Klimaschutz und CO2-Beratung

Das Bewusstsein und Interesse von Öffentlichkeit und Gesetzgebern für Klimaeffekte und CO2-Emissionen wächst. Daher gibt es einerseits zunehmend Regulierung wie den europaweiten Emissionshandel (EU-ETS). Außerdem führt das Interesse von Stakeholdern dazu, dass vermehrt auch solche Unternehmen, die nicht unmittelbar im Fokus des Gesetzgebers stehen, freiwillig die CO2-Emissionen aus ihrer Geschäftstätigkeit oder einzelner Produkte ermitteln und mindern wollen. Für alle Unternehmen ist eine solide Datenbasis und Methodik wichtig, damit die kommunizierten Daten glaubwürdig sind.

Im europäischen Emissionshandel (EU-ETS) beispielsweise müssen Unternehmen für jede emittierte Tonne CO2 ein Emissionsrecht abgeben. Dies gilt ab 2012 auch für alle Flüge, die in der EU starten oder landen. In einer Branche, die bereits heute unter großem Druck steht, werden die zusätzlichen CO2-Kosten weitreichende operative und strategische Auswirkungen für Airlines haben.

Freiwilliges CO2-Reporting und -Controlling

Derzeit beobachten die PwC-Experten das Bedürfnis - gerade auch bei DAX30-Unternehmen - ihren ökologischen Fußabdruck quantitativ zu erfassen und zu steuern. Dabei sehen wir einige branchenübergreifende Trends:

  1. Durch ein Konsolidieren der Methoden zur CO2-Ermittlung etablieren sich branchentypische Abgrenzungen, etwa für berichtete Treibhausgase oder Emissionsquellen. Da indirekte Emissionen (Scope 3) häufig stark zum CO2-Fußabdruck eines Unternehmens beitragen, wächst der Druck auf Zulieferer oder Subunternehmer, relevante Kennzahlen zumindest gegenüber dem Auftraggeber offenzulegen - auch wenn sie sich selbst noch keinen Überblick über ihre CO2-Emissionen verschafft haben.
  2. Außerdem nehmen immer mehr Unternehmen ambitionierte Klimaschutzziele in ihre Kernstrategie auf, so dass das Thema in zentralen Unternehmensbereichen angelangt ist. Es gibt zunehmendes Interesse daran, die CO2-Emissionen einzelner Produkte (den "Product Carbon Footprint", PCF) zu ermitteln, um besonders klimafreundliche Produkte zu identifizieren.
  3. Nicht zuletzt arbeiten viele Unternehmen daran, ihre Minderungsziele umzusetzen. Dazu sind eine solide Methodik und Datenbasis notwendig. Die Methodik sollte flexibel genug sein, über mehrere Jahre hinweg nutzbar zu sein - und doch solide genug, damit ein Vergleich möglich bleibt. Erst mit der geeigneten Datenbasis ist es möglich, überhaupt Minderungspotenziale zu identifizieren und umzusetzen.

Ein interdisziplinäres Team unterstützt bei Fragen zu CO2-Reporting und -Controlling

PwC bietet einen modularen Beratungs- und Prüfungsansatz rund um den Bereich Emissionscontrolling. Dazu gehören:

  • Verifizierung und Vorverifizierung im Emissionshandel von Tonnenkilometer (TKM) und CO2-Daten,
  • Review und Risikoanalyse der Monitoringprozesse für TKM und CO2-Daten,
  • Review eines CO2-Risikomanagements,
  • Unterstützung bei der Analyse einer geeigneten CO2-Berechnungsmethodik,
  • Implementierung/Review von Reportinginstrumenten und Emissionsträgerrechnungen,
  • Vermeidungskostenanalyse,
  • Aufbau/Review von produktspezifischen Emissionsvermeidungsrechnungen und
  • Implementierung/Review von ECO-Anreizprogrammen.

Die Experten von PwC gehen jegliche Fragen zum Thema CO2-Footprinting effizient und integriert an. Kompetente Diskussionspartner aus dem PwC-Climate-Change-Team stehen mit Projekterfahrung aus verschiedenen Branchen (Energy, Telekommunikationsbranche, IP Metals, Retail & Consumer, Transport & Logistics) zur Verfügung und klären ebenfalls steuerliche, bilanzielle und rechtliche Fragen im Emissionshandel.

Contact us

Robert Prengel

Senior Manager

Tel.: +49 30 2636-1267

Simon Fahrenholz

Simon Fahrenholz

Director

Tel.: +49 211 981-2346

Follow us