Wie Energieversorger vom Monitoringbericht der Energiewirtschaft profitieren können

08 August, 2018

Der jährlich erscheinende Monitoringbericht der Bundesnetzagentur und des Bundeskartellamts liefert umfassende Informationen über das aktuelle Marktgeschehen der bundesdeutschen Energiewirtschaft. Etwa 800 Energieversorgungsunternehmen (EVUs) stellen dabei im Rahmen ihrer Mitwirkungspflicht detaillierte Unternehmensdaten zur Verfügung, die PwC für seine Kunden nutzbar macht. Durch die kumulierten Marktinformationen steht den Energieversorgern ein Instrument zur Einordnung und Verbesserung ihrer individuellen Unternehmensposition zur Verfügung.

Das durch den Monitoringbericht gezeichnete Bild des Marktes umfasst alle Wertschöpfungsstufen von der Erzeugung und Beschaffung über Netz und Messung bis zum Vertrieb. Dabei werden Informationen zu den folgenden Unternehmensbereichen separat erhoben:

  • Elektrizität: Erzeugung, Übertragungsnetze, Verteilernetze, Handel/Vertrieb sowie Messung
  • Gas: Internationaler Handel (Import/Export), Fernleitungsnetzbetreiber, Gasspeicher, Verteilernetze, Handel/Vertrieb sowie Messung, Marktgebietsverantwortliche

Für die EVUs ist die Erhebung, Aufbereitung und Übermittlung der Daten häufig mit einem großen bürokratischen Aufwand verbunden, der nur in geringem Maße Nutzen stiftet: „Die Informationen fließen derart aggregiert in die Beschreibung des Marktgeschehens im Monitoringbericht ein, dass sich daraus allein kaum ein großer Erkenntnisgewinn für die individuellen Unternehmen ableiten lässt”, erklärt Christian Liebaug. „Das Kosten-Nutzen-Verhältnis des Monitorings ist für die Unternehmen somit eher unausgeglichen”, so der PwC-Experte.

Kontinuierliches Benchmarking für Energieversorger

Durch die systematische Aufbereitung und Interpretation der bereitgestellten Informationen können für die EVUs jedoch Mehrwerte geschaffen werden. PwC bietet seinen Kunden deshalb seit Jahren ein kontinuierliches Benchmarking des deutschen Energiesektors an. Es beruht auf einer stetig wachsenden Datenbank mit Kennzahlen aus dem Monitoringbericht und schafft eine Plattform zur Einordnung und Stärkung der individuellen Unternehmensposition.

„PwC hält mit dem 'Datenpool Monitoringabfrage' (DP MONA) ein zuverlässiges Instrument für Energieversorgungsunternehmen bereit”, erklärt Liebaug. Durch die sichere und systematische Datensammlung sowie durch die Plausibilisierung, Analyse und Einordnung der Ergebnisse kann den EVUs eine individuelle Standortbestimmung und Einordnung ins Marktumfeld angeboten werden. Die Betriebe der Sparten Strom und Gas erhalten dabei ohne eine zusätzliche Datenerhebung Informationen entlang der Wertschöpfungskette. „Dabei misst PwC der Anonymität und Vertraulichkeit der individuellen Unternehmensdaten höchste Priorität zu. Die Auswertungen, die die Teilnehmer des Datenpools erhalten, lassen keinerlei Rückschlüsse auf einzelne Unternehmen zu”, erklärt Christian Liebaug.

Chancen zur Stärkung des Unternehmenswertes ergreifen

„Der DP MONA von PwC versorgt Energieversorgungsunternehmen mit aussagekräftigen Informationen über alle Wertschöpfungsstufen und schafft ein hohes Maß an Markttransparenz.”

Christian Liebaug, Partner bei PwC Deutschland

Mit den zur eigenständigen Nutzung überlassenen Ergebnissen versetzt PwC seine Datenpool-Nutzer in die Lage, ihre Unternehmensposition nachhaltig und langfristig zu verbessern. So können etwa Wechselquoten und Margen im Vertrieb oder auch Investitionstätigkeiten im Netz- und Messstellenbetrieb verglichen und Optimierungspotentiale erkannt werden. Durch Effizienzsteigerungen in der Struktur kann der Unternehmenswert nachhaltig gesteigert werden. Zudem können die Ergebnisse die Kommunikation mit den verschiedenen Stakeholdern wie etwa dem Aufsichtsrat oder den Kunden verbessern.

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