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Digitale Abschlussprüfung

Tiefes Wissen für hohe Qualität, Transparenz und verlässliche Entscheidungen

Ihr Experte für Fragen

Dietmar Prümm
Mitglied der Geschäftsführung und Leiter Assurance bei PwC Deutschland
Tel: +49 211 981-2146
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Bots übernehmen Routinetätigkeiten

Für die Abschlussprüfung spielt die Automatisierung zum Beispiel mit Software-Robotern eine immer größere Rolle. Die sogenannte Robotic Process Automation (RPA) hilft im Finanz- und Rechnungswesen, menschliche Mitarbeiter von Routinetätigkeiten zu entlasten. Diese gewinnen dadurch Zeit für komplexere Tätigkeiten, während gleichzeitig die Fehleranfälligkeit sinkt, etwa bei der manuellen Dateneingabe. RPA ist dabei ein klarer Trend: In den kommenden Jahren wollen bis zu 33 Prozent der Unternehmen die Bots für sich wiederholende Aufgaben einsetzen, wie PwC-Studien zeigen.

Manche Unternehmen überschätzen allerdings bei RPA noch Kosten und Implementierungsaufwand oder fürchten, dass die Software-Roboter menschliche Mitarbeiter ersetzen. Das Gegenteil ist jedoch der Fall: Mitarbeiter im Finanz- und Rechnungswesen arbeiten häufig unter hohem Druck, bei gleichbleibenden oder sogar steigenden Qualitätsansprüchen. RPA kann deutliche Zeit- und Effizienzgewinne bringen, zum Beispiel in der Kreditorenbuchhaltung. Deren Prozesse sind heute schon oft stark harmonisiert – eine der wichtigsten Voraussetzungen für den RPA-Einsatz.

Neue regulatorische Anforderungen wie die Prüferrotation, zunehmend digitale Geschäftsmodelle und neue Technologien wie Big Data, künstliche Intelligenz und Blockchain werden die Wirtschaftsprüfung revolutionieren. Welche Chancen ergeben sich daraus – für Wirtschaftsprüfer und Unternehmen gleichermaßen?

Digitalisierung im Finanz- und Rechnungswesen 2021

Auch in der sechsten Auflage dieser Studie haben wir Unternehmen zum technologischen Wandel im Finanz- und Rechnungswesen und speziell der Abschlussprüfung befragt. In der diesjährigen Fassung wird deutlich, dass COVID-19 die Lücken der Digitalisierung auch im Finanz- und Rechnungswesen – mitunter schonungslos – offengelegt hat. Der Vorteil: Mit größerer Transparenz und Vergleichbarkeit lassen sich Schwächen gezielt beheben.

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Qualität in der Abschlussprüfung

Als Wirtschaftsprüfer stellen wir sicher, dass Gesellschafter, Aktionäre, Banken, Arbeitnehmende und viele andere Menschen sich auf ihre Finanzinformationen verlassen können, um auf dieser Basis Entscheidungen zu treffen. Wie gelingt das? Zentraler Kern sind eine positive und gelebte Qualitätskultur und diese unterstützende Prozesse, hoch qualifizierte und motivierte Mitarbeitende, Branchenkompetenz und innovative technologische Lösungen.

Honorare in der Abschlussprüfung

Das Leistungsversprechen von PwC verdient ein angemessenes Honorar für die Prüfungsleistungen. Die nicht zuletzt durch das FISG gestiegenen Anforderungen an die Abschlussprüfung bedeuten für unsere Teams deutlichen Mehraufwand und damit Mehrkosten. Ein strikteres Haftungsregime, kürzere Rotationszyklen mit der Folgen von häufigeren On-/Offboardings, erforderliche Anpassungen in der Prüfungsdurchführung, erhöhte Dokumentationserfordernisse sowie die steigende Relevanz von Nachhaltigkeit für die externe Berichterstattung sind nur einige Beispiele.

Insights & Studien

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KI verbessert Berichterstattung und Prognosen

Auch künstliche Intelligenz (KI) ist im Accounting zunehmend im Einsatz. Vor einigen Jahren ging es bei vielen Unternehmen noch um die Frage, ob sie die Technologie einsetzen wollen. Heute stehen zunehmend konkrete Anwendungen im Vordergrund.

Aus Sicht von Wirtschaftsprüfern ist künstliche Intelligenz vor allem sinnvoll, wenn sie externe Datenquellen nutzt und mit Hilfe unternehmensintern generierter Daten aussagekräftige Benchmarkings erstellt – zum Beispiele bei Themen wie Beschaffung, Absatz, Personal und Organisation. Auch bei der externen Finanzberichterstattung, zum Beispiel im Konzern- oder Lagebericht, kann künstliche Intelligenz sinnvoll unterstützen.

Ebenso kann die Prognoseberichterstattung von KI-basierten Anwendungen profitieren, wenn sie von der Entwicklung bestimmter Werttreiber abhängig ist. Berücksichtigen sie mehr, andere und hochwertige Daten, sind Voraussagen verlässlicher und schneller verfügbar.

Fachwissen mit tiefem Digital-Know-how verbinden

Insgesamt lassen sich neue Technologien wie RPA, KI und Blockchain immer einfacher für die Abschlussprüfung einsetzen. Gleichzeitig steigt deren Komplexität. Mussten Wirtschaftsprüfer in der Vergangenheit ihre Prüfungsgegenstände lediglich ablegen, verwischen diese zunehmend im weiten Big-Data-Datenraum. Darauf muss die Wirtschaftsprüfung sich einstellen.

PwC etwa hat dies getan und etwa mit „Halo for SAP“ eine Lösung mitentwickelt, die den Wirtschaftsprüfern tiefe Einblicke in die Informationssysteme eines zu prüfenden Unternehmens gewährt. Geschäftsvorgänge lassen sich so tiefer und sicherer analysieren als je zuvor. Weil aber Geschäftsprozesse immer stärker mit Technologiekomponenten verzahnt sind, besteht eine wesentliche Herausforderung darin zu erkennen, welche IT-Systeme für die Prüfung relevant sind – und welche nicht. Vollständig über zum Beispiel Blockchains vernetzt Unternehmen werden künftig normal sein. Darauf muss sich die Wirtschaftsprüfung einstellen – und ihr spezifisches Fachwissen mit einem tiefen Verständnis digitaler Technologie verbinden.

Künftig weitgehend automatisierte Prüfung in Echtzeit?

Wenn datenbasierte Geschäftsmodelle und -prozesse immer häufiger physische Assets wie Maschinen, Produkte und Firmengebäude ablösen, verliert die bisherige Art der Bilanzierung und Prüfung an Aussagekraft. Aber: Standards für nicht-materielles (Daten-)Vermögen entstehen erst.

Eine weitere Herausforderung: Unternehmen halten zunehmend Richtlinien für Corporate Social Responsibility (CSR) ein, erstellen klima- und umweltbezogene Berichte sowie zukunftsorientierte „Fitness-Checks“. Das bedeutet: Die vormals reinen Finanzdaten werden um sozioökonomische Aspekte ergänzt, die die Berichterstattung ebenfalls berücksichtigen muss.

In der Folge müssen Prüfsysteme und Einschätzungen individueller und komplexer werden – auch um Berichte so zu strukturieren, dass sie den Interessen bestimmter Stakeholder, zum Beispiel, Investoren, besser gerecht werden und etwa anlassbezogen bei Zukäufen, Carve-outs oder Börsengängen erfolgen können. Dies impliziert für die Zukunft ein Real-Time-Audit: eine ständig mitlaufende, weitgehend automatisierte Prüfung, deren Stand sich jederzeit abfragen lässt. Insgesamt lassen sich so Qualität und Transparenz der Prüfungsergebnisse signifikant erhöhen.

Green Audit: „Grüne“ Abschlussprüfung funktioniert

Ressourcenschonendes Handeln in der Wirtschaft wird angesichts des Klimawandels und eines zunehmenden Nachhaltigkeitsbewusstseins in der Öffentlichkeit immer wichtiger. Diese Entwicklung sollten Wirtschaftsprüfer und geprüfte Unternehmen auch in der Abschlussprüfung berücksichtigen.

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Unsere Tools

Vereinfachter Datenaustausch dank Connect

Für den Datenaustausch bei der Abschlussprüfung setzen die PwC-Audit-Teams auf „connect“. Das Tool unterstützt den schnellen, effizienten und sicheren Datenaustausch bei der Prüfung.

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Aura – flexible Planung

PwC setzt auf die Software Aura, um die Abschlussprüfung zu planen und zu dokumentieren. PwC-Experten aus dem weltweiten Netzwerk haben die Software entwickelt. Weltweit arbeiten rund 100.000 PwC-Prüfer mit Aura.

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Umfassende Analysen mit Halo

PwC setzt bei der Abschlussprüfung auf das automatisierte Prüfungstool Halo, um große Datenmengen effizient zu analysieren. Halo verknüpft intelligente Auswertungsalgorithmen mit einer interaktiven grafischen Oberfläche.

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ALI – Checklisten 2.0

Mit ALI erreicht PwC durch das Verwenden modernster Algorithmen und KI wie z.B. deep neural networks die nächste Stufe der effizienten Prüfung von Anhängen mittels Checklisten.

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GL.ai im Einsatz bei Big Data

PwC nutzt das Tool GL.ai, um bei der Abschlussprüfung große Datenmengen zu analysieren und Risikobereiche zu identifizieren. Für einen Prüfer ist es aufwendig, die Profile und Verhaltensmuster jedes einzelnen Nutzers auf Unregelmäßigkeiten zu analysieren.

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Cash.ai – Automatisiertes Audit von Finanzprozessen

Cash.ai übernimmt mit Hilfe von künstlicher Intelligenz die Prüfung der Flüssigen Mitteln – von der Abstimmung der Kassenprotokolle über die Bankbestätigungen bis hin zu Prüfungshandlungen im Bereich der Devisen.

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Dietmar Prümm

Dietmar Prümm

Mitglied der Geschäftsführung und Leiter Assurance, PwC Germany

Tel.: +49 211 981-2146

Prof. Dr. Rüdiger Loitz

Prof. Dr. Rüdiger Loitz

Partner Assurance Technology & Innovation, PwC Germany

Tel.: +49 211 981-2839

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