Die Rahmenbedingungen im internationalen Handel haben sich in den vergangenen Jahren deutlich verändert. Neue Zölle, Handelsabkommen und bilaterale Vereinbarungen erhöhen die Komplexität grenzüberschreitender Geschäftsmodelle und erfordern eine kontinuierliche Neubewertung bestehender Strukturen. Die Ergebnisse der CEO‑Survey unterstreichen die Relevanz dieser Entwicklung: 29 % der CEOs erwarten, dass Zölle die Nettomargen ihres Unternehmens reduzieren.
Angesichts der Tatsache, dass Zölle Lieferketten zunehmend neu definieren, müssen Zoll‑, Verrechnungspreis‑ und Beschaffungsentscheidungen strukturell statt reaktiv ausgerichtet werden. Besonders für Unternehmen mit Geschäftsaktivitäten auf dem US‑Markt verschärfen protektionistische Tendenzen, geopolitische Spannungen und die Neuausrichtung globaler Lieferketten den Druck auf Margen, Lieferketten und Beschaffungsentscheidungen. Höhere Zölle auf strategisch relevante Produkte sowie die Ankündigung potenzieller Strafzölle machen deutlich, dass handelspolitische Risiken frühzeitig und ganzheitlich adressiert werden müssen. Reaktive Einzelmaßnahmen reichen in diesem Umfeld nicht mehr aus.
der CEOs erwarten, dass Zölle die Nettomargen reduzieren
Marktanalyse durchführen: Unternehmen sollten die Auswirkungen der aktuellen Handelspolitik auf ihre spezifischen Märkte analysieren. Eine gründliche Marktanalyse hilft, potenzielle Chancen und Risiken zu identifizieren.
Lieferketten optimieren: Angesichts der Unsicherheiten in den internationalen Handelsbeziehungen sind flexible und resiliente Lieferketten entscheidend. Unternehmen sollten alternative Bezugsquellen in Betracht ziehen und die Diversifizierung ihrer Lieferanten vorantreiben.
Politische Entwicklungen beobachten: Die Handelspolitik kann sich schnell ändern. Unternehmen sollten aufmerksam verfolgen, welche neuen Regelungen und Abkommen etwa in den USA verabschiedet werden, um frühzeitig auf Veränderungen reagieren zu können.
Partnerschaften und Netzwerke stärken: Kooperationen mit anderen Unternehmen und der Aufbau eines soliden Netzwerks sichern neue Geschäftschancen.
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Partner, Customs & International Trade, PwC Germany
Den Überblick über internationale zollrechtliche Anforderungen zu behalten, ist personal- und zeitintensiv. Und laufend kommen neue, komplexe rechtliche Anforderungen sowie handelspolitische Maßnahmen hinzu – ob Freihandelsabkommen, Präferenzabkommen, Einfuhrabgaben, Ausfuhrkontrollen, Embargos oder auch die Bewertung von Dual-Use-Gütern. Mit der Zollsoftware SAP GTS als Lösung von PwC stellen Sie sicher, dass Ihre Informationen zu Einfuhr und Ausfuhr jederzeit aktuell sind.
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