Gemeinsam für mehr Effizienz, Compliance und Zukunftssicherheit im HR-Management

PwC Deutschland und Dayforce bündeln ihre Kräfte für integrierte HR-Transformationen

Ein Interview mit Till Lohmann und Stephan Weber. HR steht vor tiefgreifenden Veränderungen: Regulatorische Anforderungen nehmen zu, digitale Lösungen entwickeln sich rasant weiter, und gleichzeitig verschärft der Fachkräftemangel den Handlungsdruck. Viele Unternehmen stehen daher vor der Frage, wie sie ihre HR-Strukturen zukunftsfähig, effizient und verlässlich aufstellen können.

PwC Deutschland und Dayforce reagieren darauf mit einer vertieften Kooperation. Im Interview sprechen Till Lohmann und Stephan Weber über die Hintergründe der Zusammenarbeit und darüber, wie Unternehmen entlang des gesamten HR-Lebenszyklus unterstützt werden können.

Till Lohmann & Stephan Weber

Was war der Auslöser für die Kooperation – und warum ist jetzt der richtige Zeitpunkt?

Till Lohmann: Der Auslöser war die zunehmende Komplexität von HR-Transformationen. Digitalisierung, Fachkräftemangel und steigende regulatorische Anforderungen wirken gleichzeitig auf Unternehmen ein und lassen sich immer weniger isoliert adressieren. Viele Organisationen suchen deshalb nicht mehr nach Einzellösungen, sondern nach ganzheitlichen Ansätzen, die Strategie, Technologie und operativen Betrieb miteinander verbinden.
Genau hier ergänzen sich die Stärken von Dayforce und PwC Deutschland. Dayforce bringt eine leistungsfähige, integrierte Payroll- und HCM-Cloud-Plattform mit, PwC umfassende Erfahrung in HR-Transformation, Implementierung und operativer Umsetzung. Der Markt honoriert zunehmend weniger reine Software-Einführungen, sondern vielmehr nachhaltige Wertrealisierung über den gesamten HR-Lebenszyklus. Zudem überprüfen viele Unternehmen heute neben ihrer Personalmanagementstrategie auch ihre globale Vergütungs- und Payrollstrategie. Der Zeitpunkt ist daher ideal, weil Unternehmen heute mehr Flexibilität, Skalierbarkeit, Compliance und Betriebssicherheit in ihren HR-Modellen benötigen als je zuvor.

Welchen konkreten Mehrwert spüren Kunden in der Praxis – entlang welcher Use Cases und Services arbeiten PwC Deutschland und Dayforce zusammen?

Till Lohmann: In der Praxis profitieren Kunden vor allem von einem durchgängigen Transformationsansatz. Die Zusammenarbeit reicht von der strategischen Ausrichtung und dem Design der HR-Zielarchitektur über die Implementierung bis hin zum laufenden Betrieb. Zentrale Use Cases liegen entlang der gesamten Employee Journey, etwa in der Personalplanung - von strategisch und operativ bis hin zur Personaleinsatzplanung -, im Talent Attraction Management, global integrierten Datenmanagement, Organisationsmanagement, in der global, integrierten Payroll-Lösung sowie im Compliance und Risikomanagement. Alles unterstützt durch kuenstliche Intelligenz. Die Dayforce-Plattform bildet dabei das technologische Fundament für moderne, integrierte HR-Kernprozesse, inklusive Payroll.
Ergänzt wird dies durch unsere Leistungen in den Bereichen Change Management, Prozessoptimierung, Organisationsdesign und datenbasierte Analysen für strategische Workforce-Entscheidungen. So entstehen Lösungen, die sich an der Realität und den individuellen Anforderungen der Kunden orientieren.

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Wodurch unterscheidet sich die gemeinsame PwC Deutschland + Dayforce-Herangehensweise von anderen Angeboten am Markt?

Till Lohmann: Der entscheidende Unterschied liegt im ganzheitlichen, integrierten Ansatz. Im Fokus steht nicht ein einzelnes Produkt, sondern der konkrete Business Impact für den Kunden. Moderne HCM-Technologie, strategische HR-Beratung sowie operative Umsetzungs- und Betriebsexpertise greifen dabei nahtlos ineinander.
Statt eines reinen Go-Lives rückt die nachhaltige Wertschöpfung über den gesamten HR-Lebenszyklus in den Vordergrund.

Die gemeinsame Herangehensweise ist bewusst flexibel ausgelegt. Sie ermöglicht sowohl die kurzfristige Überbrückung von Ressourcen oder Skill-Engpässen als auch eine langfristige, strategische Begleitung von HR-Transformationen.

Das Ergebnis ist eine konsistente Workforce-Transformation-Logik, die fragmentierte Einzellösungen ablöst und HR ganzheitlich weiterentwickelt.

Ein zentraler Bestandteil der Kooperation sind Managed Services. Was bedeutet das konkret für Kunden – und warum ist dieser Ansatz gerade in einer dynamischen, regulatorisch geprägten HR‑Welt so entscheidend?

Stephan Weber: Konkret heißt das für Kunden, dass HR nicht mehr fragmentiert gedacht wird, sondern als durchgängiger Service. Von einer integrierten HR-Plattform bis hin zu operativen Services begleiten wir die Prozesse konsistent und zuverlässig vom Eintritt bis zum Austritt.
Besonders relevant ist dieser Ansatz in einem dynamischen und stark regulierten Umfeld. Gerade in der Payroll steigen die Anforderungen kontinuierlich, etwa im Lohnsteuer- und Sozialversicherungsrecht. Gleichzeitig wird es durch den Fachkräftemangel immer schwieriger, spezialisiertes Wissen dauerhaft intern vorzuhalten. HR Managed Services schaffen hier Stabilität, Compliance und eine gleichbleibend hohe Qualität im Tagesgeschäft.
Hinzu kommt ein wachsender Kosten- und Effizienzdruck. Prozesse sollen skalierbar sein, Risiken reduziert und Aufwände planbar bleiben. Klar definierte Managed Services Modelle ermöglichen es, administrative Tätigkeiten gezielt auszulagern, ohne Steuerungsfähigkeit zu verlieren. So entsteht der Freiraum, den HR braucht, um seine Rolle als strategischer Partner innerhalb der Organisation weiter auszubauen.

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