2050 wird die Weltbevölkerung die Marke von neun Milliarden Menschen überschreiten. Für alle eine gesunde Ernährung sicherzustellen und dabei die Böden, Wasservorkommen und Energiequellen zu schonen, ist eine riesengroße Herausforderung. Um sie zu bewältigen, entwickeln Menschen kühne Ideen und erproben neue Kooperationen, um die traditionellen Grenzen der Wertschöpfungsketten in Landwirtschaft, Technologie und Nahrungsmittelindustrie hinter sich zu lassen. Branchen befinden sich im Umbruch. Produktions- und Vertriebssysteme werden neu aufgestellt. Ausgerichtet auf die wichtigste Aufgabe: die Weltbevölkerung zu ernähren. Das bedeutet ein neues Wachstumsfeld mit zahlreichen Möglichkeiten für neue Geschäftsmodelle. Wir helfen Ihnen, sie zu nutzen.
Verbraucher:innen wollen gesündere und nachhaltiger produzierte Lebensmittel. Dazu braucht es mehr Transparenz. Wir müssen wissen, wie unsere Lebensmittel hergestellt werden, woher sie kommen und welche Umweltauswirkungen sie haben.
Um die Erwartungen der Verbraucher:innen zu erfüllen, müssen Unternehmen, Regulatoren und Stakeholder enger zusammenarbeiten. Sie stehen gemeinsam vor der Aufgabe, eine gesündere Ernährung, nachhaltigen Konsum und weltweite Ernährungssicherheit zu gewährleisten.
Ein Drittel der weltweiten Lebensmittelproduktion wird verschwendet. Die Lebensmittel-wertschöpfungsketten vom Landwirtschaftsbetrieb bis zum Ladenverkauf sind ineffizient und veraltet. Durch den Klimawandel und die geopolitische Lage kommen neue Risiken hinzu. Hier muss die Resilienz gestärkt werden.
Die gute Nachricht: Es gibt Lösungen in Reichweite. Neue Technologien verändern unsere Art und Weise, wie wir Lebensmittel herstellen, lagern und vertreiben, grundlegend. Und entlang der Lebensmittellieferketten gibt es erhebliches Potenzial für mehr Nachhaltigkeit und Kostensenkung.
Indem wir Verschwendung reduzieren, Transparenz erhöhen und datengetriebene Entscheidungen treffen, können wir die Lieferketten im Agrar- und Lebensmittelbereich zukunftsfähig umgestalten.
Es ist möglich, den steigenden Bedarf an Nahrung zu decken, Biodiversität zu fördern und Klimaneutralität zu erreichen, ohne dem Planeten zu schaden. Doch damit dies gelingt, muss die Lebensmittelproduktion smarter und nachhaltiger werden.
Dazu braucht es die enge Zusammenarbeit von Landwirtschaftsbetrieben, Lebensmittelherstellern, Einzelhändlern und staatlichen Behörden. Mithilfe innovativer Technologien, nachhaltiger Anbaumethoden und zukunftsgerichteter Geschäftsmodelle ist das Ziel erreichbar.
Die Akteure der Lebensmittelbranche sind dabei, sich zunehmend zu vernetzen. So wird es möglich, mit moderner Technologie schwierigste Probleme lösen und neuartige Chancen zu ergreifen.
Satelliten und Drohnen steigern die Produktivität und helfen, Ressourcen zu erhalten. Blockchain-Technologie und das Internet der Dinge (IoT) sorgen für die Rückverfolgbarkeit und Sicherheit von Lebensmitteln. KI und Präzisionsfermentierung machen die Produktion intelligenter und umwelt-freundlicher.
Das weltweite Potenzial einer solchen technologiegestützten, datengetriebenen Landwirtschaft, Erträge zu steigern, Kosten zu reduzieren und Nachhaltigkeit zu fördern, ist enorm.
Unser Ernährungssystem muss im Einklang mit der Natur funktionieren, nicht gegen sie. Das bedeutet: Wir brauchen ein neues Instrument, mit dem wir natürliche Ressourcen anhand finanzieller und nicht finanzieller Kennzahlen angemessen bewerten können.
Deshalb arbeiten wir eng mit Unternehmen der Agrar- und Lebensmittelbranche, Konsumgüter-herstellern, staatlichen Behörden und weiteren Stakeholdern zusammen. Gemeinsam entwickeln wir Rahmenwerke, die uns helfen, unsere natürlichen Ressourcen besser zu bewerten und zu schützen.
Bausteine für ein neues Wirtschaftswunder: Gemeinsam mit Strategy& und dem Handelsblatt Research Institute, beleuchten wir in unserer Studienreihe "Standort Zukunft" wo die Chancen für ein neues Wirtschaftswunder liegen und wie aus Wandel Fortschritt wird.