Emissionshandel (EU-ETS)

Die Emissionshandel-Reform strategisch meistern

Das EU-Parlament hat den Emissionshandel reformiert, um den Treibhausgas-Ausstoß zu verteuern und ihn damit zu verringern. Das neue Regelungsregime wird mit Beginn der 4. Handelsperiode 2021 in Kraft treten. Bereits 2018 haben sich die Preise für CO2-Zertifikate vervierfacht – aufgrund eines Vorzieheffekts: Viele Marktteilnehmer haben Emissionszertifikate, die sie künftig brauchen, schon 2018 gekauft. Sie prognostizieren, dass die Zertifikatpreise aufgrund der Emissionshandel-Reform über das 2018er Niveau hinaus weiter steigen. Angesichts dessen und der immer höheren Strom- und Emissionskosten für unzählige Unternehmen in Deutschland, werden auch kostenfreie Emissionsberechtigungen immer wertvoller für sie.   

PwC unterstützt Stromerzeuger, Industrie und andere Unternehmen dabei, Anträge für kostenfreie Emissionsberechtigungen vorzubereiten und vollständig an die Deutsche Emissionshandelsstelle (DEHSt) zu melden. Wir beraten Sie vor dem Hintergrund der Emissionsregulierung umfassend zu Energiebeschaffungs-, Investitions- und Produktionsplanungsstrategien.  

Lesen Sie weiter, um mehr zu erfahren, und rufen Sie uns an. Wir freuen uns auf Sie.

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Ihr Ansprechpartner für das Kompetenzfeld „Emissionshandel (EU-ETS)“
Michael Küper
Tel.: +49 211 981-5396
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Interdisziplinäre Beratung: ETS-Expertise von PwC ist gefragt und bewährt

Im Jahr 2017 kostete ein Emissionszertifikat unter 6 Euro. Anfang 2018 waren es bereits rund 20 Euro. Für den Verlauf der vierten Handelsperiode ab 2021 erwartet PwC infolge der Emissionshandel-Reform CO2-Zertifikatepreise zwischen 30 und 35 Euro. Somit würden auch die Strompreise in Deutschland weitersteigen – bis auf 60 Euro pro MWh oder mehr bis 2030. Deshalb, und um mit sinkenden Treibhausgasemissionen zum Klimaschutz beizutragen, müssen insbesondere stromintensive Unternehmen in emissionsmildernde Maßnahmen investieren, ihre Produktion nachhaltig planen und Strom effizienter verbrauchen. 

Nutzen Sie dafür PwC-Expertise. Sie hat sich in mehr als 150 Unternehmen erfolgreich bewährt. Als führender Berater der Energie- und Versorgungswirtschaft begleiten wir Sie in regulatorischen, rechtlichen, technischen und energiewirtschaftlichen Fragestellungen und beherrschen auch an den Emissionshandel angrenzende Aspekte. Für Sie engagieren wir uns in Branchenverbänden, tauschen uns ständig mit Behörden aus und haben Gesetzgebungsprozesse und Gerichtsentscheidungen kontinuierlich im Blick. Interdisziplinarität und präzise Beratung – das ist es, wofür unsere Kunden uns schätzen.

Das 360-Grad-Konzept für Ihre Emissionsstrategie

Alles, was Sie für eine effiziente Emissionsstrategie beachten müssen, haben Ihre PwC-Energy-Experten auf dem Radar. Sie bekommen von uns jede Unterstützung, die Sie brauchen – von der Status-quo-Analyse bis zur Strategieumsetzung.

Emissionsstrategie Grafik

Erster Schritt: Inventur
Inventur zum tatsächlichen Zertifikatebedarf (einschließlich Erwartung zu Änderungen der Aktivitätsrate) sowie zur aktuellen „Listeneinstufung“ und zur aktuellen Stromversorgungsstruktur.

Zweiter Schritt: Halten, kaufen, verkaufen?
Überblick über den aktuellen Bestand der Zertifikate und Festlegung, welcher Preisprognose Glauben geschenkt werden soll. 

Dritter Schritt: Risikoanalyse
Ableitung der erwarteten Entwicklungen in der 4. Handelsperiode, Stand im Benchmark, mögliche Kostenbelastung und Zukaufbedarf. 

Vierter Schritt: Mittelfristmaßnahmen
Investitionsentscheidungen in Anlagen und Stromversorgung, Effizienzsteigerung.

Aktuelle Ursachen für Melde- und Compliance-Risiken

Der europäische Emissionshandel wirkt auch auf die Strom- und Wärmeversorgung. Zudem ist er so komplex, dass Unternehmen immer wieder Fehler bei Meldungen für kostenfreie Zertifikate unterlaufen und Compliance-Risiken bestehen. Einige Beispiele für aktuelle Unsicherheiten:

  • Die genaue Abgabefrist für die Unterlagen zur Festlegung des Bezugszeitraums ist noch nicht bekannt.
  • Die DEHSt überarbeitet derzeit noch ihre Leitfäden. Daraus folgt, dass Antragsteller bezüglich der anspruchsvollen Datenbereitstellung und der von der EU veröffentlichten Abgabefrist (31. Mai 2019 (+/- 1 Monat) unsicher sind.
  • Die Carbon-Leakage-Liste mit Branchen, die kostenfreie Zertifikate erhalten, ist noch nicht finalisiert. Allerdings steht schon fest, dass zahlreiche Branchen von der Liste gestrichen werden.

Herausfordernd sind auch die den Unternehmen von der DEHSt auferlegten, zunehmenden Melde-, Nachweis- und Genehmigungspflichten. Technologieinnovationen, die zur CO2-Vermeidung beitragen und gesetzlich anerkannt werden, sind ebenfalls zeit- und kostenintensiv. Doch es gibt auch Chancen: So können Unternehmen sich Projekte vom Staat fördern lassen und damit unter anderem einen Teil der Zertifikatekosten kompensieren.

Die Preise für CO2-Zertifikate könnten nach 2021 nochmals deutlich steigen

Preisentwicklung der CO2-Zertifikate von 2013 bis 2025

„Die Emissionshandel-Reform der EU wirft ihre Schatten voraus: zum Beispiel in Form deutlich gestiegener Zertifikate- und Stromkosten. Betroffene Unternehmen können wirksam gegensteuern. Je früher, desto besser.“

Michael Küper, Emissionshandel-Experte bei PwC

Sie haben Fragen? PwC antwortet Ihnen

  1. Sie möchten den künftigen Emissionszertifikate-Bedarf Ihres Unternehmens evaluieren?
  2. Sie möchten wissen, was die Emissionshandel-Reform für Sie bedeutet?
  3. Sie wollen insbesondere die monetären Auswirkungen beziffert sehen?
  4. Sie suchen eine zukunftstaugliche Strategie für die eigene Stromversorgung?
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Informieren Sie sich bei unseren Experten, wie sie Ihnen nützen können.

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Michael Küper

Rechtsanwalt, PwC Germany

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