Nachhaltigkeit in der Chemiebranche

Ihre Expertin für Fragen

Iris Herrmann
Partnerin bei PwC Strategy&
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Von Compliance zum Wettbewerbsvorteil – ganzheitlich Wert schaffen

Nachhaltigkeit ist kein neues Thema in der Chemieindustrie. Schon seit Jahrzehnten beschäftigen sich die Unternehmen der Branche mit Aspekten wie Sicherheitsstandards, Risikomanagement sowie Vorgaben für Umwelt und Gesundheit – getrieben durch eine immer strengere Regulierung sowie die wachsende Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit.

Was ist jetzt also anders? Um die großen gesellschaftlichen Herausforderungen wie Klimawandel, eine ausreichende Ernährung der Weltbevölkerung und den Kampf gegen Plastikmüll zu lösen, spielt die Chemiebranche eine zentrale Rolle. Die Erwartungen an Chemieunternehmen sind hoch: Sie sollen nicht nur ihren eigenen Fußabdruck verbessern. Sie sollen auch nachhaltige Lösungen und innovative Ansätze in all den kundenzentrierten Branchen fördern, die sie beliefern. Denn für viele Innovationen – von der Einführung neuer Mobilitätskonzepte bis hin zur Sicherstellung eines ausreichenden Nahrungsangebots für alle Menschen – braucht es Ideen aus der Chemie.

Um die Chancen in diesem neuen Umfeld zu nutzen, müssen sich die Unternehmen der Branche von einem reaktiven, Compliance-getriebenen Ansatz wegbewegen und den Fokus in Zukunft darauf legen, selbst Wert zu schaffen. Die Branchenexperten von Strategy& und PwC unterstützen bei dieser Aufgabe.

„Vielen Chemieunternehmen fällt es schwer, den Wert zu verstehen, den sie durch ihre immer nachhaltigeren Produkte und Prozesse schaffen – und diesen zu beziffern, um anstehende Investitionen in Innovationen und Technologien zu rechtfertigen.“

Iris Herrmann, Partnerin bei PwC Strategy&

In der Branche tut sich was

Das Ökosystem der chemischen Industrie und die brancheninterne Diskussion über Nachhaltigkeit sind von drei großen Themen geprägt, auf die es jetzt Antworten braucht:

  • Regulierung: Um kürzlich eingeführten und strikteren Regeln, etwa dem sukzessiven Verbot von Einweg-Plastikflaschen in der EU oder Auflagen für potenziell gefährliche Substanzen zu begegnen, braucht es Investitionen in Innovation, z.B. von alternativen Materialien oder neuen Prozessen.
  • Technologie: Neue Technologien entwickeln sich rasant schnell. Gute Beispiele sind Biotechnologien im Bereich Recycling oder nachwachsende Rohstoffe in der Produktion. Damit diese Ansätze durchschlagenden Erfolg haben, müssen sie skalierbar sein und die Kosten wettbewerbsfähig bleiben.
  • Ökosysteme: Neue Player drängen auf den Markt und stellen etablierte Wertschöpfungsketten in Frage, etwa Recycling-Unternehmen oder Tech-Startups. Etablierte Unternehmen müssen ihre Marktposition neu bewerten und gegebenenfalls anpassen.

Chemieunternehmen, die sich aktiv an der Diskussion um eine nachhaltige Chemie beteiligen und Antworten auf die oben skizzierten Fragen finden, sind klar im Vorteil: Sie können Wachstumschancen aktiv nutzen, anstatt lediglich auf Entwicklungen zu reagieren, um ihre Betriebsgenehmigungen nicht zu gefährden.

Ihr Anliegen

Chancen nutzen, einen positiven Wertbeitrag leisten

Die Chemiebranche ist in einer einzigartigen Ausgangsposition: Sie kann die zahlreichen Themen rund um das Thema Nachhaltigkeit aus zwei Perspektiven adressieren. Zum einen mit Blick auf den eigenen Fußabdruck, zum anderen als “Enabler” nachgelagerter Wertschöpfungsketten.

Viele Unternehmen haben zwar mehr oder weniger klare langfristige Ziele definiert. Die Frage, wie diese konkret erreicht werden sollen, bleibt jedoch häufig unbeantwortet.

  • Wie klar ist unser Anspruch und unsere künftige Rolle definiert? Wie passt das zu unserer Strategie? Und versteht unsere Organisation die konkreten Implikationen? 
  • Was sind die greifbaren Maßnahmen, um die Ziele in konkrete Handlungen zu übersetzen? Und wie stellen wir Transparenz her und messen Fortschritt?
  • Inwiefern verstehen wir unseren Beitrag durch chemischen Produkte, Prozesse und Lösungen zur Wertschöpfung unserer Kunden? Und sind wir nah genug dran an unseren Partnern und Märkten?  
  • Wie schaffen wir den Übergang zu einer neuen Form der Wertschöpfung und Monetarisierung? Was sind die Werttreiber neuer Geschäftsmodelle oder der Kreislaufwirtschaft?

Unsere Leistungen

So schließen Sie die Lücke zwischen Anspruch und Wirklichkeit

Die Erfahrungen der Chemieunternehmen im Bereich Nachhaltigkeit sind ganz verschieden. Dementsprechend haben Unternehmen auch unterschiedliche Startvoraussetzungen. Die Experten von Strategy& und PwC unterstützen Sie, Ihre individuelle Nachhaltigkeitsagenda voranzubringen. Dabei fokussieren wir uns auf die Aspekte, die für Sie besonders wichtig sind:

Nachhaltigkeitsstrategie
Sorgen Sie für Klarheit bei Ihrer Strategie für Nachhaltigkeit, bei Ihrem Anspruch und der künftigen Positionierung – im Einklang mit Ihrer Unternehmensstrategie.

Werte schaffen
Verstehen Sie den Mehrwert, den Sie durch chemische Produkte und Stoffe sowie Prozesse schaffen und übersetzen Sie diesen in innovative Geschäftsmodelle.

Operating Model
Integrieren Sie Nachhaltigkeit in Ihre Organisation, Prozesse, Entscheidungsfindung und Kennzahlensysteme. Dazu gehört es auch, digitale Technologien zu nutzen.

Transformation in Operations
Betrachten Sie Ihre Lieferkette und Produktionsnetzwerke ganzheitlich, unter Berücksichtigung von ESG, Risikomanagement oder Standortaspekten. Entwickeln Sie Konzepte zur nachhaltigen Enerieversorgung.

„Impact measurement“
Schaffen Sie Transparenz und eine umfassende, verlässliche Datenbasis, um die Auswirkungen Ihrer Geschäftstätigkeit entlang der kompletten Wertschöpfungskette zu berechnen. Berücksichtigen Sie dabei auch ökologische und gesellschaftliche Kriterien.

Fähigkeiten und Kultur
Entwickeln Sie sich zu einer Organisation, die ein klares Ziel verfolgt. Erkennen Sie Lücken bei den Fähigkeiten und finden Sie Wege, um diese zu schließen (etwa über Fusionen und Übernahmen, Allianzen und Partnerschaften).

Unser Versprechen

Die Experten von Strategy& und PwC begleiten Sie auf dieser Reise zur nachhaltigen Chemie

Von Anfang bis Ende: Wir decken alle Transformationsaspekte komplett ab – von der Strategie bis zur Umsetzung. Dazu gehören auch Tools, die Datenbeschaffung und die organisatorische Einbettung.

Ganzheitlich: Wir sind mit den Stakeholdern der Branche eng vernetzt, etwa mit Regulatoren, Nichtregierungsorganisationen oder globalen/regionalen Foren. Wir können Veränderungen schnell antizipieren – sowohl in der Chemiebranche als auch in ihren Abnehmerindustrien.

Erfahren: Wir bringen profunde Erfahrung in den hochkomplexen Ökosystemen der Chemiebranche mit – und das weltweit.

Echter Mehrwert: Wir unterstützen Sie dabei, nachhaltigen Mehrwert zu schaffen – und zwar auf drei Ebenen: bei der finanziellen Performance, im sozialen Bereich und im Hinblick auf die Umwelt.

„Aus unserer 23. Global CEO Studie geht hervor, dass bereits 58 Prozent der CEOs aus der Chemiebranche Investitionen in Nachhaltigkeit für das kommende Jahr einplanen. Diese Entwicklung unterstreicht die Bedeutung von Nachhaltigkeit im Chemie-Sektor.“

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