Interview: „Vom Notfall zur Versorgung: Die Herausforderungen des deutschen Rettungsdienstes im Zeitalter der Digitalisierung“

18 November, 2019

Ein Interview mit Prof. Dr. Jan-Thorsten Gräsner, Dr. med. Stephan Prückner und Michael Burkhart. Im globalen Vergleich ist der deutsche Rettungsdienst sehr gut aufgestellt. Im Zeitalter der Digitalisierung gilt es jedoch, die Chancen und Herausforderungen für die medizinische Notfallversorgung rechtzeitig zu erkennen und strategische Lösungsansätze zu entwickeln – sowohl für Krankenhäuser als auch für den einzelnen Bürger.

Im Interview beantworten Gesundheitsxperten Prof. Dr. Jan-Thorsten Gräsner, Direktor des Instituts für Rettungs- und Notfallmedizin (IRUN) des Universitätsklinikums Schleswig-Holstein, Dr. med. Stephan Prückner, Direktor des Instituts für Notfallmedizin und Medizinmanagement am Klinikum der Universität München und Michael Burkhart, Gesundheitsexperte bei PwC, zentrale Fragen rund um das Thema Notfallversorgung.

Was zeichnet einen medizinischen Notfall tatsächlich aus, sprich: Wann sollte jeder den Rettungsdienst kontaktieren?

Dr. med. Stephan Prückner: Der medizinische Notfall im engeren Sinne zeichnet sich durch eine vitale, also lebensbedrohliche Situation aus. Der Rettungsdienst soll dann über die Nummer 112 kontaktiert werden. Beispielhaft sind hier folgende typische Situationen: Unfälle mit schweren Verletzungen und hohem Blutverlust, Anzeichen für einen Herzinfarkt, auf den ein starker Brustschmerz, Atemnot und kalter Schweiß hinweisen. Weitere Beispiele sind Seh- und Sprachstörungen sowie Lähmungserscheinungen, die Anzeichen für einen Schlaganfall sind. Aber auch Ohnmacht beziehungsweise Bewusstlosigkeit, ein allergischer Schock, ein Asthmaanfall, starke Schmerzen und schwere Verbrennungen zählen dazu.

Der Erste-Hilfe-Kurs liegt für viele Menschen schon Jahre zurück. Angesichts des öffentlichen Rettungsdienstes in Deutschland, der jeden Winkel des Landes in kürzester Zeit erreichen kann – wie gut beziehungsweise in welchen Fällen müssen wir heute überhaupt noch in der Lage sein, Erste Hilfe zu leisten?

Prof. Dr. Jan-Thorsten Gräsner: Wir haben in der Tat einen schnellen und darüber hinaus im weltweiten Vergleich auch hochkompetenten Rettungsdienst, den wir gemeinsam mit Notfallsanitätern und Notärzten sicherstellen.

„Dennoch benötigt das System im Durchschnitt acht Minuten in städtischen und über zwölf Minuten in ländlichen Bereichen. Für die meisten Notfälle ist diese Zeit akzeptabel, nicht jedoch für lebensbedrohliche Zustände wie Ersticken, Kreislaufstillstand oder eine stark spritzende Blutung. Hier benötigt der Betroffene eine sofortige Versorgung. Also: Fremdkörper raus aus der Luftröhre, einfache Wiederbelebungsmaßnahmen oder eine Blutstillung. Hier zählt jede Sekunde. Und hier kann nur der Bürger helfend tätig werden bis der Profi eintrifft.“

Michael Burkhart: Richtig, der Bürger ist meist zuerst am Unfallort und sollte lebensrettende Sofortmaßnahmen beherrschen. Bei der Mehrheit der Bevölkerung liegt aber, wie unsere Befragung gezeigt hat, der Erste-Hilfe-Kurs drei Jahre zurück, oft sogar noch länger. Ich selbst bin da keine Ausnahme. Wahrscheinlich spielen hier Scheu und Angst eine große Rolle – die Vorstellung, als Ersthelfer eingreifen zu müssen, ist schließlich sehr beunruhigend, und wir verdrängen sie gerne. Es bleibt daher wichtig, die Bevölkerung auf ihre wichtige Rolle bei medizinischen Notfällen aufmerksam zu machen und noch stärker für die Teilnahme an Kursen zu werben. Und die verringern sicherlich die Angst vorm Eingreifen. 

Die Zeit zwischen Auftreten des Notfalls und der Notfallmeldung macht häufig entscheidende Sekunden aus. Wie sinnvoll wäre hier ein automatischer Notruf, der zum Beispiel über einen Fitness-Tracker, der anhand von sich ändernden Vitaldaten die Notfallsituation erkennt, abgesetzt würde?

Burkhart: Eine solche Funktion halte ich alles in allem für sehr sinnvoll, vorausgesetzt –und das ist der entscheidende Punkt –, die Technik funktioniert einwandfrei und alarmiert den Rettungsdienst auch tatsächlich nur in Notfällen. Gleichzeitig müssen wir natürlich auch bedenken, dass nicht jeder Notfall eins zu eins über einen Fitnesstracker oder Wearable abgebildet werden kann. Ich plädiere daher dafür, dass gemeinsam mit Vertretern von Leistungserbringern, Notfallärzten und der Politik Richtlinien und -werte austariert werden, nach denen ein solches Gerät Alarm schlagen darf. 

Prückner: Auch ich denke, dass ein automatisierter Notruf über körpernahe Sensoren oder auch ambiente Sensortechnik – Stichwort Ambient Assisted Living, kurz AAL – große Chancen bietet, die Zeit bis zu den Sofortmaßnahmen zu verkürzen.

„Insbesondere für Alleinstehende oder Personen mit bestimmten Einschränkungen kann dies einen entscheidenden Vorteil bieten. Aber auch ich halte es für wichtig, dass die Fehlalarmquote niedrig ist, da sonst die Leitstellen mit diesen Fehlalarmen blockiert werden.“

In der Notaufnahme angekommen: Wie und in welchem Maße beeinflusst eine Überlastung der Notaufnahmen derzeit die dortige Qualität der medizinischen Versorgung, und handelt es sich dabei um ein flächendeckendes Problem, oder sind das Erscheinungen, die eher lokal, zum Beispiel in Ballungsgebieten auftreten?

Gräsner: Wir sehen fast überall die Überlastung der Notaufnahmeeinrichtungen in den Kliniken und Krankenhäusern. Wir müssen bei den Patienten und der Patientenversorgung aber unterscheiden, um welche Art eines „Notfalls“ es sich handelt.

„Hier gilt es, den Schwerverletzten in Lebensgefahr vom Patienten mit Schnupfen seit einer Woche zu unterscheiden. Der erstgenannte erhält die notwendige lebensrettende Versorgung sofort und in hoher Qualität. Der Patient mit Schnupfen wird auch qualitativ hochwertig versorgt, aber eben nicht mit zeitlicher Dringlichkeit.“

Prückner: Eine bessere Steuerung der Patienten würde die Notaufnahmen entlasten und es ermöglichen, die Patienten mit den entsprechenden Erkrankungen zeitnah und mit der entsprechenden Qualität zu versorgen. Das Problem ist flächendeckend und scheint in den Ballungszentren besonders ausgeprägt. Verstärkt wird das Problem durch den Fachkräftemangel im Bereich der Notfall- und Intensivpflege, der dazu führt, dass die vorgesehenen Kapazitäten nicht in vollem Umfang angeboten werden können.

Als Grund für die Überlastung von Notaufnahmen wird häufig angegeben, dass immer mehr Patienten mit Bagatellverletzungen den Rettungsdienst anrufen oder sich selbst ins Krankenhaus begeben. Lässt sich diese Entwicklung zurückdrehen, und falls ja: Mit welchen Maßnahmen?

Gräsner: Gesundheitsaufklärung ist sicherlich notwendig. Das perfekte 24/7 verfügbare System der Krankenhäuser lädt dazu ein, mit jeglicher medizinischer Störung sich direkt dorthin zu begeben. Hier gilt es, Alternativen aufzuzeigen, die Rolle des Hausarztes und des KV-Notdienstes bekannter zu machen.

Prückner: Um das Vertrauen und die Akzeptanz der alternativen beziehungsweise ambulanten Versorgungsstrukturen zu verbessern, muss deren Verfügbarkeit erhöht werden, und auch das das Leistungsspektrum muss gegebenenfalls an die Patientenanforderungen angepasst werden.

Burkhart: Ich möchte an dieser Stelle noch auf einen anderen Punkt aufmerksam machen: Unsere aktuelle Befragung zeigt ja, dass zum Beispiel der ärztliche Notdienst immerhin 89 Prozent der deutschen Bevölkerung bekannt ist, und 70 Prozent wissen auch, dass er für akute, nicht lebensbedrohliche Erkrankungen und Verletzungen außerhalb der Sprechzeiten von Haus- und Fachärzten zuständig ist. Trotzdem suchen Bürger in diesen Fällen lieber die Notaufnahme auf, und das insbesondere dann, wenn sie die Folgen einer Erkrankung beziehungsweise Verletzung nicht abschätzen können oder wenn Haus- und Facharztpraxen geschlossen sind.

„Was wir hier benötigen, sind Aufklärungskampagnen, die deutlich herausstellen, was tatsächlich ein medizinischer Notfall ist, und dass Patienten beim ärztlichen Notdienst meist besser aufgehoben sind und schneller Hilfe erhalten.“

Unter Umständen müssen Patienten in der Notaufnahme dann lange warten, bis sie behandelt werden und der Arzt hat nur sehr wenig Zeit – ein Szenario, das beispielsweise auch bei Fachärzten häufig vorkommt und für Unmut sorgt. Was könnte getan werden, um die Zufriedenheit der Patienten zu erhöhen?

Gräsner: Ich glaube, hier hilft Transparenz. Zum Glück bekommen die Wartenden im Wartezimmer nicht mit, wenn keine 20 Meter neben ihnen ein Team aus fünf bis sechs Fachärzten um das Leben eines Notfallpatienten kämpft. Dennoch könnte es helfen, wenn die Patienten im Wartezimmer wissen, dass gerade ein Notfall mit Lebensgefahr vorrangig versorgt wird.

Kann der von Jens Spahn vorgeschlagene gemeinsame Tresen von Praxen und Notfallambulanzen hier Abhilfe schaffen? Wie bewerten Sie die aktuelle kontroverse Diskussion? 

Gräsner: In der Tat eine kontroverse Diskussion, die nicht beim gemeinsamen Tresen aufhört. Das zitierte Papier enthält Vorschläge für weitere gravierende Änderungen in der Zusammenarbeit von niedergelassenen Kolleginnen und Kollegen, Krankenhäusern, aber auch Rettungsdiensten und den Rettungsleitstellen. Hier besteht noch Klärungsbedarf.

Burkhart: Wenn wir uns anschauen, wie die Bevölkerung zu den Vorschlägen von Herrn Spahn steht, zeigt sich, dass die Vorschläge auf breite Zustimmung stoßen. 92 Prozent der Befragten plädieren für eine gemeinsame Notfallleitstelle, die unter den Rufnummern 116117 und 112 erreichbar ist, und auch die Einrichtung von integrierten Notfallzentren in Krankenhäusern wird positiv bewertet. Diese Ergebnisse zeigen, dass sich die Bundesbürger klare Strukturen und möglichst eine Anlaufstelle für alles wünschen. Das sollte in der politischen Auseinandersetzung berücksichtigt werden.

Prückner: Insbesondere muss geklärt werden, auf welche Art und Weise die initiale Ersteinschätzung stattfindet, wer unter dem Dach der Kliniken hier die Verantwortung trägt und wie dies über die gesamte Tageszeit verteilt ist. Auch gilt es zu klären, wie eine gemeinsame Datenbewirtschaftung und damit eine gemeinsame Qualitätssicherung und nicht zuletzt die Vergütung geregelt werden kann. Solange die Trennung der Sektoren hier nicht überwunden werden kann, ist zu befürchten, dass die Versorgung nicht am Bedürfnis der Patienten orientiert, sondern durch Verteilungskämpfe geprägt ist.

Auch die geplante Zusammenlegung von 112 und 116117 als zentrale Telefonnummer für medizinische Hilfe soll Notaufnahmen entlasten und bedeutet eine Veränderung der Aufgaben für die Notfallleitstellen. Was bedeutet das für deren Organisation, und welche Kompetenzen müssen Mitarbeiter zukünftig haben, die in solchen Leitstellen arbeiten?

Prückner: Hier gilt es zu klären, wie stark die Verzahnung sein wird. Die Zusammenführung des medizinischen Hilfeersuchens erscheint sinnvoll, allerdings sind die Anforderungen an die verschiedenen Aufgaben sehr unterschiedlich. Das Spektrum reicht dann von der Koordination von komplexen Schadenslagen im Rahmen der Gefahrenabwehr bis hin zu einer sehr breiten Gesundheitsberatung mit der Zuweisung der adäquaten Versorgungsstruktur. Dies wird entsprechend unterschiedliche Anforderungen an die Telefonisten beziehungsweise den Disponenten stellen und eine Spezialisierung auf die Dispositions- und Steuertätigkeit unter Nutzung der entsprechenden digitalen Systeme nötig machen.

Bisher ist deutlich geworden, dass die Notfallversorgung nicht nur eine medizinische, sondern auch eine logistische Herausforderung ist. Neue Technologien verändern die traditionelle Handelslogistik zurzeit massiv. Welche Trends zeigen sich für das Rettungs- und Notfallwesen? Müssen wir uns absehbar an Blaulichtdrohnen und selbstfahrende Rettungswagen gewöhnen?

Gräsner: Ist das so schlimm? Im Ernst: Drohnen, die Medikamente zeitnah an entlegene Orte wie Inseln, Halligen oder Berghütten bringen? Telemedizin, die den Rettungsdienst unterstützt? Selbstfahrende Rettungswagen, denen automatisch Platz gemacht wird, für die die Ampeln auf Grün geschaltet werden und die Navigationscomputer der übrigen selbstfahrenden Autos alle nicht an einem Unfall beteiligten Personen weiträumig umleiten? Hier sehe ich mehr Chancen als Risiken. In näherer Zukunft werden es eher die Daten der Notfallpatienten sein, die – sofern die Patienten zustimmen – mit den neuen Technologien ausgetauscht werden. Dann weiß der Notarzt bereits an der Einsatzstelle, welche Krankengeschichte und Allergien der Notfallpatient hat und welche Medikamente er nimmt. Und das unabhängig davon, ob der Patient gerade in der Lage ist, die Antworten zu geben.

Burkhart: Technologien wie Drohnen, Fortschritte in der Präzisionsmedizin oder behandelnde Roboter können insbesondere den rasant ansteigenden Fachkräftemangel abfedern helfen, auch in der Notfallversorgung.

„Mindestens genauso wichtig sind meines Erachtens neue Finanzierungsformen sowie wirtschaftlich und medizinisch sinnvollere Anreizsysteme. Es braucht nicht weniger als einen strukturellen Neustart des Gesundheitssystems, um die bislang noch hohe Qualität der medizinischen Versorgung aufrechtzuerhalten.“

Zum Abschluss ein Blick aufs große Ganze: Die nationale Krankenhauslandschaft ist in Veränderung; jüngst wurde wieder eine drastische Verringerung der Anzahl von Krankenhäusern diskutiert. Welchen Einfluss hätten solche Veränderungen der Krankenhauslandschaft auf die präklinische Versorgung der Bevölkerung?

Gräsner: Wir müssen mit intelligenten Fahrzeugdispositionen und weiterer technischer Unterstützung darauf antworten. Wenn auch der Rettungswagen schneller am Patienten ist als ein Hubschrauber, ergibt es bei der Notwendigkeit für die Behandlung in einem Zentrum dennoch Sinn, beide Rettungsmittel gleichzeitig zu nur einem Patienten zu senden. Der Rettungswagen ist dann eher am Einsatzort, der Rettungshubschrauber kommt später an, bringt den Patienten aber insgesamt früher in die passende Klinik. Und die kann dann auch weiter entfernt sein.

Prückner: Neben den geschilderten Auswirkungen auf das Vorgehen bei den primären Rettungseinsätzen wird die skizzierte Veränderung der Kliniklandschaft einen deutlichen Einfluss auf die Verlegungseinsätze, sogenannte Sekundäreinsätze, haben. Diese Einsätze binden entsprechend lange Rettungsmittel. Es gilt zu prüfen, inwieweit bei der Vermeidung beziehungsweise bei der ärztlichen Begleitung dieser Einsätze durch Telemedizin Ressourcen geschont werden können.

Burkhart: Beim Thema Klinikschließungen muss meiner Meinung nach eine klare Unterscheidung getroffen werden. Wenn eine Einrichtung notwendige Gesundheitsleistungen erbringt, zum Beispiel Krankenhäuser der Grund- und Regelversorgung, und in einem Entfernungsradius, der von der Bevölkerung als „akzeptabel“ betrachtet wird, keine Wettbewerber hat, so sollte sie als systemrelevant angesehen werden. Auch etwaige Verlustausgleiche durch den Träger sehe ich hier als zulässig an, da diese Einrichtung hoheitliche Aufgaben erfüllt, die der Daseinsvorsorge dienen. Alle anderen Krankenhäuser sollten in einem marktwirtschaftlichen Wettbewerb untereinanderstehen, und Verluste dürften nicht durch öffentliche Gelder ausgeglichen werden. Wenn unrentable Krankenhäuser in einem Gebiet mit hoher Klinikdichte deswegen schließen müssten, stellt das keine Gefahr für die Bevölkerung dar.

Weitere Interviews

Die Überlastung der Notaufnahmen zeigt sich nicht direkt in Qualitätseinbußen – noch nicht.

Ein Interview mit Michael Burkhart. Die Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft PricewaterhouseCoopers (PwC) hat die Bevölkerung in Deutschland zu ihren Erfahrungen mit Notaufnahmen an Krankenhäusern befragt. Bei der repräsentativen Befragung ging es auch um ihre Einstellung zu Telemedizin und Gesundheitsapps. Im Gespräch erläutert Michael Burkhart, Leiter des Bereichs Gesundheitswirtschaft bei PwC, die wichtigsten Ergebnisse.  

Mehr erfahren

Digitale Anwendungen für den medizinischen Notfall? – Das Potential von Gesundheitsapps

Ein Interview mit Sevilay Huesman-Koecke und Stefan Prasse. Mit diversen Gesundheitsapps sind viele Bürger bereits vertraut. Zu diesen Apps zählen beispielsweise digitale Schrittzähler und Ernährungstagebücher. Doch welches Potential haben Gesundheitsapps im Rahmen der medizinischen Notfallversorgung in Deutschland? Die Antwort und weiteres zum Thema erfahren Sie im Interview mit der Gesundheitsxpertin und dem Gesundheitsxperten.

Mehr erfahren

Contact us

Michael Burkhart

Leiter Gesundheitswirtschaft und Managing Partner Region Mitte, PwC Germany

Tel.: +49 69 9585-0

Sevilay Huesman-Koecke

Head of Business Development, PwC Germany

Tel.: +49 69 9585-3675

Follow us