfristig zu erwarten. Denn die EU-Kommission hat bereits im Februar 2022 einen Vorschlag zum EU Supply Chain Due Diligence Act vorgelegt. 

Wie das Lieferkettengesetz genau ausgelegt wird, ist an einigen Stellen noch unklar. Fest steht: Unternehmen sind zu einer umfassenden Risikoanalyse ihrer Supply Chain verpflichtet. Eine manuelle Überprüfung jedes einzelnen Geschäftspartners für eine gesetzeskonforme Umsetzung ist kaum möglich. Dies würde immensen Aufwand bedeuten, unnötige Personalressourcen binden und die Einführung kostspieliger interner Prozesse erfordern. 

Um Anfang 2023 startklar zu sein, ist es wichtig, jetzt Strukturen und Vorgehen für Risikoanalysen zu etablieren. Unternehmen müssen sich einen Überblick verschaffen, wie ihre Prozesse funktionieren sollen und welche Tools im Einsatz sind.

Diese Fragen sollten Sie sich im Vorfeld stellen: 

  • Kennen wir die Lieferanten, die in die Prozesse unserer globalen Liefer- und Wertschöpfungsketten eingebunden sind und somit geprüft werden müssen? 
  • Haben wir die Zuständigkeit zur Einhaltung der Sorgfaltspflichten in unserem Unternehmen geklärt? Verfügen wir über genügend geschulte Personalressourcen im Bereich Einkauf, Compliance, Legal etc. für den operativen Mehraufwand der Berichtspflichten und des Lieferantenmanagements? 
  • Haben wir ein etabliertes Risk Management? Wurde eine effiziente Methode identifiziert, um Risiken in der Lieferkette aufzudecken? 
  • Wie werden die Ergebnisse der Risikoanalyse bewertet?
  • Welche Präventions- und Abhilfemaßnahmen eignen sich für welche bereits identifizierten Risiken und Vorfälle?
  • Wie können wir die jährliche, öffentliche Berichterstattung rechtssicher aufsetzen?
  • Wie stellen wir eine Integration des Beschwerdeverfahrens in eine Supply-Chain-Evaluierung sicher?
  • Wie erkenne ich eine substantiierte Kenntnis bei einem bekannten/ unbekannten mittelbaren Lieferanten? Wie wird eine anlassbezogene Analyse durchgeführt?

Unsere Lösung

Mit der cloudbasierten PwC-Lösung „Check Your Value Chain“ können Unternehmen die Risiken in ihren Lieferketten identifizieren, bewerten und mitigieren. Die gesamten Anforderungen aus dem Lieferkettengesetz lassen sich damit in einem systemischen und revisionssicheren End-to-End Prozess abbilden. Alle notwendigen Prozessschritte zur Erfüllung der Sorgfaltspflichten werden zudem für das gesamte Geschäftspartnerportfolio durchgeführt. Es findet keine Vorauswahl der Supplier statt, wie sie andere Lösungen in Form von Medienanalysen oder über Selbstauskünfte der Lieferanten treffen. 

Die Lösung analysiert kontinuierlich eine große Menge von Datenquellen zu den jeweiligen Geschäftspartnern. Dies umfasst neben makroökonomischen Indikatoren, die Auswertung von multilingualer Medieninformation sowie Sichtung relevanter Zertifizierungen, Benchmarks / Ratings und Indizes.   

Eine detaillierte Auswertung des Supplier Risks zeigt die risikoreichsten Geschäftspartner auf, die im nächsten Schritt durch Maßnahmen bearbeitet werden können. Durch die individuellen Vorschläge zur Risikoreduktion sparen die Nutzer:innen viel Zeit und Kosten. 

Die kontinuierliche Überwachung all Ihrer Geschäftspartner und fortlaufende Dokumentation über jeden Schritt Ihrer Lieferketten-Due-Diligence gibt Ihnen jederzeit Transparenz über den Gesamtprozesses. Revisionssichere Berichte – welche sich jederzeit  für Veröffentlichung und Weitergabe exportieren lassen, helfen Ihnen, den behördlichen Auflagen zu entsprechen.

Die Leistungen im Überblick

Reporting-Standards und Updates

Durch die breit gefächerte Berichterstattung werden alle Berichtspflichten des LkSG und die Anforderungen des Bundesamts für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) abgedeckt. Ausführliche Analysen der Geschäftspartner mit hohem Risiko runden vordefinierte Berichte ab, deren Inhalte für die interne Dokumentation und die jährliche Berichterstattung genutzt werden können. Ergeben sich Gesetzesänderungen – etwa bei der EU-Direktive – wird die Software aktualisiert, um den zukünftigen rechtlichen Anforderungen gerecht zu werden. Dadurch bleiben Nutzer:innen immer auf dem neuesten Stand.

Volle Transparenz durch End-to-End-Prozess

Der am Markt einzigartige, risikobasierte Ansatz ermöglicht die Analyse aller an der Wertschöpfung beteiligten Lieferanten sowie eigener Geschäftstätigkeiten und Kunden. Die Verwendung von markterprobten, validierten Bewertungsmethoden und einer Vielzahl relevanter externer Daten unterstützt die in Risikostufen eingeteilte Analyse aller Geschäftspartner. Dieser systematische End-to-End-Prozess garantiert nicht nur Compliance mit allen Sorgfaltspflichten, sondern reduziert Komplexität und schafft volle Transparenz über jeden einzelnen Prozessschritt in der Risikobewertung. 

Offenes, SAP-basiertes Ökosystem

Die Integration an den innovativen ESG-Datenmarktplatz Dataland ermöglicht den Zugang zu einer Vielzahl von Unternehmensdaten. Zudem lassen sich Informationen aus weiteren externen Quellen, wie etwa Sedex, Maplecroft, Dow Jones, diversen Sanktionen- und Zertifikats-Datenbanken anbinden.

Schnelle Anbindung und einfache Maintenance

Die moderne Anwendungsplattform bietet eine nahtlose Integration in jede Systemlandschaft durch eine einfache Anbindung von relevanten Unternehmenssystemen. Die Software-as-a-Service Lösung kann schnell im gesamten Unternehmen eingesetzt werden. Auch die Wartung der Schnittstellen von etablierten SAP-Systemen ist unkompliziert. 

Ganzheitlicher ESG-Ansatz

Die Lösung „Check Your Value Chain“ ist Teil der ganzheitlichen ESG Management Suite von PwC Deutschland. Diese integriert verschiedene ESG-Appikationen beispielsweise in den Bereichen EU-Taxonomie, Risikomanagement und Klimawandel. Weiterhin lässt sich unsere hochskalierfähige Lösung auf weitere international geltende Regularien (wie UK Modern Slavery Act) ausweiten. Damit schafft PwC eine übergreifende Lösung für ESG-Anforderungen. Nutzer:innen haben somit nicht nur Zugang zu einer Lösung, sondern können die Synergien einer ganzen Reihe von Tools nutzen. 

„Ich bin davon überzeugt, dass das Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz für uns als Gesellschaft, aber auch für jedes Unternehmen eine große Chance darstellt. Mit unserer Software unterstützen wir Unternehmen dabei, die gesetzlichen Pflichten mit überschaubarem Aufwand umzusetzen und die Prozesse transparent zu gestalten.“

Dr. Jan Joachim Herrmann, Partner, Procurement & Sustainable Supply Chain bei PwC Deutschland

Ihr Mehrwert

„Check Your Value Chain“ ist eine rechtssichere, adaptierbare und revisionssichere Lösung. Mit der Software lassen sich Risiken automatisiert mit Blick auf Menschenrechte oder Umweltverstöße identifizieren, bewerten und priorisieren sowie Maßnahmen definieren und nachverfolgen. 

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