Zufriedenheit mit dem Standort
Rund 6 von 10 Gründern stufen das Startup-Ökosystem an ihrem Standort als (sehr) gut ein. Vor allem Berlin als Hotspot schneidet mit 75 Prozent positiver Bewertungen sehr gut ab. Die Gründerinnen und Gründer schätzen an ihrem Standort die Nähe zu Universitäten und die Vernetzung mit anderen Startups. Als problematisch bewerten sie den Zugang zu Kapital, die Suche nach qualifiziertem Personal und die Verfügbarkeit bezahlbarer Büroimmobilien.

Erwartungen an die Politik
Auf Platz 1 der Wunschliste an die Politik: Der Abbau regulatorischer und bürokratischer Hürden. Das fordern zwei Drittel der Befragten. Vier von zehn Unternehmer erwarten von der Bundesregierung Maßnahmen zur stärkeren Unterstützung bei der Kapitalbeschaffung. 38 Prozent wünschen sich eine bessere Förderung des unternehmerischen Einsatzes für Umweltschutz und gesellschaftliche Nachhaltigkeit (plus 16 Prozentpunkte).

Mitarbeiterbeteiligung
Für Startups sind Mitarbeiterbeteiligungen ein wichtiges Werkzeug, um das Team am Unternehmenserfolg partizipieren zu lassen und so im Wettbewerb um Fachkräfte zu punkten. Gut die Hälfte der Startups (53 Prozent) beteiligen ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter am Erfolg - meist geschieht dies über virtuelle Anteile. Die aktuellen Rahmenbedingungen zur Mitarbeiterbeteiligung bewerten die meisten Gründerinnen und Gründer jedoch als (sehr) ungünstig.
Internationalisierung
Der heimische Markt ist die mit Abstand wichtigste Umsatzquelle für Startups. 85 Prozent der Erlöse werden hierzulande erwirtschaftet. Auf fast allen ausländischen Märkten stagnieren die Umsatzanteile oder gehen sogar zurück. Dennoch: Zwei Drittel der Befragten planen, ihr Unternehmen (weiter) zu internationalisieren (plus 6 Prozentpunkte). Das gilt für allem für größere Startups, mit mehr als 50 Mitarbeitern, von denen knapp 90 Prozent in ausländische Märkte expandieren wollen. Das beliebteste Ziel sind Länder der Europäischen Union.




