Digitale, dezentrale Energieversorgung

Wie sehen die Energiesysteme der Zukunft aus?

Smarte Technologien für die Energieversorgung

Das Energiesystem wird dezentraler und volatiler. Großkraftwerke werden durch dezentrale Kleinstanlagen ersetzt. Doch nicht Installation oder Betrieb dieser Anlagen sind die Herausforderung, sondern ihre logische und effiziente Verknüpfung, Einbindung und Steuerung. Allerdings ist der Markt für Technologien der intelligenten Vernetzung heute noch fragmentiert und zuweilen unübersichtlich. Hinzu kommen weitere regulatorische und betriebswirtschaftliche Herausforderungen. Mit der vorliegenden Studie möchten wir Lösungsansätze zeigen, wie mit smarten Technologien dezentrale Energiesysteme zukünftig gestaltet werden können.

Download Studie
 

Warum sich unser Energiesystem in Zukunft verändern muss

Der Atomausstieg ist beschlossen, auch der schrittweise Kohleausstieg wird diskutiert. Die Erzeugung von Strom wird zunehmend dezentralisiert und verlagert sich von Großkraftwerken auf kleine Anlagen. Der Anteil erneuerbaren Stroms aus Sonne und Wind wächst stetig. Hinzu kommt in den nächsten Jahren noch die Elektrifizierung des Verkehrssektors inklusive flächendeckender Ladeinfrastruktur. Sie könnte ein zentraler Baustein der Sektorkopplung werden. Zusammengenommen stellen diese Entwicklungen enorme Herausforderungen an unser Energiesystem.

Mit digitalen Technologien dezentrale Energiesysteme gestalten

Neue Technologien spielen bei der Weiterentwicklung unserer Energieversorgung eine tragende Rolle. Mit ihrer Hilfe können Stromerzeugung, Stromnetze und
Stromverbrauch intelligent aufeinander abgestimmt werden:

Das Internet der Dinge (IoT) ist ein entscheidender Baustein für die Gestaltung intelligenter dezentraler Energiesysteme. Es fungiert als übergeordnete Ebene, auf der Daten erhoben, aggregiert und versendet werden.

Mehr über IoT erfahren

Die (intelligente) Analyse großer Datenmengen kann die entscheidende Brücke zwischen dem IoT und Smart Markets schlagen. Es ermöglicht hochpräzise Prognosen über Verbrauch und Erzeugung. Im Asset Management kann es zur „vorausschauenden Wartung“ (Predictive Maintenance) zum Einsatz kommen.

Mehr über Big Data Analytics erfahren

Blockchain zeichnet sich durch hohe Transparenz, hohe Sicherheit und niedrige Transaktionskosten aus. Besonders vor dem Hintergrund zukünftiger regionaler Smart Markets kann Blockchain als Peer-to-Peer-Transaktionsplattform genutzt werden.

Mehr über Blockchain erfahren

Moderne Speichertechnologien könnten viele Probleme des Energie-, Wärme- und Verkehrssektor lösen. Durch die zeitliche Überbrückung von Erzeugung und Verbrauch lässt sich mit Speichern auch die Sektorkopplung optimal umsetzen.

Mehr über Speicher erfahren

Vor welchen Herausforderungen stehen Energieversorger?

Technologien wie IoT, Big Data Analytics, Blockchain oder Speicher bieten Ansätze, um den Herausforderungen der Energiesysteme zu begegnen. Das gilt beispielsweise für die Weiterentwicklung von virtuellen Kraftwerken, die Optimierung von Smart Grids und regionalen Smart Markets sowie die vermehrte Anwendung von Peer-to-Peer-Handel.

Zugleich müssen sich Energieunternehmen frühzeitig mit den Themen IT-Sicherheit und Datenschutz beschäftigen. Außerdem sollten die organisatorischen Prozesse im Unternehmen den flexibleren Möglichkeiten angepasst werden. Das gilt insbesondere für die Geschäftsbereiche Handel, Beschaffung, Abrechnung und Technical Field Service.

Contact us

Michael Kopetzki
Consulting, PwC Germany
Tel.: +49 69 9585-2370
E-Mail

Folker Trepte
Risk Management, PwC Germany
Tel.: + 49 89 5790-5530
E-Mail

Dr. Boris Scholtka
Energierecht, PwC Germany
Tel.: +49 30 2636-4797
E-Mail