Nachhaltigkeit in der industriellen Produktion

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Dr. Daniel Haag ist Ihr Experte zum Thema Nachhaltigkeit in der industriellen Produktion bei Strategy&

Dr. Daniel Haag
Director bei PwC Strategy&
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Wie die Branche ihrer besonderen Verantwortung gerecht werden kann

Das Ringen um Nachhaltigkeit in der industriellen Produktion ist so alt wie die Industrialisierung. Vor dem Hintergrund der Erderwärmung ist das Thema nachhaltige Produktion heute aber aktueller denn je – denn die Industrie ist besonders ressourcen- und energieintensiv. Energie- und Wärmeverbrauch mit eingerechnet, ist sie für rund 40 Prozent der globalen Kohlendioxidemissionen verantwortlich. Ein großer Anteil entfällt dabei auf Grundmaterialien wie Stahl, Aluminium, Kunststoffe und Zement. Der Verbrauch dieser Rohstoffe und Materialien wird Schätzungen zufolge bis zum Jahr 2050 um den Faktor zwei bis vier ansteigen.

„Mit ihrer hohen Ressourcenintensität und ihren globalen Wertschöpfungsketten hat die industrielle Produktion eine besondere Verantwortung für die Umwelt – aber auch besonders große Hebel, um die Zukunft der Produktion nachhaltiger und ökologischer zu gestalten.“

Dr. Daniel Haag, Director bei PwC Strategy&

Industrielle Produktion im Umbruch

Die industrielle Produktion ist im Umbruch. Dadurch ergeben sich zahlreiche Gestaltungsspielräume für nachhaltige Lösungen:

  • Veränderung der Kundenanforderungen erhöhen den Innovationsdruck und erfordern veränderte Fertigungsverfahren, z.B. für plastikfreie, recyclebare Verpackungen
  • Digitalisierung und Automatisierung schaffen vernetzte Produktionsanlagen, die effizienter und ressourcenschonender produzieren können, z.B. ermöglicht 3D-Druck passgenaue Komponenten und reduziert Bestände – und Ressourceneinsatz
  • Supply Chains werden globaler, mehrstufiger und damit komplexer und vulnerabler – wie Covid gezeigt hat und der fortschreitende Klimawandel zeigen wird. Fertigungsnetzwerke ändern sich dynamisch, u.a. durch die Re-Lokalisierung von Teilen der Wertschöpfungskette.
  • Operative Exzellenz und Kosteneffizienz sichern die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen und können gleichzeitig einen Beitrag zur Nachhaltigkeit leisten – etwa in Form effizienterer Anlagen
  • Regulatorische Anforderungen und Anforderungen der Investoren an Unternehmen wachsen, insbesondere im Bereich der Nachhaltigkeit (z.B. Lieferkettengesetzt, EU Taxonomie). Zunehmende Transparenz erhöht den Druck hin zu substanziellen Veränderungen in der Produktion und der gesamten Wertschöpfungskette

Ihr Anliegen

Zeitbombe Sustainability

Viele produzierende Unternehmen haben sich Nachhaltigkeitsziele gesetzt und bieten nachhaltige Produkte und Lösungen an. Doch die meisten bleiben dabei weit unter ihren Möglichkeiten. Das hat verschiedene Gründe.

Typische Herausforderungen sind dabei:

  • Strategie: Ein strategischer Fokus auf die wesentlichen Themen und eine Differenzierung von anderen Playern im Markt lässt sich nicht erkennen.
  • Transparenz: Verlässlichen Daten zu Emissionen oder Arbeitnehmerbelangen entlang der Wertschöpfungskette fehlen oder werden nicht genutzt.
  • Verzahnung: Unternehmen gelingt es nicht, das Thema Nachhaltigkeit mit der Unternehmensstrategie zu verknüpfen. Die horizontale und vertikale Integration im Unternehmen ist unzureichend. 
  • Ziele: Unternehmen setzen sich zu wenig ambitionierte Ziele, weil sie sich am heute Machbaren orientieren. Ein langfristiger Zeithorizont fehlt.
  • Umsetzung: Verantwortliche, Ressourcen, Kosten und Prozesse für die Umsetzung sind nicht definiert.

Unser Angebot

Führende Unternehmen treiben Nachhaltigkeit aktiv voran

Mehr erfahren Viele Unternehmen lassen sich von regulatorischen Anforderungen treiben und schöpfen das Nachhaltigkeitspotenzial nicht voll aus, besondere Chancen bieten sich in den folgenden Bereichen, bei denen wir unsere Kunden begleiten:

Nachhaltigkeitsstrategie und Transformation

Eine klare Strategie, abgeleitet aus den für Unternehmen und Stakeholder wesentlichen Themen („Materialität“), legt die Basis für die Verankerung von Nachhaltigkeit in allen Prozessen und Bereichen des Unternehmens. Dies schafft nicht nur die Voraussetzungen, um Nachhaltigkeitsrisiken z.B. in der Wertschöpfungskette zu minimieren und Vertrauen von Kunden und Mitarbeitern ins Unternehmen aufzubauen, sondern auch um Kosten zu reduzieren und sich im Wettbewerb zu differenzieren und so die Marktchancen der Nachhaltigkeit zu erschließen.

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Klimawandel und Dekarbonisierung

Die Branche steht vor der Aufgabe, ihren Strom-, Wärme- und Kälteverbrauch zu dekarbonisieren. Vorreiter setzen sich „Science-based targets“, die nachvollziehbar aus übergreifenden Klimazielen abgeleitet und verbindlich zugesichert werden. Während einige Unternehmen sich dabei „Net Zero“ Ziele setzen, gehen erste Unternehmen den Weg zur Klimapositivität. Durch Verbesserungen der Effizienz, Industriesymbiose, Elektrifizierung und grüne Gase kann es gelingen, kohlenstoffärmer und damit nachhaltiger zu produzieren.

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Nachhaltige Lieferketten

Die Produzenten müssen ihre globalen Wertschöpfungsketten genau unter die Lupe nehmen, sowohl unter sozialen wie auch Umweltaspekten: So werden in der Chemie und bei der Metallerzeugung und -verarbeitung rund 60 Prozent der Klimaemissionen außerhalb der eigenen Standorte generiert, im Maschinenbau sogar fast 90 Prozent. Auch bei der Luftverschmutzung oder dem Wasser- und Landverbrauch entfällt der Löwenanteil auf die Lieferkette. 

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Nachhaltige Produkte und Circular Economy

Ein großer Anteil der Umweltwirkungen entfällt auf die Nutzung von Produkten durch die Kunden, dies gilt insbesondere für langlebige Maschinen und Anlagen. Entsprechend muss bereits in der Produktentwicklung Nachhaltigkeit mitgedacht und Hebel der Circular Economy für den gesamten Produktlebenszyklus vorgedacht werden. So kann z.B. durch die zielgerichtete Wiederverwendung von Komponenten oder ganzen Maschinen der ökologische Fußabdruck reduziert und parallel Kosten gespart werden.

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Impact Valuation

Die Anforderungen an Transparenz über den ESG-Footprint und an das Nachhaltigkeitsreporting steigen (z.B. Lieferkettengesetz, EU Taxonomie, CSR-Richtlinie). Transparenz und ein konsistentes Reporting zu Nachhaltigkeit, das die für die Performance wesentlichen Faktoren abbildet, ist die Grundlage für eine zielgerichtete Nachhaltigkeitsstrategie. 

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Unser Versprechen

Unser Sustainability-Team begleitet Sie auf dem Weg zu einer nachhaltigen industriellen Produktion.

Bei unserer Arbeit lassen wir uns von drei Grundüberzeugungen leiten:

  • Von der Strategie zur Umsetzung: Eine wirksame Nachhaltigkeitsstrategie muss eng mit der Unternehmensstrategie verknüpft, in die Organisation eingebettet und konsequent umgesetzt werden.
  • Industrieverständnis und Nachhaltigkeitsexpertise: Bei uns arbeiten Berater mit profunder Erfahrung in der produzierenden Industrie Hand in Hand mit Nachhaltigkeitsexperten und mit Vertretern Ihres Unternehmens.
  • Holistische Perspektive: Wir betrachten Nachhaltigkeit umfassend und binden dabei interne und externe Experten sowie Stakeholder aus unserem globalen Netzwerk ein.

Lassen Sie uns gemeinsam daran arbeiten, dass Ihr Unternehmen zum Motor der Nachhaltigkeit in der industriellen Produktion wird.

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Bei der Bewältigung zentraler gesellschaftlicher Herausforderungen wie dem Klimawandel spielt die Chemieindustrie eine zentrale Rolle. Für die Branche geht es nun darum, sich von einem reaktiven, Compliance-getriebenen Ansatz wegzubewegen und sich auf die Wertschöpfung zu fokussieren.

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